Waffenrecht im Grün-Roten Koalitionsvertrag (BaWü): "Verbot von GK-Kurzwaffen für den Privatbesitz"

Der Abschnitt aus dem Koalitionsvertrag (Seite 67):

 

Waffenrecht verschärfen

Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffen-rechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Aus-nahme der Jäger). Auch die Kontrolle der so genannten Altfälle unter den Sportschützen im Waffenrecht muss strenger und rechtssicher geregelt werden. Wir werden zudem rasch die erforderlichen Konsequenzen aus der vom Landtag bereits beschlossenen Evaluation der Kontrollen von Waffen und Munition ziehen. Wir streben eine dauerhafte höhere Kontrolldichte durch die Waffenbehörden an.

Download des Koalitionsvertrages als PDF

 

 

Grün-Rot: Angriff auf Schützen, Jäger und Altbesitzer

Der Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg hat folgende Ziele:

  • Generelles Großkaliberverbot für alle Sportschützen durch eine Bundesrats-Initiative
  • Stärkere Kontrollen für Altbesitzer
  • Höhere Kontrolldichte bei allen Legalwaffenbesitzern
  • Abschaffung der Wildfütterung

 

 

Lesetipps zu diesem Thema:

Internetseite von der Vereinigung FvLW

Internetseite von der Vereinigung pro-legal

Internetseite von Katja Triebel

 

 

Für alle die das alles nicht lesen wollen, alles Wichtige was die Grünen und die SPD in Baden Würtenberg so in Zukunft mit dem WaffG vor haben:

 

Bündnis 90/Die Grünen:

Darüber hinaus setzt man sich für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für Begrenzungen von Waffen- und Munitionsbesitz ein. Waffen und Munition (mit Ausnahme von Jagdwaffen) sollen künftig getrennt und außerhalb von Privaträumen aufbewahrt werden.

Des Weiteren setze man sich dafür ein, Halbautomatische Waffen mit großem Kaliber nicht mehr für den Schießsport zuzulassen. Gleiches gelte für Munition mit hoher Durchschlagskraft.

 

SPD:

Darüber wird gefordert, großkalibrige Faustfeuerwaffen in Privatbesitz zu verbieten. Es müsse strenger kontrolliert werden, wer überhaupt eine Waffe besitzen darf. Hierfür seien eine Verschärfung des Waffenrechts als auch bessere Kontrollmöglichkeiten für die Waffenbehörden nötig. Waffen und Munition sollen in Zukunft an getrennt gesicherten Orten aufzubewahren sein und dürfe nicht mehr im Privathaushalt aufbewahrt werden. Außerdem spricht sich die Fraktion für ein Verbot des IPSC-Schießens aus.