Ziviles G3

G3 zivil

Aus diesem G3-Vorgänger und Stgw 44-Nachfolger wurde ein Jahr später der 06H mit einem beweglich gelagerten Rollladen. Der Klassiker der bewährten G3 und HK-33 mit schwarzem Kunststoffschaft. Gehäuse G3 weiß lackiert HK, Heckler & Koch oder Rheinmetall (Sockel, Durchladerohr). G3. G3 von oben: G3A4, G3A3.

Allgemeine Informationen.

Historie ">Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Die G3 (Gewehr 3) ist ein schnelles Feuergewehr des Herstellers von Waffen der Firma Häckler & Koch (HK). Es wurde 1959 als normales Jagdgewehr in der Luftwaffe eingesetzt und wurde und wird in vielen anderen Streitkräften eingesetzt. Sie benutzt eine Kartusche 7,62 × 51 mm NATO. Technisch wird es wegen seines herkömmlichen Kalibers als Schnellfeuerbüchse beschrieben.

Über die Jahre wurde die Pistole in viele Staaten ausgeführt und in mehr als 15 Staaten in Lizenzfertigung hergestellt, womit sich die Gesamtzahl der gebauten Einheiten auf rund 7 Mio. erhöht hat. Der erste Prototyp der Mauser-Innenwaffe, zunächst 06H genannt, wurde bereits im Frühling 1942 getestet. Das Resultat dieser Entwicklungen war die 1949 in Serie gefertigte AME 49 oder Carabine Mitrailleuse 1950, die von der franz. Bundeswehr aus Kostengründen nicht mehr angeschafft wurde.

Im Jahr 1950 ging die Vorgrimlergruppe nach Spanien, wo auf Wunsch der Spanier ein Gewehr auf der Grundlage des verschiebbaren Rollladens bei der speziell dafür eingerichteten CETME ("Centro de Estudios Técnicos de Materiales Especiales") zu entwickeln war. Wie in Frankreich wurde eine für kurze Patronen konzipierte Kanone wie die 7,92 33 x 33 Millimeter designt.

Das Resultat war eine ursprünglich im Format 7,92 40 x 40 Millimeter CETME hergestellte Pistole, bekannt als Modelo 2. Deutschland verlangte die 7,62 51 x 51 Millimeter große NATO-Patrone, die später auch mit der FN FAL (G1) eingeführt wurde. Die rekalibrierte Büchse, genannt CETME Modell A, wurde anschließend von Frühjahr 1956 bis Jänner 1957 umfangreichen Truppenerprobungen mit der neuen Truppe unterworfen.

Aus den daraus resultierenden veränderten Anforderungen an die Ergonomie des vorderen und hinteren Schaftes entstand das CETME Modell B. Weitere Anpassungen am Visier und am Pistolengriff sowie der Verzicht auf das ursprüngliche Zweibein führte letztendlich zu einem ähnlichen Gerät wie das spätere CETME Modell C. Dieses sollte als G3-Gewehr bei der deutschen Wehrmacht eingesetzt werden und damit die erst kürzlich angeschaffte und vom Hersteller abgelehnte Produktion der deutschen Lizenz für die Herstellung von Schusswaffen ersetzt werden.

Die G3 wurde auch durch Lizenzierungsprobleme mit CETME behindert, die von der niederländischen Gesellschaft Nederlandse Wapen en Munitiefabrik (NWM) behoben wurden, die eine zweite Lizenz als Gegenleistung für Munitionslieferungen erhielt. So wurde 1959 die G3 als Standardausrüstung der Wehrmacht mit voraussichtlich mehr als einer Millionen Einheiten aufgesetzt.

Nachdem der G3 seit beinahe 40 Jahren bei der Wehrmacht im Einsatz ist, wurde im Dez. 1997 entschieden, ihn durch den neuen zu ersetzen. Dennoch gibt es in den Bundeswehrdepots noch mehrere hunderttausend G3-Gewehre für den Einsatz bei der nationalen Verteidigung, die z.B. durch Nachrüstung des oben erwähnten Fallabweisers weiter betreut werden.

Zur Beschickung der Kartuschen werden gerade Stabmagazine aus Alu oder Blech mit einer Kapazität von 20 Kartuschen eingesetzt. Jedes Gerät wurde vor der Lieferung einer Funktionsprüfung und einem Probebrand unterzogen. Der G3 A3 ZF ist sonst ein Standard G3 A3, der G3 SG 1 ist eine umgebaut. Der Abzugshebel hat einen Abzugsbügel mit Anschlag, der Piston hat eine Wangenstütze, und es wird ein Handgriff mit angebautem Zweibeinstativ eingesetzt.

Wenn die Pistole voll beladen ist, d.h. eine Kartusche in die Kammer eingeführt wird, bevor der Schaft verschlossen wird, kann nach dem Entriegeln ein Schuß abgefeuert werden. Dadurch wird der Primer der Kartusche getroffen und gezündet. Das aus der Kartusche austretende Pulvergas treibt das Geschoß durch den Rohr.

Der auf den Verschlußkopf einwirkende Druck, der zu einer Rückwärtsbewegung des Verschlußkopfes führt, wird über die im Verschlußkopf eingebauten Verschlußrollen einerseits auf das Pistolengehäuse und andererseits über das Steuerteil auf den Verschlußträger ausgeübt. Spezielle angepasste Winkelstellungen der Oberflächen des Steuerteils verlangsamen den Ausgang der Sperrrollen aus den Anschlägen und damit die Rückbewegung des Verriegelungskopfes.

Nachdem die Verschlusswalzen vollständig in den Verschlußkopf eingefahren sind, rutscht der Verschluß im Pistolengehäuse weiter nach rückwärts. Durch die vorgespannte Verschlussfeder wird der Verschlußträger wieder in die Ausgangsposition zurückgedrückt, wodurch eine neue Kartusche aus dem Lager in die Kammer durch das Fließrohr gefördert wird. Die Abziehvorrichtung reicht in die Auszugsnut der Kartusche, die Sperrrollen werden durch die geneigten Oberflächen des Steuerteils aus dem Schraubenkopf in die so genannten Auflageflächen des Pistolengehäuses gepresst und arretieren so den Bolzen.

Die Pistole ist wieder schussbereit. Nach dem Verriegeln des Bolzens schlägt der Schwanz unverzüglich auf den Zündstift und führt den Zündvorgang so lange durch, bis der Auslöser gelöst ist oder die Patrone im Lager abgefeuert wurde. Verfügbares Material sind vor allem Tragegurte und das Manövriergerät, auch bekannt als Rücklaufverstärker. Neben einem Vierfachzielfernrohr, das durch Klemmbefestigung montiert werden konnte, verwendete die Wehrmacht auch ein "Infrarot-Kleinwaffenzielfernrohr", das später durch das "Bildverstärkerzielfernrohr" ersetzt wurde.

Es gibt als weiteres Accessoire ein Bayonett, das bei der Wehrmacht jedoch nie vorgestellt wurde und dort nur vereinzelt als normales Taschenmesser verwendet wurde. Für die Befestigung am Gewehr ist es auch erforderlich, das Gewehr mit einem Adapter umzubauen. Dies wurde aber auch in der Wehrmacht nicht umgesetzt. Ab 2013 werden verschiedene Hersteller Selbstladebüchsen für Schützen und Sammler anbieten.

Die Gewehre beruhen auf der HK41-Version des G3 und können nicht mit Teilen aus vollautomatischem G3 durch Änderung von Griff und Verschluß ausgestattet werden; diese Massnahmen verhindern, dass sie zu einer für die Zivilbevölkerung verbotenen Kampfwaffe zurückgebracht werden. In Deutschland wurde die Pistole auch von der Landes- und Bundesschutzpolizei eingesetzt.

1974 löste der G3 den bis dahin im Zollgrenzschutz eingesetzten ZK52 ab, das Stecksystem des Kalibers A.22lfB war Standard. Die G3 wurde und wird auch weiterhin von der Judikative als Bewachungswaffe für Gefängnisse eingesetzt. Eine G3 as a broken rifle is used by the Organization Deutsche Friedenssgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen in ihrem Firmenlogo.

Die G3-Büchse TDv 1005/005-12 "G3-Büchse" HK G3 In: SALW Guide (Technische Angaben, Vertrieb, Abbildungen). ? Federal Ministry of Defence (ed.): ZDv 3/13 Das G3. 1999, chapter 5 Übungsgeräte Abschnitt III Übungsverschluss. 3. Ort: Y Das Heft der Wehrmacht. Wehrmacht, Stand Feb. 2010, Zugriff auf die Seite 11.11.2010. Jürgen Grässlin: Verstecken Sie sich, wenn sie zielen.

Samiira, Hayrettin und ein deutsches Jagdgewehr (PDF; 3.1 MB).

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