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Stangen, kein Zelt ohne Stütze Kaum ein anderes Gerät, an das Sie vor dem Einkauf so viel denken wie an das Zelt. Weil es wichtig ist, einen vernünftigen Kompromiß zwischen Grösse, Tragekomfort, Gewicht aufzubringen. Wenn Sie etwas Zeit in Ihre Wahl investieren, ist es keine Hexerei, ein Zelt zu suchen, das Ihren eigenen Anforderungen entspricht.

Bei einem Zeltkauf stellt sich natürlich immer die erste Frage: Wozu das Zelt? Zelte in Warmbereichen (z.B. Südeuropa): Leichtes Material aus Mesh (luftdurchlässiges Netzgewebe), ein Abstand zwischen Aussenzelt und Untergrund sorgt für gute Durchlüftung. Das macht eine heisse Nacht im Sommer zu einem angenehmen Erlebnis. Coole, regnerische Gebiete (z.B. Nordeuropa): gekuppelte Innen- und Aussenzelte gewährleisten einen raschen und einfachen Auf- und Abbau.

Stabile Materialen, genügend Abspannstellen, ein winddichter Innenraum, ein zu Erde gezogener Aussenzelt machen auch einen Gewittersturm und Regenguss gut. Unentbehrlich sind sehr strapazierfähige Werkstoffe, Gewebe und Stöcke. Abschließbare Ventilatoren und ein abgerissenes Aussenzelt, evtl. auch Schneeklappen (Klappen zum Erdboden hin) blockieren treibenden Schnee. In den meisten Faellen sind die Innen- und Aussenzelte miteinander verbunden.

Die Stangen können im Unterschied zu anderen Ausführungen auch im Flachbereich eingefädelt und gespannt werden. Aufgrund der relativ großen Gewebeflächen kann es auch im Zelt im Sturm recht lärmen. Im Kuppelzelt kreuzt sich die Stange wenigstens einmal, im Geodätischen mehrmalig. Aufgrund der überkreuzten Stangen halten sie wesentlich höheren Schneebelastungen stand als z.B. Zelte.

Nachteilig bei beiden Varianten ist das größere Eigengewicht durch den größeren Auslegeranteil und die geringere Auslastung. Das hat einen einfachen Grund: Als Stöcke braucht man nur einen Mittelstock für Tipis, für kleine Firstzelte genügen auch die Wanderstöcke. Ein solches Zelt setzt sich aus mehreren koordinierten Bestandteilen zusammen, die je nach Einsatzzweck unterschiedlich sind.

Es ist auch unerlässlich zu wissen, wie man im Ernstfall seine Stangen oder ein Zeltloch repariert. Es werden schwerere und vergleichsweise opake Materialien verwendet. Bei den Oberstoffen sind Wassersäulenwerte von 3000 - 5000 Millimetern und bei den Böden von 5000 - 10000 Millimetern die Regelfall.

Der Wert der Wasserkolonne liegt zwischen 1.500 und 3000 m³. Es ist wasserdampfdurchlässig und sorgt so für ein wesentlich besseres Raumklima. Stahlmasten werden für große Familienzelte mit einem hohen Leergewicht und einer großen, dem Wind ausgesetzten Fläche verwendet. Je größer die Wassersäulen, umso größer das regendichte Zelt? Um den Wasserwiderstand zu bestimmen, wird das Material auf ein zylindrisches Messgerät geklemmt und der Druck des Wassers so lange gesteigert, bis Tropfen von Wasser durch das Material gedrückt werden.

In der Beratung stellt sich immer wieder die Frage der Wassersäulenhöhe. Der Stellenwert der Wassersäulen ist für das Aussenzelt weniger wichtig als erhofft. Qualitativ sehr gute silikonisierte Stoffe haben wesentlich niedrigere Wertigkeiten als PU-beschichtete Stoffe. Mit Bodenmaterialwerten über 5000 Millimetern sind Sie auf der richtigen Spur.

Nahtdichtheit, wie wird die Zeltnaht eng? Ein mit Baumwolle überzogener Polyestergarn wird als Nähgut eingesetzt, das bei Feuchtigkeit quillt und somit die Schweißnaht abdichten soll. PU-beschichtete Zelte haben auch ein von der Innenseite auf die Schweißnaht aufgebrachtes Band, das für höchste Dichtigkeit sorgt. Weil hier kein Taping möglich ist, können einige Tropfen Wasser durch die Schweißnaht fließen.

Wenn sich von außen her Wassertropfen auf dem Aussenzelt absetzen, kann auch Kondensation die Folge sein. Ist der Campingplatz auf einer Weide, war es nachts kalt und feucht, wurde im Zelt viel gegrillt, sind die Fans zu? Das Zelt sollte je nach Einsatzbereich über Belüftungsmöglichkeiten zur Vermeidung solcher Störungen verfügt. Bei Baumwollzelten, in denen auch Wasserdampf durch das Tuch transportiert werden kann, sind diese Schwierigkeiten wesentlich geringer.

Alle Zelte werden mit einer genügenden Zahl von Zeltpflöcken geliefert. Sil-Net, ein Klebstoff auf Siliconbasis, wird für silikonisierte Textilien eingesetzt.

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