Zeckenschutzimpfung

Zeckenimpfung

Um einen zuverlässigen Schutz der Zeckenimpfung zu gewährleisten, sind mehrere Impfungen notwendig. Wie kann eine Zeckenimpfung wirklich funktionieren? Die FSME ist eine gefährliche Krankheit, die durch Zecken übertragen wird. Deshalb wird in diesen Bereichen eine Zeckenimpfung empfohlen. In der wichtigen Frage, ob eine Zeckenimpfung für Erwachsene und Kinder empfohlen wird, spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

Zeckenimpfung und

Kein Bundesstaat ist in Österreich von der durch die Zecke verursachten zeckenübertragenen Enzephalitis (FSME) befreit. Genau deshalb wird die Zeckenschutzimpfung für alle in Österreich wohnhaften Menschen empfohlen. Im Frühsommer wird die Meningoenzephalitis durch Ticks ausgelöst, ebenso wie die Lyme-Krankheit. Die FSME-Impfung ist der einzige wirksame Impfstoff. Die FSME-Impfung hat die Prävalenz der frühsommerlichen Meningoenzephalitis in Österreich deutlich reduziert.

Voller Vollschutz ist erst nach drei Teil-Impfungen, der so genannten Grundimpfung, gegeben. Nach etwa neun bis zwölf Monate findet die dritte Schutzimpfung statt. Allerdings sollten Menschen über sechzig Jahre alle drei Jahre eine Erfrischung bekommen oder ihren Impfungsschutz mit den im Körper befindlichen Antikörpern prüfen ("Titerbestimmung").

99% der Impfungen sind nach der vollständigen Grundimpfung vollständig gegen Frühsommermeningoenzephalitis geschützt. Der in Österreich erhältliche FSME-Impfstoff entspricht den Vorgaben der Impfkommission der Ärztekammer und schützt vor allen gängigen Formen des FSME-Virus. 2. Bei Zeckenbiss und unzureichendem Impfungsschutz? Wenn nicht geimpfte Menschen von einer entzündeten Ziege gebissen werden, ist eine anschließende Schutzimpfung gegen diesen Zeckenbiss nicht mehr möglich.

Vierwöchentlich nach dem Eingriff kann die FSME-Vakzinierung zum Schutz vor künftigen Zeckenbissen erfolgen. Wenn jedoch eine noch nicht abgeschlossene Grundimpfung durch eine infizierte Ziege verletzt wird, kommt für die weiteren Schutzimpfungen ein anderes Impfprogramm zur Anwendung. Ist dies nicht möglich, so wird diese Schutzimpfung als erste Teilimmunisierung betrachtet.

Wenn seit der letzen Vakzination mehr als zehn Jahre verstrichen sind, wird eine Serologiekontrolle durchgeführt. Was sind die Begleiterscheinungen der Impfungen? Infolge der Impfungen können vorübergehende Rötungen oder Schwellungen an der Stelle der Vakzination auftauchen. Bei FSME-Impfungen sind Komplikationen sehr rar.

Weil die FSME-Vakzinierung ein Impfstoff ist, der kein reproduzierbares Ausgangsmaterial beinhaltet, kann die Vakzinierung keine FSME-Krankheit induzieren. Diese Empfehlung richtet sich an Einwohner oder Gäste eines Gebiets, in dem oft mit Viren infizierte Ticks auftreten - zum Beispiel in Österreich, Deutschland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Polen, Russland oder den baltischen Staaten.

Impfungen sind für Kleinkinder ab dem ersten Jahr möglich. Zur Zeit sind diverse Impfungen für die Altersgruppe von 1 Jahr bis 12 oder 14 Jahren und für die Altersgruppe von 12 oder 14 Jahren und für die Erwachsenen genehmigt. Im Einzelfall mit sehr hoher Infektionsgefahr kann auch eine Schutzimpfung ab einem Alter von sechs Monaten in Betracht gezogen werden.

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