Zecke beim Hund

Tick im Hund

Die Zecke darf nicht von alleine abfallen. Nein, weder der Mensch noch der Hund nimmt den Zeckenbiss wahr. Die Zecke bei einem Hund wird am besten mit einer speziellen Zeckenzange entfernt. Wenn Sie nach dem Spaziergang eine Zecke auf Ihrem Hund krabbeln sehen, keine Panik. Zeckenbisse können Hunde schwer krank machen.

Zeckenschutzmaßnahme III: Hunde von der Zecke befreien

Manche Krankheitserreger, die dem Hund Ticks übermitteln, dringen erst nach etwa 16 bis 24 Std. Absaugung in den Organismus des Mörders ein. Daher empfiehlt die Standing Vaccination Commission for Veterinary Medicine (StIKo Vet.) als eine der drei Massnahmen im Zeckenschutz: Nach dem Spaziergang in der freien Wildbahn gehen die Tiere sofort auf die Suche und beseitigen kriechende oder festsitzende Tiere!

Entferne die Zecke von Hunden. Es geht nicht so sehr um die Auswahl der Hilfe, sondern darum, sorgfältig und rasch zu sein. Die FSME-Viren sind in den Speicherdrüsen der Zecke vorhanden und werden unmittelbar nach der Injektion weitergegeben, was bei den meisten anderen Krankheitserregern nicht der Fall ist.

Diese werden nur während des Blutsaugens angeregt, um in die Speicheldrüse und von dort in das Gasttier zu migrieren. Eingesaugte Häkchen können z.B. mit einer Spitzpinzette entnommen werden. Wartet nicht ab, sucht besser gleich durch! Daher wird empfohlen, nicht zu lange zu bleiben, bis die Zecke die Blutaufnahme erreicht hat und ein großer Klumpen beim Streichen des Tieres bemerkt wird.

Stattdessen sollten Besitzer ihren Hund sofort nach dem Schnuppern durch Weiden oder Gestrüpp durchsuchen und kriechende oder bereits lutschende Häckchen ausnehmen. Gleiches trifft zu, wenn ein Zeckenabwehrmittel verwendet wird. Wenn eine Zecke einen Menschen erreicht, bewegt sie sich zunächst eine Zeitlang auf der Oberfläche - auf der Suche nach einem gut durchdrungenen, befeuchteten Hautareal.

Dies ist oft der Fall in den Achseln oder Kniehöhlen, vor allem im Bereich der Kinderhälse. Bei Hunden ist das anders. Wegen des dickeren Haarkleides suchen sie nicht lange auf dem Hund, sondern erstochen an der richtigen Position.

Wegen der Größe, in der die Schädlinge auf den Wirtstieren schlummern, sind die befallenen Bereiche des Hundes oft die des Kopfes, des Halses und der Achseln. Besonders sorgfältig sollten diese Orte von fürsorglichen Hundebesitzern durchsucht werden. Eine Vielzahl von Hilfsmitteln eignet sich zum Beseitigen von Hunden. Als besonders wirksam haben sich Spitzpinzetten und Zeckenpinzetten erwiesen, die einen gleichmässigen Andruck ausübten.

Bei der Entnahme: Zecke freigeben, so nah wie möglich greifen und den Körper nicht zusammendrücken! Dies könnte dazu führen, dass andere Krankheitserreger in den Hund eindringen. Dieses Risiko steigt auch, wenn die Zecke mit Sprit, Lack oder Leim behandelt wird. Nur die maschinelle Entfernung der Zecke ist wirksam. Die Zecke hat keinen Faden am Rüssel, sondern Stacheln, mit denen sie sich sicher in der Hundehaut verankert.

Daher kann ein geringfügiges Umdrehen oder Aushebeln der Zecke helfen. Es ist nicht wichtig, ob man die Zecke herauszieht oder dreht, es sollte nur nicht ruckhaft, sondern ganz allmählich sein. Sollten sich im Hund ein Teil des Jagdapparates festsetzen, ist dies in der Regel nicht schlimmer. Wenn Sie sich bei der Entfernung von Zecken nicht sicher sind, können Sie auch zum TA gehen.

Auf jeden Falle sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, wenn die allgemeinen Symptome der Krankheit oder Rötungen um den Biss herum wenige Tage nach einem Biss auftauchen. Das bloße Entnehmen von Hunden ist kein zuverlässiger Ersatz. Darüber hinaus sollte die Lyme-Borreliose Impfung bei Hunden und Zeckenschutzmitteln eingesetzt werden.

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