Zebra Tarnung

Camouflage Zebra

"Als die Zebras im hohen Gras der Savanne stehen, passiert das, was viele Menschen wissen", sagt der Zoologe. Doch verfolgen Raubtiere wirklich solche Zebras? Wildtiere: Warum das Zebra Streifen hat Sie fallen den herannahenden Verkehrsteilnehmern auf. Die glühenden Übergänge der Zebras in der Afrikasavanne bringen jeden einzelnen Tier zum Fliegen. Diese Frage des Zebras ist seit den siebziger Jahren die treibende Kraft der Wissenschaft.

Bei der Suche nach einer holistischen Erläuterung "haben sie den Sprung noch nicht geschafft", sagt Zebra-Expertin Annette Benesch vom Biowissenschaftlichen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Am bekanntesten ist die Tarnung. "Was viele Menschen wissen, geschieht, wenn die Tiere im Hochgras der Steppe stehen", sagt der Zoologe. "und das Zebra flackert und geht in die Masse des Tieres über." Leider schützt dieser Einfluss nicht ganz vor gefressenden Löwen: "Das Zebra steht immer noch an zweiter Stelle auf der Nahrungsliste".

Das Zebra würde die Stechfliege gerne stechen, "aber sie will nicht auf Streifen landen, weil sie nicht sehen kann, wo das Zebra beginnt und wo es endet", sagt Benesch. Das auffällige Fellmuster macht es auch den Steppen-, Berg- und Grevyzebren leichter, ihre eigene Spezies zu identifizieren. Das ist besonders nützlich, "weil sich die verschiedenen Zebraspezies nicht paaren", hebt der Zoologe hervor.

"Genauso wie ein schwarzer Wagen in der prallen Hitze als ein weißer Wagen, so auch die schwarzen Streifen", sagt Benesch. Es gibt viele gute Argumente, das Tier zum Zebra zu machen. Die lokalen Fußgängerübergänge dagegen sind einfach in ihrer Funktionsweise - denn sie dienen nur dem Schutz vor Gefährdungen im Strassenverkehr.

Was soll das komische Kleid?

Das berühmte Erkennungszeichen des Tieres ist ein merkwürdiger Tarnungsprozess, so die verbreitete Theorie: Die Linien verwischen in den Augen der Räuber vermeintlich die Kontur der Tierfigur. Sie kann daher nur den gleichen Nutzen haben wie das im Jahr 2014 gemeldete Forscherteam: Durch das Streifendesign werden blutsaugende Ungeziefer ferngehalten.

Das berühmte Erkennungszeichen des Tieres ist ein merkwürdiger Tarnungsprozess, so die verbreitete Theorie: Die Linien verwischen in den Augen der Räuber vermeintlich die Kontur der Tierfigur. Sie kann daher nur den gleichen Nutzen haben wie das im Jahr 2014 gemeldete Forscherteam: Durch das Streifendesign werden blutsaugende Ungeziefer ferngehalten.

Der Verwendungszweck des merkwürdigen Gewandes des Tieres hat eine lange Tradition: Intraspezifische Verständigung, Insektenschutz, Verwirrung der Feinde und vor allem Tarnung wurden bisher als Erklärungsansätze angesehen. Bisher wurde die Tarnung als eine Form der Basisfunktion angesehen: Obwohl die Bänder auf den ersten Blick besonders auffallend erscheinen mögen, konnten sie die Kontur der Lebewesen in der riesigen Steppe lösen und somit für Vögel oder Pflanzen kaum wiedererkennbar sein.

Aber auch die Resultate der vergangenen Jahre haben die Parasitentheorie als wichtiges Ziel der Strips gestärkt: Versuche hatten ergeben, dass Tsetse-Fliegen und andere Blutsauger schwarz-weiß gestrichene Flächen ausweichen. Ungeklärt bleibt jedoch, ob es einen zusätzlichen Tarnungseffekt gibt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Bilder von tansanischen Tierarten analysiert, um zu prüfen, ob die einzelnen Spuren einen Camouflage-Effekt vor dem Savannenhintergrund haben.

Es wurde simuliert, wie sich die Striemen unter verschiedenen Umständen auf Tiere wie z. B. Tiger und Zebra auswirken würden - die bedeutendsten Raubtiere des Echsen. "Es wurde kalkuliert, wie weit der Löwe, die Hyäne und das Zebra die Bänder bei Tag, bei Dunkelheit und in der Dunkelheit erkennen konnten", erläutert Mitautorin Amanda Melin von der Universität von Calgary.

Schlussfolgerung: "Wir haben keine Beweise dafür finden können, dass die Striemen eine Tarnwirkung gegen Räuber haben", sagt Caro. Ganz konkret: In einer Ferne, in der die Streifchen wirken können, würden die Räuber die Tiere schon jetzt wahrnehmen und duften. Laut den Wissenschaftlern können sie auch die Kontur von Tieren ebenso gut erkennen wie die von Tieren ähnlicher Größe ohne Streifigkeit, wie z.B. Wasserböcke oder Antilopen.

So suggeriert das Resultat nun, dass nicht die Tarnung, sondern der Schutz vor Insekten der entscheidende Anreiz war. In dieser Untersuchung hatten sie die Merkmale der Fellzeichnung und die Verbreitung der sieben Zebrasorten sowie anderer Pferde- und Eselarten aufgezeichnet. Außer den Steppenzebras zeigen auch andere Repräsentanten der pferdeähnlichen Teilstreifenzeichnungen: die Zebras:

Die Folge: Je mehr Blutsauger es im entsprechenden Verteilungsgebiet eines pferdeähnlichen Tiers gibt, umso stärker sind die Streifenbilder.

Mehr zum Thema