Wildschweine Vertreiben mit Geruch

Verbannen Sie Wildschweine mit Geruch

Ein Arnstorfer Unternehmen hat eine Lösung gefunden, um das Wildschwein zu vertreiben: "Wildschweine nutzen die Tatsache aus, dass sie den menschlichen Geruch des Haares vermeiden. Durch diese Tipps können Sie die Borstentiere aus dem Garten heraushalten. Es riecht schlecht, aber der Garten konnte sich rechtzeitig erholen.

Der Geruch treibt schwarze Mäntel aus den Feldern.

Hall - Wenn Marco Schulz (49) zum Friseur geht, läßt er seine Frisur nicht stehen, sondern bekommt sie. Er ist Bienenzüchter, Jagdfalke und Imkerin. DAS WILDSCHWEIN VERJAGT! Andreas Gazareck-Walther schnitzt gegenüber seinem Schmuckgeschäft im Rathaus in Halle die Frisur der Halleer: "Ich habe ihn gebeten und er sagte, dass er ohnehin keine wirkliche Anwendung für die Frisur habe", ist Marco Schulz zufrieden.

Seitdem sammelt er einmal im Monat Haarsäcke. "Als Jägerin bin ich für die Äcker auf meinem Gebiet verantwortlich", so Schulz. Jeden Tag nach 21.00 Uhr und ab 3.00 Uhr musste Marco Schulz auf dem Hochsitz sitzen und sein Gewehr auf das Schwein zielen. Das Haar hält die Versuchstiere ebenso gut ab.

"Die Wildschweine stinken die Menschen überall." Marco Schulz spritzt einmal pro Tag neue Frisuren. Hat sein Friseur wenigstens ab und zu ein leckeres Wildschweinbein? "Bis jetzt war er glücklicher mit dem Bienenhonig."

Gegen Wildschweine im Feld mit Haar und Babywindeln| Frankenberg

Die Maisernte steht vor der Tür - ein Futter für Wildschweine. "Es würde keinen Bauern stören, wenn ein Schwarzwild gelegentlich einen Kornkäfer bekommt", sagt Matthias Eckel, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Frankenberg. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: "Wildschweine essen einen Teil der Ernten und machen Irrwege.

"Für den geschäftsführenden Direktor des Kreisbauernverbands Frankenberg - ebenfalls ein passionierter Hunter - ist klar: "Die schmackhafteste Form der Wildschweinverhütung ist das Schusswaffen. Wer ein Teil aus einem Rudel schießt, wird sich lange daran erinnern", sagt er. Die Getreidefläche ist mit 5500 ha in den letzten Jahren in etwa gleichbleibend.

"Aber auch in Hutzfeld und Rotdighausen wurde Maize kultiviert. Nicht heute", erläutert Matthias Eckel. Der Maisanbau ist gewachsen - ein durchschnittliches Feld umfasst heute zwischen zwei und fünf Hektaren. "In Waldeck-Frankenberg ist die Stiermast in etwa so stark gesunken wie der Energiemais", sagt Eckel.

Die Geschäftsführerin des Bezirksbauernverbandes vergleicht 5.500 ha Getreide mit einer "Jahresdistanz" von 4.000 bis 6.000 Ebern. "Die Zahl der Wildschweine ist viel zu hoch, eine Reduzierung ist notwendig", unterstreicht er. In den 1950er Jahren wären die Geismarer noch " ohne Schule gewesen, wenn der Forstwirt ein Schwarzwild erschossen hätte ". Eckel: Heute erlegen wir in Waldeck-Frankenberg mehr Wildschweine als in ganz Hessen in den 70er Jahren.

"Wildschweine kommen mit blinkenden Lichtern und Funkgeräten nicht zurecht. "Alles ist schon versucht", ruft Matthias Eckel. "Wildschweine sind nasale Tiere. Sie scheuen den menschlichen Geruch. Gegen Wildschweine werden auch chemisch wirksame "Stärkungsmittel" eingesetzt. "Es riecht wie ein Schwein", sagt Matthias Eckel, wirkt aber nur für eine gewisse Zeit.

Die Wildschweine hätten sich spätesten nach zweiwöchiger Zeit an den Geruch von Menschenhaaren, Babywindeln oder Chemikalien gewöhnen können.

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