Wildschwein

Wildschwein

Die Wildschweine (Sus scrofa) gehören zur Familie der alten weltlichen oder echten Schweine (Suidae) aus der Ordnung der Paarhufe. Die Wildschweine sind nicht nur rustikal und defensiv, sondern vor allem sehr anpassungsfähig. Die Wildschweine sind gesellig lebende Tiere, die in Familiengruppen (Banden) zusammenleben. Der Wildschwein, wegen seiner dunklen Färbung auch Wildschwein genannt, ist die Stammform aller Hausschweinrassen. Die Jäger in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jagdjahr deutlich mehr Wildschweine geschossen.

Etymologie" id="Etymologie">Etymologie

Der Wildschwein (Sus scrofa[1]) zählt zur Gruppe der alten weltlichen oder realen Tiere (Suidae) aus der Ordnung der Paarhufe. In Mitteleuropa wächst die Bevölkerung gegenwärtig vor allem durch den verstärkten Maisanbau rasant und migriert zunehmend in die besiedelten Gebiete. Der Wildschwein ist die angestammte Form des Hausschweins.

Bei den Wildschweinen und ihren Körperteilen haben sich eigene Benennungen und Benennungen in der Jagdsprache und in den Jagdtraditionen entwickelt. Die männlichen Eber werden " Eber " benannt, ein starkes, älteres Eber aus dem fünften oder sechsten Jahr " Bass " oder " Hauptschwein ". Lebensmonats werden Jungwildschweine als "Überläufer" oder " Abtrünnige " oder " Abtrünnige " bezeichne.

Das Wildschwein sieht von der Seitenansicht her kompakt und wuchtig aus. Nur bei Wildschweinen, die ihr Fell im Sommer haben, ist der kleine, kompakte und bewegte Nacken zu erkennen. Das Wildschwein zeigt damit seine Laune durch Pendelbewegung oder durch Heben an. Der erwachsene, mÃ??nnliche Hund unterscheidet sich vom Weibchen - von der Seitenansicht aus gesehen - durch die Schnauzenform.

Der Wildschwein hat einen kräftigen Satz von 44 Zähnchen, drei Schneidezähnen (Incisivi, abgekürzt "I") in jeder Kinnhälfte, einen Hund (Caninus, abgekürzt: Bei erwachsenen Rüden haben sie meist eine Körperlänge von 20 cm, von denen jedoch kaum mehr als 10 cm aus dem Kinn vorstehen. Der Wildschweinpelz ist im Sommer dunkel grau bis braunschwarz mit langem, borstigem Oberhaar und kurzem, feinem Wollhaar.

Das Wildschwein hat im Frühling sein langes, dichtes Winterhaar verloren und hat ein langes, wollfreies Sommerhaar mit hellen Narben. In Mitteleuropa erfolgt der Haarwechsel in einem Zeitrahmen von etwa drei Monate und startet in den Monaten März bis März. Im Sommermantel sehen wilde Schweine viel magerer aus. Die letztjährigen Schwarzwildarten wechseln bereits Ende Juni oder anfangs September nach Winterfell. 2.

Die Umstellung auf Winterfell erfolgt bei ausgewachsenem Wildschwein erst im Herbst. Schwarzwildschweine der Balchashseeregion sind leicht sandig oder gar weisslich, in Belarus gibt es rotbraune, helle oder gar tief schwärzende Tierarten und auf dem Gebiet der Usuri begegnet man hellbraunen und schwarzen Schwarzwild. Bei Wildschweinbeständen sind Exemplare mit schwarzbraunen bis schwarzen Punkten verschiedener Größen auf hellem Hintergrund üblich.

Vereinzelt werden auch schwarz-weiße und schwarz-braun-weiß getupfte wilde Schweine gesehen. In den 70er Jahren wurden bei Ermittlungen von Heinz Meynhardt in der DDR etwa drei von hundert Schwarzwildarten entdeckt. Die polnischen Studien aus der gleichen Zeit haben ergeben, dass die Sterblichkeit von schwarz-weißen Schwarzwildschweinen im Gegensatz zu ihren normalerweise befleckten Gefährten höher ist, da die Wärmeregulierung in ihnen weniger effektiv ist.

Neugeborene Schwarzwild haben ein mittel-braunes Haarkleid, das in der Regel vier bis fünf gelbe Streifen hat. Auch in Mitteleuropa entwickelt die Jugend im Herbst und Herbst ihr erstes winterliches Kleid, das dann zunehmend auch die Grau- bis Schwarzfärbung erwachsener Lebewesen aufzeigt.

Generell nimmt die Masse und Höhe des Körpers von Südwest nach Nordost zu. In Mitteleuropa haben Sauen eine Kopf-Rumpflänge von 130 bis 170 cm, Eber werden 140 bis 180 cm lang. 4 ] Das Höchstlebensgewicht der erwachsenen Sauen in Mitteleuropa beträgt ca. 150 kg und das der erwachsenen Eber ca. 200 kg.

Dort erreichte die höchste Gewichtung den Ort in den Monaten Okt. bis MÃ? In Astrachan, im Naturschutzgebiet Berezina und im Kaukasus werden die Schwarzwildarten wesentlich grösser und schwer. Im Volgadelta und Syrdarja wurden in den 1930er Jahren bis zu 260 kg schwere Schwarzwildtiere geschossen, einige Jahre zuvor wurden 270 kg und 320 kg schwere Exemplare registriert.

Durch die Jagd nahm die Körpergrösse des Schwarzwildes im ganzen Gebiet ab und heute zählen Wildschweine mit einem Gewicht von 200 kg zu den sehr grossen Tieren. Es werden Wildschweine mit 110 cm Schulternhöhe und 350 kg aus den Carpathians gemeldet. Das Wildschwein ist in Nordafrika inzwischen eine Seltenheit. Als ausgerottet werden die Unterarten Sus scrofa bibycus, die früher von der Südtürkei bis Palästina existierten, und die Unterarten Sus scrofa barbus, die früher in Ägypten und im Sudan heimisch waren.

Die arabische Hemisphäre ist nur im äussersten Nordosten zu finden. In Sachalin ist Wildschwein nur ein fossiles Tier. Auch in Trockenwüsten, im Hochgebirge und im tibetanischen Bergland fehlen natürlich die Eber. Im Hochgebirge von Tianshan und im Tarim-Becken und an den tieferen Abhängen von Tianshan gibt es keine Eber.

Die Ausbreitung von Wildschweinen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch menschliche Intervention geändert. Durch die Ausweitung und Vertiefung der landwirtschaftlichen Tätigkeit nahm auch die Jagd auf Schwarzwild zu, so dass die Spezies in England zum Beispiel bereits anfangs des XVII Jahrhundert ausgestorben war. Jahrhundert wurden in Dänemark die letzen Eber geschossen, bis 1900 gab es keine Eber mehr in Tunesien und im Sudan, und auch in Deutschland sowie in Österreich, Italien und der Schweiz waren große Anteile frei von Wildschweinen.

In Deutschland waren bis in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts zum Beispiel Thüringen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg nicht mehr mit dabei. Jh. haben die Schwarzwildschweine große Anteile ihres Ursprungsgebietes wiedererlangt. In den 1990er Jahren wanderte zum Beispiel Wildschwein in die Toskana, das aufgrund der starken Landwirtschaft lange Zeit frei von Wildschweinen war.

In den 1930er Jahren war auch in Russland das Wildschwein in großen Mengen ausgestorben und die nördliche Grenze der Ausbreitung wurde vor allem im westlichen Teil weit nach Südverlagert. Im Jahr 1950 hatten sich die Lebewesen jedoch wieder verbreitet und waren vielerorts beinahe wieder an der alten nördlichen Grenze des Verbreitungsgebiets angekommen. So gab es um 1930 noch Wildschweinpopulationen in den Sumpfwäldern von Belarus, der Ukraine, Litauen und Lettland.

Schon 1960 waren Schwarzwild von St. Petersburg bis Moskau wieder weit verbreitete Keiler, 1975 kamen sie nach Archangelsk und Astrachan. In Finnland sind ebenfalls wilde Schweine nach Finnland zurückgekehrt. Zwischen 2000 und 2003 wurden in Deutschland zum ersten Mal mehr als 50.000 Schwarzwild getötet. In Berlin wird die Wandlungsfähigkeit von Wildschweinen besonders sichtbar.

Das Wildschwein hat die städtischen Waldgebiete als Habitat besetzt und dringt heute auch in die Vororte ein. Beispielsweise mussten im Monat März 2003 zwei auf dem Alexanderplatz aufgetauchte Keiler erlegt werden. Die Population von Schwarzwild rund um Berlin wird (Stand 2010) auf ca. 10000 Stück geschätz. Mit einem strengen Verfütterungsverbot will der Senat von Berlin vermeiden, dass weitere Schwarzwild in die Hauptstadt gezogen werden.

11 ] Berlin wird heute als Wildschweinhauptstadt angesehen. Der Wildschwein wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert zu jagdlichen Zwecken in die USA eingeführt, wo er sich teilweise mit überwachsenen Schweinen vermischte, die seit Beginn des sechzehnten Jahrhundert im südwestlichen Teil der USA (insbesondere in Texas) gelebt hatten.

Aufgrund dieser Mischung gibt es heute in Nordamerika keine eindeutige Unterscheidung zwischen Haus- und Wildschwein. Allerdings scheint sich ein verhältnismäßig hoher Anteil an Wildschweinen gegenüber Hausschweinen zu durchsetzen. US-Bundesstaaten mit einer großen Wildschweinpopulation sind Texas, Kalifornien, Florida, South Carolina, Georgia, Alabama, Arkansas, Oklahoma, Arizona und Louisiana.

In Südamerika gibt es auch naturalisierte Wildschweinpopulationen. Die Einbürgerung der Eber erfolgte in Argentinien um 1900 und lebt dort zwischen den Breitengraden 41 und 42. Es gibt auch Wildschweinpopulationen in Neu Guinea, Neuseeland, Australien, Hawaii, Trinidad und Puerto Rico, von denen sich einige auch mit dem Haustier mischen.

Anfang des neunzehnten Jahrhundert wurden in Australien unter anderem zur Bekämpfung von Wildschweinen eingesetzt. Heutzutage werden sie dort als störend empfunden - sie tötet zum Beispiel regelmässig die neugeborenen Schafe und gilt daher als Landwirtschaftsschädlinge. Das Wildschwein wurde auch von Menschen auf vielen süd-östlichen asiatischen Inselchen (Bismarck- und Louisia-Archipel, Salomon- und Admiralitätsinsel und andere in der Gegend) mitgebracht.

Schwarzwild passt sich einer Vielzahl von Habitaten an. Aufgrund ihrer Eigenschaft, den Nährboden zu durchbrechen, haben Schwarzwild einen Zugriff auf Futter, das anderen großen Säugetieren nicht zur Verfugung steht. Aufgrund dieser Eigenschaften gehören boreale Nadelwälder, schilfbedeckte Sümpfe sowie ewig grüner Urwald zu den Habitaten, die von Wildschweinen bewohnt werden können. Deshalb fehlt es auch im Hochgebirge an Wildschweinen.

In Mitteleuropa entwickelt das Wildschwein die größte Populationsdichte in Laub- und Laubwäldern, die einen großen Bestand an Steineichen und Buche haben und in denen es Sumpfgebiete und Wiesenlichtungen gibt. Schwarzwild passt sich den Witterungsbedingungen des Tropenklimas an, indem es sein Haarkleid reduziert; außerdem bildet es kein subkutanes Fett, das im Norden des Verbreitungsgebietes als Wärmedämmung diente.

Eber sind in heissen Gebieten auf Wasservorkommen angewiesen, sodass die Wüste nicht von ihnen bevölkert wird. Der Wildschwein sucht im Erdreich nach essbarem Wurzelwerk, Wurm, Larven, Maus, Schnecke und Pilz. Neben Aquapflanzen wie Calamus essen Schwarzwild auch Laub, Sprossen und Obst von zahlreichen Gehölzen, Kräutern und Gräsern.

Man beobachtete, dass Schwarzwild Kaninchenbaue aufgebrochen werden, um die jungen Kaninchen zu ernähren. In trockenen Wassern essen sie gar Schalenmuscheln. Eiche und Buche spielt eine spezielle Bedeutung für die Ernährung von Schwarzwild im Vertriebsgebiet Europa. Auch in Jahren, in denen diese besonders gut gedeihen (sogenannte Mastjahre), ernähren sich die wilden Schweine über Monate hinweg vorwiegend von diesen Obstsorten.

In Mitteleuropa zählen auch die Knollen von Farnkraut und Willowherb zu den beliebtesten Pflanzenfutter. Schwarzwild grast auch gern auf dem Kleeblatt und frisst die oberirdisch wachsenden Teile von Süssgräsern, Sauerampfer, Kropf, Farnkraut und Wiesenbärenklau sowie Holz. Schwarzwild kann auf landwirtschaftlich genutzten Flächen erheblichen Wildschaden anrichten. Alle in Mitteleuropa angebauten Kulturen werden in der Agrarwirtschaft verzehrt.

In der Kartoffel unterscheidet man gar zwischen verschiedenen Kartoffelsorten und isst besonders gern früh. Auch Schwarzwild gräbt sich durch Kornfelder und verursacht regelmässig mehr Schädigungen als durch den Verzehr. Größere Landwirtschaftsschäden entstehen vor allem dann, wenn nicht genügend Obst und Wild gepflanzt wurde.

Das ist der Grund, warum Schwarzwild so heftig gejagt wird, dass es in einigen Gegenden Europas seit Jahrhunderten fehlt. Man nimmt an, dass die Umzäunung von Äckern, die bereits in der Frühzeit nachweisbar war, ein Bestreben war, das Wildschwein von den Äckern fern zu halten. Rastende Keiler beanspruchen in der Regel alle vier Schenkel.

Dieser Gang kann von Wildschweinen sehr lange aufrechterhalten werden und umfasst sechs bis zehn km/h. In der Galoppade fliehen wilde Schweine, wenn sie erschrocken sind: voll gewachsene und mit jedem Gallop zurückgesetzte Exemplare springen bis zu zwei Metern, können sich aber auf diese Art nicht lange bewegen und auch bei einem Ausbruch rasch in den Trott zurückfallen.

Auch Schwarzwild kann sehr gut baden und kann größere Distanzen zurücklegen; z.B. durch den Oberrhein zwischen den Bezirken Lörrach und Waldshut, auch aus der Rheinschleife bei Basel[17]. Das so genannte "Wildschwein" verbringt einen großen Teil seines Lebens damit, sich auszuruhen. Schlafende Keiler legen sich mit ausgestreckten Füßen auf den Magen und dehnen ihre Vorder- und Hinterläufe nach vorn oder zurück.

Das Hocken, bei dem die Füße gebeugt sind, tritt bei einem Wildschwein nur kurzzeitig auf. Die Suhle in Schlammpfützen zählt zum charakteristischen Verhaltens-Repertoire der Eber. Für die Bemalung werden vorzugsweise grobe Rinden- und/oder Harzbäume verwendet, in Mitteleuropa vor allem Steineichen, Pinien und Nussfichten. Um ihren Unterkörper zu schrubben, stehen Schwarzwild über Baumstümpfen und rieben sich daran.

Die Schrubbung des Organismus an einem Baum ist erforderlich, da das Wildschwein aufgrund seines langen und unverrückbaren Nackens nicht in der Lage ist, sich mit den Zähnen zu reinigen und von schädlichen Insekten zu befreit. Rüden sind in der Regel erst im zweiten Jahr des Lebens zur Fortpflanzung fähig. Ausnahmeregelungen wurden nur in den USA festgestellt, wo der Wildschweinbestand mit dem Hausschwein mischte.

In Mitteleuropa fängt die Decksaison in der Regel in den Monaten Juli bis September an und dauert bis September - der Gipfel ist im Monat September. Wenn sich Rüden, die um die Hündinnen kämpfen, während der Decksaison begegnen, finden gewöhnlich Hierarchiekämpfe statt, die streng rituell sind. Junge Tiere werden in der Regel in Mitteleuropa zwischen Maerz und Maerz geboren.

Mortalität hängt auch davon ab, wie viele Raubtiere in diesem Bereich zuhause sind. Auf räuberfreien Flächen überlebten 75 von insgesamt hundert jungen Tieren das erste Jahr (diejenigen, die nicht überlebten, sterben in der Regel im ersten Lebensmonat), während in Gegenden, in denen Wolf, Bär und Luchs den Habitat mit Wildschwein gemeinsam nutzen, nur etwa 30 von hundert wilden Schweinen in Mutterfamilien, im Hasel oder in Tiergruppen aus früheren Jahren zusammenleben.

Vor allem einsame Lebewesen wohnen allein. Ausländische Schwarzwildarten gehören in der Regel nicht zu einer solchen Untergruppe. In Mitteleuropa sind Tiergruppen mit mehr als 20 Personen eine Ausnahme. Auch die Rüden des Vorjahres werden vom weiblichen Geschlecht aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und wohnen dann in der Regel für wenigstens ein Jahr in einem eigenen Bund.

Seit dem zweiten Jahr des Lebens bewegen sich die Männer in der Regel als Einsiedler durch das Stadtviertel. Vereinzelt können auch Tiergruppen aus früheren Jahren beobachtet werden, in denen Männer und Frauen zusammentreffen. Körperlich reife Eber sind zwischen fünf und sieben Jahre alt; allerdings sind nur wenige Exemplare dieses Alters reif. 23 ] Der Anteil der körperlich reifen Keiler an der Population der Keiler ist gering.

Im Zuchtbetrieb hingegen ist das Alter der Keiler viel höher. Besetzt sind Schwarzwild im Alter von mindestens 20 Jahren. Die Naturfeinde des Schwarzwildes sind unter anderem Wolf, Bär und Wolf. Bei Wölfen sind Schwarzwild eine große Beute, obwohl der Prozentsatz je nach Habitat variiert. In einer Studie, die Anfang der 1980er Jahre im nördlichen Europa durchgeführt wurde, waren 47% der Wolfskotreste von Wildschweinen enthalten.

Auch in anderen Gebieten Russlands kommen vergleichbare Studien zu dem Schluss, dass der Anteil der Schwarzwildtiere im Frühling und in der Sommersaison 80 Prozent und im Herbst 40 Prozent der Opfer ausmacht. Während der Jagdsaison stürmen Wolf sfische die Wildschweingruppen über eine größere Distanz und suchen ein Wild von der Tiergruppe zu trennen. Erwachsene Schwarzwild können sich gegen den Wolf wehren, wenn sie in die Ecke gedrängt werden.

Laut Studien in Osteuropa bejagen Braune Bären Schwarzwild, wenn andere Nahrungsvorräte nicht vorhanden sind oder wenn sie aufgrund ungenügender Fettvorräte nicht in den Überwinterungszustand geraten. Dann kriechen sie auf die wilden Schweine, die sich in der Nacht im Netz ausruhen oder sie in ihrer Wohnung angreifen. Schwarzwild gilt als permanentes Reservoir an Krankheitserregern und als Hauptträger der KSP für die heimischen Schweinepopulationen.

Im Jahr 2002 wurden in Deutschland noch 451 Wildschweinfälle registriert, was ebenfalls zu einem verstärkten Jagdzwang geführt hat. Schwarzwild ist ein Wirt für Trichine. Deshalb muss Wildschwein-Fleisch vor der Genesung einem Trichinen-Test unterworfen werden. Der älteste bekannte Fossilienfund, der dem Wildschwein klar zuzuordnen ist, stammt aus dem Spätmiozän (vor etwa 6 Mio. Jahren) und aus dem Früh- und Mittelpleistozän (vor etwa 1,8 Mio. Jahren) in Nordamerika.

Die dem Wildschwein am ehesten nahe stehende Spezies innerhalb der Sus ist das Zwergwild ("Sus salvanius"). Die auf den Eberinseln lebenden Tiere sind in der Regel kleiner. Man unterscheidet folgende Unterarten: Sus scrofa - die in West- und Mitteleuropa bis in die Pyrenäen und Alpen und bis in den nordwestlichen Teil der Slowakei verbreitete Nominierungsform.

Die heute ausgestorbene Wildschweinart Sus scrofa sennarensis - stammt aus Ägypten und dem Sudan. Der Sus scrofa ussuricus - das sogenannte "Ussurische Wildschwein", eine der grössten Teilarten. Das Wildschwein Sus scrofa Leukomystax - ist das in Japan beheimatete Wildschwein. Der Sus scrofa cristatus - das Wildschwein ist die in Indien und Indochina vorkommende Subspezies, die einen gekürzten Schädel hat.

Archäologische Funde deuten auf eine Domestizierung von Wildschweinen in der ersten Jahreshälfte des achten Jahrtausends v. Chr. hin - hier sind junge Tiere einer dunklen Haustierrasse zu beobachten. Die Domestizierung erfolgte mehrmals in dem großen Verbreitunggebiet der Wildschweine selbstständig. Ähnlich wie bei der Schaf- und Ziegenhaltung ist die Zahl der Wildschweine zurückgegangen.

Die archäologischen Fundstücke von Schweinen, die signifikant unter dem Variationsbereich der Schwarzwildknochen sind, gelten daher als Beweis für die Domestikation von Wildschweinen. Im frühen Neolithikum aus der ersten Jahreshälfte des achten Jahrtausends v. Chr. wurden bei Grabungen Schweinsknochen gefunden, die sich in ihrer Größe erheblich vom Wildschwein abheben.

Zuverlässige Beweise gehen auf das Jahr 7000 v. Chr. im Irak und Europa zurück Unabhängig davon erfolgte die Domestizierung von Wildschweinen in China, wo die älteren Funde auf die Domestizierung von Wildschweinen im sechsten vorchristlichen Jahrhundert deuten. In Mitteleuropa hat die Zähmung zu Bullen gefuehrt, die im Hochmittelalter oft nur eine Widerristhoehe von 75 cm hatten.

Ihr Aussehen - dichtes Körperhaar, länglicher Schädel, stehende Mähne - war jedoch noch sehr ähnlich dem von Wildschweinen: Die heutige Hausschweinrasse, wie das schwäbisch-hallische Landschwein oder das dt. Adelsschwein, sind relativ zeitgemäß. Der Wildschwein gehört zum bedeutendsten Jagdtier des Erdmittelalters. Nach archäologischen Funden wird angenommen, dass in Mitteleuropa etwa 40 bis 50% der Beute auf Schwarzwild entfielen.

Auch ein verletzter erwachsener Wildschwein befällt den Menschen und vor allem die Männchen können mit ihren Langzehen tödlich verletzt werden. Daher wurde es als königlicher Muttest angesehen, nur mit der sogenannten Wildschweinfeder - einem Jagdspeer - auf die Jagd zu gehen. Unzählige Bilder und Handarbeiten belegen, dass die Jagd auf Wildschweine mit Pferden und Hunden die gewohnte Art der Jagd war.

Zu Beginn des XVII. Jh. wurden im Herzogenhof in Württemberg 900 große Jagdgebrauchshunde gejagt, mit denen Schwarzwild gejagt wurde. Der wertvollere dieser auch als " Sauenhunde " oder " Schweinehunde " bezeichneten Tiere war gegen die Attacken von Wildschweinen mit breitem Halsband und manchmal auch Tankhemden gesichert. Das Wildschwein bis zur Müdigkeit zu treiben und dann an einem Platz zu halten, bis der Jagdhund es aus nächster Nähe getötet hat, war die Aufgabenstellung der Igel.

Menschen, Tiere und Tiere wurden regelmässig durch Angriffe auf Schwarzwild ernsthaft und teilweise sogar lebensgefährlich verwundet. Mit den Schusswaffen wurde die Wildschweinjagd erleichtert. Einem Wildschwein musste man nicht mehr gegenübertreten, das seine Stoßzähne aufschlug. Dennoch war gerade in der Barockzeit die Wildschweinjagd ein integraler Teil der Hofzeremonie.

So wurden 1669 im "Versorgungs- und Räucherhaus des Jägerhofs Dresden" 616 Schusstiere an die Einwohner verkauft; in Preußen waren die Bewohner der Großstädte zum Kauf von Wildschweinen am Königshof verpflichtet. Andererseits die massiven landwirtschaftlichen Schäden durch Schwarzwild auf den Ackerflächen. Die Landwirte durften die eingeschleppten Schweine in der Regel nicht umbringen, sie durften ihre Anbaugebiete nur mit Keulen absichern.

Die Jagdbeschränkung für Schwarzwild wurde abgeschafft und ab dem letzen Drittel wurden in vielen zentraleuropäischen Staaten Vorschriften verabschiedet, nach denen Schwarzwild nur noch in Zoos oder Wildtoren erwünscht war. So war Wildschwein in vielen zentraleuropäischen Gebieten zur Hälfte des neunzehnten Jahrhundert nicht mehr vorzufinden. Die Jagdbesitzer mussten die durch das Wild verursachten Schäden ausgleichen, was zu einer erheblichen Verarmung des Wildschweinbestandes geführt hat.

So forderte das Preussische Wildschweinschadensgesetz von 1891 vom Jäger volle Entschädigung für Schäden, die durch Wildschwein verursacht wurden, wenn ihm die Absicht zur Jagd vorgeworfen werden konnte. Neugeborene unter 15 kg werden in der Regel nur zur Bekämpfung von Krankheiten (z.B. Schweinepest) getötet. Daher sollten sie nicht in bekannte Wildschweingebiete gebracht werden. In Perigord (Frankreich) werden eigens für die Trüffeljagd ausgebildete Schwarzwildarten verwendet.

Ein Wildschwein, das im Großraum Hildesheim ausgebildet wurde, erlangte in den 80er Jahren Weltruhm und war das erste Wildschwein im Guinness-Buch der Aufzeichnungen im Dienste der Polizei: Nach der Schulung durch einen Servicehundeführer konnte die Niedersächsische Wildschweinpolizei, Frau Dr. J. Luise, Sprengstoff- und Drogentests sowie suchterzeugende Spürhunde aufspüren.

Petrus Paul Rubens: Die Suche nach dem defensiven Wildschwein war schon immer ein Gegenstand der Belletristik. Diese reichen von den Werken des Herakles, der das erymanthische Wildschwein fangen muss, über das Nürnberger Land und die Tradition der Wildschweinsuche von Atlantis und Nahkampf (auch in Bildern von Peter Paul Rubens festgehalten) bis zur Schilderung in der Comic-Serie Asterix.

Bereits in den Geschichten von Home wird erzählt, wie die Griechin der Jagdgöttin ein Wildschwein aus Vergeltung auf die Welt wirft. Die Schädigung durch die Verwurzelung von Wildschweinen auf den Bauernfeldern hat der Römer Ovid geschildert. Wildschweinkämpfe erscheinen auch im Volksmärchen als Prüfung des Mutes.

Das Wildschwein gilt unter Julius Cäsar nicht nur als Lieblingsessen der Hauptdarsteller Asterix und Obelix, sondern aller Einwohner des galloischen Dorfs, das sich den römischen Einwohnern heftig widersetzt. Nahezu jede Ausgabe der Comic-Serie schließt mit einem gemeinschaftlichen Wildschweinmahl, bei dem sich das ganze Dörfchen einig wird. In Hannibal von Thomas Harris kommen Schwarzwild in den Vergeltungsplänen von Mason Werger, einem Opfer von Dr. Lecter, vor.

Seine Wildschweinzucht ist besonders wilder und blutrünstiger als Waffe gegen ihn. Der Wildschwein wurde oft als Herold benutzt und inspirierte auch die Benennung von Dörfern. Ein sprechendes Familienwappen, denn das Wildschwein repräsentiert den Teil des Namens Vor im Ort Vorsfelde.

Er stammt vom örtlichen Siegel Vorsfeld, auf dem bereits 1483 ein springender Wildschwein nachweislich ist. Zuchtbetreuung, Brutbetreuung, Verhaltens-Ontogenese und täglicher Zyklus im Zuchtschwein. Die wilden Sauen. Achte revidierte Ausgabe. Baubiologie, Bevölkerungsreduktion, soziale Strukturen, Bekämpfung von Wildschäden, Schweine. Die Schwarzwildfresser ernähren sich von ihrem Weg durch Norwegen. Sie wurde am 21. September 2010 abgeholt. 11. Mai 2010, abgeholt am 21. November 2011. 11. November 2010 auf dem Alexanderplatz (nicht mehr abgeholt am 14. April 2018).

Pressemeldung der Berliner Stadtentwicklungs- und Umweltsenatsverwaltung vom 10. April 2010. ? Lebendfallen für Donau-Stadtwildschweine orf. am 13. März 2018, abgerufen am 13. März 2018. ? Olaf Simon, Wolfgang Goebel: Über den Einfluss des Wildschweins (Sus scrofa) auf die Vegetation und Bodenfauna einer Heidelandschaft. Der Bericht der Deutschen Welle datiert vom 16. Mai 2016. Die Risikoeinschätzung vom 12.07.17 zur ASP.

Zurückgeholt wurde sie am 27. August 2017. Hepatitis-E-Virus in Deutschland. Mitteilung Nr. 012/2010 des Bundesministeriums für Risikobeurteilung (BfR) vom 11. Mai 2010 In: In: adressiert. Jahrgang 127, Nr. 1-2, Feb. 2008, S. 1-9, doi:10.1016/j.vetmic.2007.10. 002, PMID 18023299. Ebola transferiert von Schwarzkopf. ?

Zurückgeholt am 27. Mai 2016. Ort: wildschweine.net. Zurückgeholt 15. Jänner 2017. Wildschwein Luna - Stern auf dem Hof.

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