Weihrauch Hw 97 Tuning Kit

Räucherstäbchen Hw 97 Tuning Kit

ein 97k für das Field Target Class 2 besteht heute aus einem V-Mach-Kit (ca. Heute ist das Vortek-Kit für das HW97K endlich eingetroffen. Jetzt kann ich einen direkten Vergleich mit dem V-Mach Bausatz anstellen. Der Bausatz (Foto 1) enthält eine sehr hohe Qualität. 1x Titan XS FAC Export über 20J für Weihrauch HW97/HW97K.

in einem HW97 kann mit dem kleinen Finger, auch mit den 16J Tuning-Kits, überwunden werden.

Sätze für Weihrauch-Luftgewehre

Bei HW77/97, passend für 25mm und 26mm Neukonstruktion! Von der Serie 1446049 wechselten wir von 25mm auf 26mm um. Das Kit wird jetzt mit zwei 3mm und einem 2mm Spacer ausgeliefert, mit denen Sie die Leistung an Ihre eigenen Wünsche anpassen können. Ein verhältnismäßig kurzer Federweg, etwas mehr Durchmesser und Drahtstärken als der bisherige "HO" Bausatz und mehrere Stahlabstandhalter mit 2-3mm Dicke.

Zu dem verblüffenden Resultat der ersten Tests: Unser Prüfgewehr in .22 - 5,5mm Schuss mit allen Distanzstücken und schwerem H&N Barrakudas mit ca. 27 Jahren fantastisch leise und präzis. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass ab einer bestimmten Leistung Kal. 4.5 nicht mehr wirksam ist, wer wirklich von einem Türsteher Kraft will, sollte auf 5.5 oder das Räucherkaliber 5.0 zurückgreifen.

Auch ein weiteres Prüfgewehr, ein HW 77 in 4,5, schiesst sehr genau, aber mit weniger Kraft und bringt nicht ganz die Gelassenheit und Hoheit der großen Bruder. Das Set enthält Federn, Innen- und Außenfederführung aus Kunststoff auf der Abzugsseite, Zylinderkopf aus kolbenseitigem Elastomer, eine Gleitringdichtung aus Edelstahl und hochwertigem synthetischem PTFE-Fett.

Wenn Sie ein älteres 25mm-Gerät haben, geben Sie dies bei der Bestellung an. Kein Temperaturempfinden durch harte Federschmiermittel wie bei anderen Tuning-Kits.

Räucherstäbchen HW 97k (ACHTUNG: lange Ladezeit!) - Kunsthandwerk, Reparatur & mehr

Wozu überhaupt Tuning? Mit der HW 97k Field Targets habe ich seit einigen Jahren geschossen, zuerst in der 4 er bis 7,5J und seit 2005 mit WBK in der 2er bis 16,3J. In der 4er-Reihe ( "Federbüchsen mit Sprung bis 7,5J, Zielscheiben bis 25m Entfernung) kann man auch im Wettkampf noch mit einer 97k -Standardwaffe umgehen, obwohl sich in jüngster Zeit auch in der "kleinen" Federklasse eine massive positive Wirkung durchgesetzt hat.

Der V-Mach Kit (ehemals Venom-Kit) und seine Komponenten werden hier in anderen Gewinden detailliert erläutert, er setzt sich im Kern aus einer 16J-Feder mit rückwärtiger und frontseitiger Führung, einer Spezialkolbendichtung, einigen Scheiben zur Feineinstellung und einer "Fettschutzhülse" zusammen, die in den Hubkolben eingesetzt wird, um das Eindringen von Schmierfett aus dem Kolbeninnenraum in die Druckhülse zu verhindern.

Selbstverständlich erfordert ein solches Tuning, jedenfalls wenn es um den Austausch von kritischen, wichtigen Waffenteilen geht, die Mitarbeit eines Büchsenmachers. Dort überlege ich mir Tage lang die Optimierungen der Heckführung, konstruiere, versuche, ändere, erweitere, bis ich endlich mit dem Ergebnis in meiner Handfläche befriedigt bin.... und wenn ich mir dann meine Arbeiten genauer ansehe, zuckt der Kopf durch mich, dass ich dieses Prinzips bereits durchschaue.

Zuerst die beiden Befestigungsschrauben auf der linken und rechten Seite des Stulps und die beiden Befestigungsschrauben am Abzugbügel mit den Schlitz-Schraubendrehern entfernen. Gelegentlich steht das Gerät sehr lose im Stock, mit einem anderen Büchse ganz fest. Entriegeln Sie also das Gerät sensibel von der Welle. Anschließend wird der Trigger aus dem Triggerblock genommen.

Im Triggerblock ist der Trigger mit zwei zylindrischen Stiften fixiert. Die Vorderseite der beiden kleinen Bolzen übertragen fast die gesamte Spannung, die die Zugfeder über die Pleuelstange auf die Sicherung des Abzuges auf den mächtigen Abzugblock aufträgt. Die beiden Kugelschreiber sind von der linken Seite gestempelt, wo die Inschrift gestempelt ist, und müssen daher von der rechten Seite herausgetrieben werden!

Die Anlage liege lose auf meinen Oberschenkeln und trete dann die Pins mit leichtem Schlag auf die Auswerferdrift aus. Achtung, sobald der rückwärtige Bolzen entfernt wird, fliegen der Sicherheitsbolzen und die kleine Kompressionsfeder heraus. Danach wird der zylindrische Bolzen, mit dem das Spannrohr an der Systemmanschette fixiert wird, ebenfalls von der rechten Hand (d.h. nicht von der abgebildeten Seite) ausgefahren.

Dann wird der gelöste Spannweg feinfühlig verschwenkt, bis die "Nase" des Klemmhebels aus dem Einrasten des Kolbens herausrutscht und der Spannweg abgenommen werden kann. Jetzt haben wir auch die zweite Sicherheitsvorrichtung vor uns, die ein Schießen bei nicht eingerastetem Spannrohr vereitelt. Lösen Sie den Abzug aus der Systemmanschette.

Das Vorspannen der Feder ist auch im relaxten Modus so groß, dass der mächtige Triggerblock einen Teil der letzen Schraubendrehung herausreißt, durch den ganzen Saal fliegen und im Mauerputz hängenbleiben wird...... wenn man etwas Pech hat und das eigene Antlitz nicht in der Trajektorie ist. Das Abzugloch befindet sich jedoch sehr eng in der Manschette.

Danach stelle ich das Gerät wieder über die Schenkel, fasse es mit der rechten Handfläche an und schlage mit dem Hammerschlag den Drückerblock. Nach dem Lösen des Abzugsblocks lässt er sich leicht von der Systemhülle von hand herausdrehen, ganz am Ende ein wenig Gegenkraft, und Sie haben ihn in der Hand und können die Druckhülse inklusive des Kolbens, der Federn und der hinteren Führung entfernen.

Auch die abgeschrägte, leicht geschliffene Quelle, die für den Sportschützen vollkommen in Ordnung ist, aber weniger für FT-Wettkämpfe. Von Zeit zu Zeit gab es Bemerkungen zum Stichwort "Laufgewicht entfernen" wie: "Kein Problem: Gewindestift abschrauben, Zylindergewicht vom Zylinder entfernen, erledigt! Barrel Gewicht und Barrel selbst sehr heiss.... Besser zu stoppen, bevor die Struktur im Barrel Stahl möglicherweise nicht mehr?

Grenzwert, es wird etwa 15 min. dauern, bis das Fass und das Fassgewicht soweit heruntergekühlt sind, dass beide wieder berührt werden können. Erst in den vergangenen Tagen hatte ich wieder einen sehr spannenden PN-Austausch mit einem anderen langjährig tätigen Anwender, der nach dem Wegfall des kleinen O-Ringes an der Vorderseite des Spannrohres nichts geschlagen hat und so auch auf die Feinfühligkeit und Wichtigkeit dieser Verbindung zwischen Spannrohr und Spannrohr achtete.

Die federbelastete Spindel im Spannrohr, die in den entsprechenden Sitz am Rohr eingreift und somit das Spannrohr verriegelt, biegt das Rohr nach oben, Spitze! Auch das Tuning war gelungen, aber der Einsatz ist so überproportional groß, dass es sich meiner Meinung nach nicht auszahlt, da es das V-Mach Tuning für den Matchtrigger der 97k gibt.

Ein V-Mach Tuning ist immer lohnenswert, auch wenn der eigene Abschlag dann 6-8 Monate nach Großbritannien verschwindet. Dann ist er schnell wieder da, als sein eigenes Tuning erfolgreich gewesen wäre. Der Spannungsverlauf darf keine Kraft über seine Rastung auf den Verlauf ausüben, da diese den Verlauf geringfügig verformt, was sich aber durch den riesigen "Hebelarm" der Zielstrecke aufzeigt.

  • Die Laufmuscheln müssen immer am Schaft eingerastet sein, da sich sonst das "Springen" des Gewehres durch das Aufprallen ändert. Deshalb kommt eine wesentlich weiche Federung zum Tragen, die auch das Ver- und Entriegeln des Spannzylinders wesentlich einfacher und komfortabler macht und das Vorderende des Spanndornes nachschleifen lässt - etwas kleiner im Querschnitt, etwas rundlicher, etwas glatter.

Alle oben gezeigten Bilder mit roten Hintergründen sind ältere Bilder und auch ein Tuning auf einer bereits sehr häufig verwendeten 97k). Unterhalb des aktuellen Schlosses mit der neuen, sanften Federung. Dieses Tuning ist ein Muss für jeden seriösen HW97k-Shooter, Anstrengung und Leistung sind in einem idealen Verhätnis, mehrere "unerklärliche ;-)".

Bevor ich also weiter gehe, lüfte ich eines der bedeutendsten Gewehrgeheimnisse: Beim 97k bildet Fass und Systemmanschette eine bauliche Anlage. Die Druckhülse in der Systemmanschette verschiebt sich, was die Kolbenführung ist, die ihrerseits die Federung mitführt. Die Presshülse darf nur ein geringes Lagerspiel in der Systemmanschette haben!

Sie muss immer in exakt der selben (festen) Stellung zur Systemmanschette und damit zum Gewehrlauf sein, wenn das Geschütz eingespannt ist. Im Werk hat er ca. +-0,2mm Lagerspiel in der Systemmanschette, was für die kleinsten Streuschaltungen zu viel ist! Geführte Touren sind notwendig, um dieses Wild erheblich zu mindern.

In der Presshülse darf der Hubkolben nur ein geringes Spaltmaß haben! Die Kolbenführung erfolgt frontseitig durch die Kolbenabdichtung in der Druckhülse, rückseitig hat sie etwa +-0,2mm Freiraum in der Druckhülse, so wie die Pleuelstange +-0,2mm Freiraum in der Abzugsblockbohrung. Dieser Freiraum muss ebenfalls verringert werden, ohne das dynamische Verhalten des Motors beim Zünden zu beeinträchtigen.

Zusätzlich zur Standard-Federführung muss die Federung eine Frontfederführung haben. Dies ist das einzige delikate Teil dieses Beitrages und auch der entscheidende (rechtliche) Anlass dafür, dass ich zusammen mit der angefreundeten BüMa die alles in allem große Stimmmaßnahme durchführte. Seine Gewehrfedern sind von mittelmäßiger Güte und für Freizeit-Luftgewehre völlig auskömmlich.

Wieso ist das ein Problem, wenn die Federn 7,5J sind? Nehmen Sie eine ungebundene Federn, legen Sie sie mit diesem Ende auf eine ebene Oberfläche, drücken Sie sie zusammen und lassen Sie sie schlagartig los. Die" Kraft" der Federn steht also nicht rechtwinklig zur Auflagefläche, sondern auch seitlich.

In einem federbelasteten Büchse, bei dem die Federung mehr oder weniger von der hinteren Führung und dem Hubkolben geführt wird, heißt das, dass zunächst der Hubkolben nicht nur geradlinig nach vorn, sondern auch innerhalb seines Führungsspieles (z.B. in der Kompressionshülse) nach links geschleudert wird, über das die Druckhülse dann innerhalb ihres Führungsspieles (in der Systemhülse) nach links angeschlagen wird und das gesamte Büchse einen seitl.

Dies ist unangenehm, weil es gerade in dem Augenblick geschieht, in dem wir uns das vorgenommen haben....hatte!! und das Diabolo ist auf dem Weg durch den Auslauf. Es ist sehr schlecht, dass sich die Federn im Netz ein wenig von Schuß zu Schuß drehen, so dass der Stoß und damit die Ablenkung der Schlagpunktposition immer eine andere Ausrichtung hat.

Womit kann man die Wicklung der geschnittenen Federn aufbringen? Am Ende und eigentlich nur 1 zu 1 Umdrehungen werden mit einem Flammenbrenner auf die rote Hitze getrieben, dann wird das Federnde fest auf eine ebene Stahloberfläche gedrückt, wodurch die Federn so rechtwinklig wie möglich zu dieser Oberfläche gehalten werden sollen.

In der Abbildung oben ist die Düse nur ein Symbol, natürlich wird das Ende der Quelle nicht erwärmt, während die Quelle auf ihr liegt. Sie kann nun auf eine ebene Oberfläche gelegt werden, neigt sich nicht um, sondern steht exakt auf dieser. Nun ist das Ausgangsmaterial sehr brüchig, die Federn könnten leicht zerbrechen.

Abschließend können die Federn und ihre Endstücke nachpoliert werden. Durch das nachträgliche Schleifen der Federn selbst wird die Friktion zwischen der Federn und der Führung vermindert, durch das Schleifen der Enden der Federn wird die Friktion an den Kontaktflächen vermindert, was sie schützt, wenn sie aus Plastik bestehen, und die Federn können sich besser um ihre Achsen rotieren, was immer ein Vorzug ist.

In der Front die geschliffene Federung mit dem neuen Ende, dahinter eine unbearbeitete Ständerfeder. Die " Stimmfeder " aus der Serienfeder ist etwas dünner als zuvor, einfach weil sie durch den Einsatz des offenen Ende etwas kleiner geworden ist. Aber das ist egal, denn später bietet die Frontfederführung eine gewisse Mehrbelastung.

Dennoch kommt hier die BüMa ins Spiel, die mit der neuen Druckfeder das Gerät installiert und die Einhaltung des zulässigen Rahmens sicherstellt. Doch wieder einmal könnte ein Unglück mit einem Luftdruckgewehr mit einer manipulierten Sprungfeder, ob nun kräftiger oder schwacher, beträchtliche Folgen haben, wenn es keine Büchsenmacherrechnung für den Ersatz der Sprungfeder gibt.

Der Spass endet mit den Federn. Das Tuning der Kompressionsmanschette war also nach der Zerlegung vor uns und es war eine der drei aufwändigsten Optimierungen, aber die vordringlichste. Bei den beiden anderen sehr zeitaufwendigen Abstimmmaßnahmen handelt es sich um die auspuffseitige Führung der Kolbenstange und den Abscheider im Leerlauf. Ich habe die spezielle Wichtigkeit der Druckhülse als Kolbendurchführung bereits oben dargestellt.

Die Presshülse ist aber viel mehr, sie ist eine Kompressions- und Brennkammer! Jeder Schuß verbrennt kleinste Fettmengen, die sich - unter Hochdruck vernebelt - vor dem Druckkolben in der Kompressionskammer ablagern. Zunächst einmal hat ein gut und vor allem wirtschaftlich befettetes Aggregat genug "Kraftstoff" für 10000 bis 20000 Schüsse, der sich völlig unabhängig und immer wieder gleichmässig vor der Abdichtung anlagert.

Durch die kleine Öffnung an der Vorderseite der Presshülse wird bestimmt, wie hoch und wie lange der Pressdruck aufbaut und welche Höchsttemperatur es gibt. Und wer hier das Falsche macht, zerstört seine Kompressionsmanschette.... "Bohren wir einfach ein Loch, damit die Lüfte besser entweichen können...." Versuche können zu hervorragenden Ergebnissen führen, aber auch die Kompressionsmanschette zersetzen.

Mit einem optimalen Überströmdurchmesser wird der Andruck in der Druckhülse auch auf das Diabolo übertragen, die Druckfeder kann geschwächt sein und der Prelldruck ist niedriger. Bei zu großer Bohrungsgröße (im Verhältnis zu anderen Parametern wie Federrate, gespeicherter Kraft, Kolbenmasse, Kolbenweg) fluktuiert der Volt jedoch bis zu 100 m/s von Schuß zu Schuß.

In der Presshülse muss sich erst ein gewisser (großer) Luftdruck bilden, bevor er durch den Volumendurchfluss (strömende Luft) durch den Überströmkanal wieder reduziert wird, so dass der Überströmkanal auch als Drosselelement dient. Wenn der Überströmkanal zum Verdichtungszeitpunkt durch den sich nähernden "fliegenden" Hubkolben als Gaspedal dient, sollte er dagegen die Strömung der im Diabolo so frei und ohne Verlust wie möglich während der Beschleunigungsphase des Diabolo durch die plötzlich einströmende Druckluft ermöglichen.

Nachteil eines solchen "Venturidüsenprofils" wäre der immense Produktionsaufwand und das grössere Totraumvolumen (dasjenige, das vom Hubkolben nicht erreichbar ist und in seiner vordersten Endlage bleibt, dies beinhaltet auch die Luftmenge, die sich in der hinteren öffnung des Diabolobechers befindet). Zuerst wurde die Stirnfläche der Presshülse aus visuellen Gesichtspunkten geschliffen, später, nach Beendigung der weiteren Arbeit an der Presshülse, erfolgt das abschließende Schleifen und Polieren.

Bei diesem Tuningprojekt mussten zig Werkzeuge gefertigt werden, die besonders auf die Zerspanungsaufgabe abgestimmt waren. Jetzt zur nächst entscheidenden Abstimmung an der Kompressionsmanschette, dem "Uwe S Kompressionsmanschetten-Tuning". Er hat die Venom-Lazaglide-Stimmung im Detail untersucht, vielleicht nicht einmal das.... aber er fand die wirkungsvollste Möglichkeit, die Druckhülse in der Systemmanschette und zugleich den Druckkolben in der Druckhülse zu lenken......

Dazu müssen zunächst 6 Aussparungen in der Presshülse gemacht werden. Drei dieser Bohrungen sind um je 120 Grad gegen das hintere Ende der Presshülse verschoben. Ein dritter Ausschnitt wird ca. 56mm vom Vorderende der Buchse exakt an der Oberseite eingesetzt, so dass er nicht in der Ladeklappe der Systemmanschette sichtbar wird.

Sie werden mit Superkleber in die Aussparungen geklebt, dann wird die Presshülse in die Drehmaschine gespannt, sorgfältig mittig ausgerichtet, und die Plastikteile werden sehr sorgfältig abgezogen, wodurch der "Sitz" immer wieder mit der Systemmanschette dazwischen geprüft wird. Da die Systemmanschette im Schnitt und über die gesamte Strecke nicht immer gleich bleibend ist, ist es besser, die vordere POM-Scheibe etwas zu wenig als etwas zu viel abzuschalten, nach dem Überwinden eines ersten Widerstandes "schwimmt" die Kompressionsmanschette in die Systemmanschette.

Zuerst müssen die POM-Stifte hinten aussen und dann (mit einer Zusatzhülse, die die Stifte nach Innen drückt) auch drinnen gedreht werden, bis das Kolbenheck nur noch spielarm montiert werden kann. Abschließend wird die Stirnfläche der Presshülse aufpoliert. Bei dieser Kompressionsmanschette erleben Sie das zweite haptisch/akustische Vergnügen: Beim Ziehen zerkratzt oder knirscht nichts, und wenn der Spannungsverlauf zurückkehrt, hören Sie dieses einzigartige Klangbild erst, wenn die Kompressionsmanschette durch den Überströmkanal saugt.... "tchüüüörlp".....dann wissen Sie, dass sich die vielen Arbeitsstunden ausgezahlt haben.

Abstimmung von Kolbenstangenlager und Teflonlagerung für die Blattfeder Ohne ein wenig Erfolg, das eine oder andere Versuch und viel Übung kommen Sie nicht zu den kleinen, wesentlichen Eigenheiten. Die kleinsten Unterschiede in Form, Anordnung und Schleifen des Abzuges müssen dem Hubkolben eine etwas andere (Flug-)Richtung geben, wenn die Hubstange ausgekuppelt ist, oder eine etwas andere laterale Position als der Aufprall.

Der 97k war/ist mit dem originalen Venom-Lazaglide ausgerüstet, d.h. das Gerät ist nahezu spielarm. Das ist ein sehr gutes Beispiel für die Empfindlichkeit einer Federbüchse und auch für das Wissen, dass eine Federbüchse mehrere hundert Schüsse erfordert, damit die einzelnen Komponenten ineinander geschliffen werden können und die Prozesse von Schuß zu Schuß auch im Mikrobereich identisch sind.

Sie wird durch die Öffnung im Triggerblock (Durchmesser 10,0 mm) aufgenommmen. Zu diesem Zweck wurde eine Hinterfederführung entworfen, wie sie Uwe S. (siehe oben) bereits eingeführt hat. Zu diesem Zweck muss das Loch im Triggerblock von 10mm auf 14mm vergrößert werden. Der weisse, kreisrunde Teil unter der Federscheibe ist ein Teflonaxiallager, das in Verbindung mit der geschliffenen Anlaufscheibe (links) die Drehung der Feder erleichtert und zugleich eine optimale radiale Ausrichtung der Anlaufscheibe gewährleistet, hier ist alles völlig spielfrei. 2.

Im Abzugsbügel ist die Feder so gelagert, dass die zugehörige Endkante 1 bis 2/10mm über der Sperrhebelseite liegt. In der Regel wird seine Fahrt angehalten, wenn er auf die obere Rückseite des Abzugsblocks trifft. Nun trifft das rückwärtige Ende der Sperrklinke auf die (gekröpfte) Feder, wird leicht von einer Oberfläche mit guter Oberflächenqualität erfasst, schiebt die Feder nach oben und gibt so den Sicherheitsstift wieder frei.

Hierbei die Hinterfederführung mit fest montiertem Teflon-Lager. Sämtliche Bauteile im Triggerblock eingebaut. Im obigen Bild sieht man die Druckfeder durch den Kolbenklemmschlitz, so dass auch durch diesen Spalt Schmierfett aus dem Kolbeninneren in das Innenleben der Druckhülse eindringen kann.

Um später merkwürdige Nebengeräusche zu vermeiden, werden die Eckpunkte vorsichtig abgerundet (rote Pfeile) und alle Ränder (gelbe Pfeile) geschliffen und abgeschrägt, so dass sie eng aneinander liegen und nichts nach außen ragt. Auf der rechten Seite der revidierten Schmierbuchse befindet sich die bereits adaptierte Hinterfederführung für die 16,3J V-Maschinenfeder.

Bei der V-Maschinenfeder gibt es einen etwas anderen Durchmesser und somit auch eine andere Hinterfederführung. Die kleine Frontfederführung wird aus dem V-Mach-Kit ebenfalls in dem hier gezeigten 7,5J-Gewehr verwendet. Eingearbeitet in den Piston ist das so, im Bild hinten ist eine zweite Fettschutzhülle mit ihrem vorderem, gezahnten Ende zu erkennen.

Das ist die zweite, alles in allem sehr komplexe Abstimmungsmaßnahme. Die am Ende dieses Artikels vorgestellte Schussmusterung der nahezu unbefeuerten (vielleicht 30 bis 40 Schuss) Waffen mit einem noch weit davon entfernten Schusssystem ist einleuchtend. Das " Human Interface ", die Verbindung zwischen Schütze und Büchse, bleibt aus, ebenso wie die Massnahmen, die den Weg des wichtigen Diabolo von der Entnahme im Rohr bis zum Austritt aus dem Laufgewicht aufwerten.

Das Werkzeug ist über den 2mm Durchmesser des Führungszylinders und die 4,5mm Kunststoffhülse mit 2mm Durchmesser, die in den Zylinder eingesetzt wird, in Selbstzentrierung. Nachdem das Diabolos den aktuellen Schaft verlässt, muss es zwei weitere Löcher im Schaftgewicht durchlaufen. Durch das Gewicht des Laufes wird der Schaft an der Vorderseite nicht nur verlängert und schwer, wodurch er weniger anfällig für Unschärfen ist, sondern er federt auch den Maulkorb ein wenig ab und bewahrt den Fang vor Beschädigung.

Auf dem Weg durch das Fass drückt das Diabolos natürlich auch ein paar Zentimeter vor sich her, und zwar die in diesem. Die V-Mach Stimmung des Räucherstäbchenabzuges ist so gut, dass man sich vorerst keine Gedanken über eine Alternative machen muss. Mit Ausnahme des Abzugszüngels und einer leichten Änderung der Einrichtung zum Einstellen des Abzuggewichtes stimmen alle Bestandteile mit denen des Original-Räucherstäbchenabzugs überein.

Die Rotationsachse der Schaufel wurde so weit wie möglich nach vorne bewegt (roter Pfeiler, die Ausgangsposition der Achsen korrespondiert mit der Bohrungen in einem Winkel nach rechts). Der Sicherheitsverschluss wurde zerlegt und so eingeschliffen, dass er sich nach rückwärts neigt und nicht mehr nachschleift, und zwar am Abzuggehäuse, was er sonst gern macht, da seine geformte Feder auf der rechten Seite liegt.

Auf der rechten Seite wurde eine Kehle eingesetzt, die meiner Meinung nach den ganzen Hintern heller und edler erscheinen läßt, vielleicht auch ein wenig britischer? Auf der rechten Seite des Schafts befindet sich ein Stock aus Buchenholz mit Beiztests. Bei der Schussabgabe wandert das Geschütz zusammen mit dem Stock sehr schlagartig nach hinten durch den Sprung, nicht aber die inerte Menge des mit Blei gefüllten Kupferrohres, das dort verbleiben will, wo es ist.

Ich habe noch nicht gesagt, dass die 4 geschlitzten Schrauben Verbindungssystem und Welle durch Innensechskantschrauben aus Edelstahl ausgetauscht werden, auf dem Bild sind sie neben den originalen Schrauben. Damit wird die Hinterfederführung großflächig eingefettet und die Federn von oben nach unten viel wirtschaftlicher "lackiert" (mit um eine Spule gewickeltem Küchenpapier).

Hierbei zur Beölung der Druckplatte für die Druckfeder im Teflon-Lager. Die Presshülse wird dann sehr, sehr schonend mit Mona Lisa von der Innenseite nachgeschmiert. In die Presshülse wird der Piston so eingesetzt, dass der Ausschnitt in der Buchse über dem Langlöcher des Pistons ist. Der Systemmantel ist von der Innenseite mit Mona Lisa grosszügig eingefettet.

Ah, wieder einmal hat sich ein kleiner Chip (Pfeil) aus dem inneren Gewinde der Systemmanschette gelockert. In die Systembuchse wird die Druckhülse mit Hubkolben eingesetzt, die Klemmsicherung eingesetzt und der Klemmhebel in die Öffnung der Buchse eingerastet (Kreisbewegung von vertikal nach horizontal). Vor dem Spannen des inneren Systems durch die Federn wird die Montage des Spannrohres erleichtert.

Nun wird die Druckfeder eingesetzt. Es verschwand im Gerät, so dass es kein Hindernis ist, den Abzug manuell in die Systemmanschette zu schieben. Achten Sie darauf, dass der Abstand zwischen der Systemmanschette und dem Abzugsbügel sauber und ohne Fremdkörper ist. Danach wird der 14 mm Schraubenschlüssel zurückgebracht und mit sehr sorgfältigen Hüben, z.B. mit dem Handgriff eines großen Schraubenziehers, wird der Abzug in die Endlage gefahren.

Der Fingernageltest ist hier hilfreich, der Wechsel darf nicht von links nach rechts und auch nicht von links nach links gefühlt werden. Schrauben Sie das Distanzstück behutsam ein (dicke Fläche zur Schnecke, schmale Fläche zur Systemhülse). Nun die Löcher des Abzugsblocks und des Abzugsgehäuses behutsam ausrichten. Die Anlage wird vor dem Einsatz im Lager von aussen zum Schutz vor Rost gefettet, z.B. mit Lupus PTFE-Pistolenfett.

Es wurde darauf verwiesen, dass die Druckhülse nur sehr wenig von der Innenseite eingefettet werden darf und so wenig wie möglich Schmierfett an die Stirnfläche der Kolbenabdichtung gelangt. Hier das Ergebnis, schon mit Libelle 11mm-to-Weaver-Adapter und nobler Leupold-Montage, von rechts: Und von rechts. Erste Versuche an der Streuschaltung des gestimmten Modells KW97k Seit seiner Fertigung in der Büchsenmacherei in Mellrichstadt haben etwa 20 Diabolo den Korpus gekreuzt, um sicherzustellen, dass die modifizierte Federung und später das Gesamtsystem den rechtlichen Anforderungen entsprechen.

Für einen sinnvollen Versuch der Streuschaltung ist das viel zu wenig, die Einzelkomponenten sind noch lange nicht gut abgestimmt, denn es fehlt noch ein paar hundert Schüsse bis zu einem festen Zustandekommen. Nach ca. 20 weiteren Schüssen wurde das Ziel ungefähr justiert, zumindest für einen ersten Zerstreuungskreis.

Außerdem habe ich versucht - gerade in den vergangenen Tagen hatte ich aufgrund der Situation eine ungewöhnliche Zeit - hier einen Report zu verfassen, der neben hervorragenden Tuning-Maßnahmen die Zerlegung und den Aufbau des 97k klar und verständlich erklärt. Warum ist das Tuning verboten, oder warum sollte das hier nicht duldet werden?

Selbst die Firmenverantwortlichen wären überrascht. Sie kennen den HW 97k nicht schon besser als der Designer bei Weihrauch?

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