Walter Rheiner

Walther Rheiner

Walther Rheiner: Kokain: Romane, Gedichte, Briefe und Biographien, Fotos, Zeichnungen von Conrad Felixmüller und Tomak. Weitere Informationen von Walter Rheiner finden Sie im Shop. Gedichte, Reime und Verse des Autors Walter Rheiner im Überblick. Leider ist nur sehr wenig über das Leben von Walter Rheiner bekannt. Pain Gedicht, sowie weitere Gedichte des deutschen Expressionisten Walter Rheiner.

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Der Walter Rheiner, genauer gesagt Walter Heinrich Schnorrenberg, (* am 18. März 1895 in Köln; am 19. Juli 1925 in Berlin-Charlottenburg) war ein deutschsprachiger Expressionist. In seiner Geburtsstadt Köln besucht Walter Rheiner das kommunale Gymnasium. Bei seiner Einberufung zum Militärdienst 1914 nahm Rheiner zum ersten Mal Drogen - er gab vor, drogenabhängig zu sein, um den Militärdienst zu vermeiden.

Rheiner, der immer von finanziellen Sorgen geplagt war, wurde in der Spreemetropole zum Literaturnomaden und suchte meist bei Bekannten oder in preiswerten Abgängen Unterkünfte. Besonders freundschaftlich verbunden war er mit dem Künstler Conrad Felixmüller, der einige seiner Arbeiten illustriert und mehrere Beiträge für die Franz Pfemfert-Zeitschrift Die Action geschrieben hat. Hier wurde Rheiner 1917 zu einer der Hauptfiguren der späten expressionistischen Künstlergruppe.

Von seinem anfänglichen moderaten Drogengebrauch ausgehend entwickelt sich jedoch immer mehr eine Abhängigkeit von Koks und Morfin. Er beendete sein Dasein in einer armen Wohnung in der charlottenburgischen Kantstraße am 11. Juli 1925 mit einer Überdosierung von Morphium selbst. Später widmet ihm sein Kollege Conrad Félixmüller das Bild "Der Tot des Poeten Walter Rheiner".

Rheiner's Oeuvre besteht aus etwa 80 Dichtungen, der Erzählung über den Film und einigen Prosa-Skizzen. Die 1918 entstandene Erzählung Cocaine war das einzige Nachdruckwerk. Rheiner beschreibt in dieser sensiblen Untersuchung der Kokainpsychosen das Leid eines Drogenabhängigen, dessen Lebensweg von Wahnvorstellungen, einem immer größer werdendem Injektionsdrang und der Furcht, seine Umgebung würde ihn bloßstellen.

Osdrowski/Tom Riebe (Hrsg.): Walter Rheiner.

Walther Rheiner Wohnen und Arbeiten

Textrecherche bei Gutenberg-DE: geb. 18.03.1895 in Köln, gest. 12.06.1925 in Berlin. Er absolvierte das Gymnasium, war als Mitarbeiter von kaufmännischer gescheitert und wurde "literarischer Nomade" in Berlin. Im Jahr 1914 nahm er zum ersten Mal Drogen, um der Rekrutierung zu entkommen, indem er ein Drogensüchtigen simulierte. Nichtsdestotrotz kam er an die Russenfront und wurde 1917 wegen der Erfindung der Simulationsanlage vom Militärdienst ausgeschlossen.

Während seiner Vorjahre führte hatte er ein verunsichertes, wandelndes Leben in materiellem Elend.

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