Waldhorn

Jagdhorn

In der Orchesterliteratur auch Corno genannt, ist das Waldhorn ein Blechblasinstrument aus Messing oder Goldmessing. Erleben Sie Schranners Waldhorn in Bebenhausen. mw-headline" id="Aufbau_und_und_Klang">Aufbau und Klang>< class="mw-editsection-bracket">[="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Horn_(Instrument)&

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Die Waldhörner, in der orchestralen Literatur auch Korn bezeichnet, sind Blechblasinstrumente aus Blech oder Gold. Kennzeichnend für das Instrument ist die Ausführung mit Trichter-Mundstück, schmaler kegelförmiger Skala, langer Schlauchlänge und breiter Glocke (Sturz), sowie die geschichtliche Handstellung mit der rechten in der Glocke und der rechten auf den Klappen.

Eine Sonotrode ist im Grunde ein etwa kreisförmig gewickeltes Rohr mit einem Tangentialrohr (zur Aufnehmen des Mundstückes ) und einer Glocke, die bei Einsatz von Klappen beim Musizieren in der Höhe umgestellt wird. Die Sonotrode ist das am stärksten mit allen Instrumentalgruppen des Orchestras verschmolzene Orchester. Er kombiniert zwei getrennte Sonotroden, das F-Horn mit dem ein Viertel höheren Basshorn, was das Zusammentreffen etwas einfacher macht.

b) ein Sonotrode in C und eines in Es für c-Moll). Bis in die Spätromantik (z.B. Brahms, Strauss) wurden oft Hörnerstimmen umgesetzt, da einige Autoren das natürliche Signalhorn noch für optimal hielten und Versetzungen für Hornbläser nicht wünschen. Auch heute noch werden diese Gesangsstimmen von den ursprünglichen Gesangsstimmen übernommen, was dazu führt, dass das moderne Instrument oft umgesetzt werden muss und ein Instrumentalist in der Umsetzung des Primavista-Spiels geschult werden sollte.

So haben die Philharmoniker und die Symphoniker in Österreich rund um Wien noch immer die Überlieferung eines F-Horns mit speziellem Pumpventil, einer kleineren Skalenlänge und einem angebrachten, kreisförmig gebogenen Mundstück. Für solche Geweihe wurden Werke aus dieser Zeit geschrieben. Die Sonotrode als Instrument existierte in ihrer ursprünglichen Form als tierisches Signalhorn, nämlich als Hornhülle der Tiergruppe Cavicornia (Rinder, Lämmer, Ziege).

Die Sonotrode wurde an der abgeschnittenen Stelle oder an einer seitlichen Bohrung geblasen. Das älteste Hörnchen stammt aus Schnecken- und Schalengehäusen, Rohrknochen, Tierhörnern, Hölzern, Terrakotta und Metallen. Aus Kuhhörnern gefertigte Geweihe wurden im Hochmittelalter von Nachtwachen, Feuerwehrleuten, Turmgebläsen, Schäfern, Bäckern und Postillons benutzt. Selten wurden auch Hupen aus Messing gefertigt.

Schon in der späten Antike waren solche Geräte mit einem wichtigen Charakteristikum des modernen Hornes, dem Rundrohr, bekannt. Bilder solcher "Hörner" findet man auf Vertretungen in Welcester oder Terlan in Tirol. Gegen Ende des XVII. Jh. trat das runde Rohr in die Musik ein. Es handelte sich bei diesem Gerät, dem Korno da Kaccia, um eine runde Posaune in Design und Ton, die mit einem Schalenmundstück erklingt.

So wurde die Hornblase in Böhmen besonders kultiviert und die ersten großen Hornbläser auf dem Waldhorn kamen aus Böhmen wie Anton Joseph Hampel, Johann Wenzel Stich, Karl Haudek oder Johann Joseph Rudolph. In dieser Zeit wurden weitere Rundinstrumente wie z. B. das Perforcehorn, ein großflügliges Jagdinstrument, weiterentwickelt.

Der Dresdener Hornist Anton Joseph Hammel hat das Privileg, durch einige maßgebliche Änderungen aus dem Horn des Korns die Art des modernen Waldhornes zu entwickeln. Die Füllungstechnik wurde um 1753 von ihm maßgeblich weiterentwickelt und an seinen damaligen SchÃ?ler (Giovanni Punto) als einen der besten Lehrmeister auf diesem Werkzeug weitergegeben.

Es wird auch zur Kompensation der Betonung im heutigen Ventilhorn eingesetzt. Bei moderner Schreibweise wird über den zu blassenden Farbtönen ein "+" oder "bouché" angezeigt. Um 1750 erreichte Hampel eine weitere Steigerung durch den Einsatz eines Erfindungszuges im Schalltrichter. Durch den komplizierteren Umbau (das feststehende Mundstück hatte Vorteile) war diese Ausführung, wie der Titel schon sagt, nur solistischen Instrumenten gewidmet (siehe dazu in der Leipziger Kollektion Instrumente von Korn).

Zusammengefasst führen folgende besondere Merkmale zu einem geänderten Klangbild: Das Röhrenverhältnis der Barockinstrumente von 1/3-konisch zu 2/3-zylindrisch verändert sich immer mehr zu 2/3-konisch zu 1/3-zylindrisch. Als Teil der treuesten geschichtlichen Darstellungspraxis findet heute eine wohltuende Neubelebung des Naturhornes in seinen Erscheinungsformen als Barockinstrument, Parforce-Horn oder Erfinderhorn statt.

Im Jahre 1760 entwickelt der Hornbläser Ferdinand Kölbel in St. Petersburg ein so genanntes "Amorsignal". 1818: Mit dem Aufbau der omnitonen Instrumente von Dupont wurden alle Vokalbögen in einem einzigen Gerät vereint. Seit 1800 gab es auch Experimente für ein Klappenhorn, vergleichbar mit der Klapptrompete. Wichtig ist der Leipzig-Christian Friedrich Sattler, der eines der ersten Farbhörner baute und damit zum Ersatz des natürlichen Horns beitrug.

Seit den 1960er Jahren werden Höhen-Doppelhörner für Arbeiten oder Durchgänge in höchster Lage sowohl in kompensatorischer als auch in ausgereifter Ausführung geboten. Das Wienhorn ist eine Ausnahme. Aufgrund der speziellen klanglichen Qualität des F-Horns und der Pumpenventile ist es Aufgabe der Philharmoniker, dass die Hörner ein Waldhorn spielen, das in Verbindung mit anderen instrumental-historischen Eigenheiten den wienerischen Klangestil ausmacht.

Dies liegt daran, dass der Verfasser mit dem natürlichen "Vorrat" an wertlosen Hörnern auskommt. Sofern nicht anders vermerkt, wird die Schreibweise (für alle F- oder/und B-Hörner) auch in der heutigen Blasorchester-Literatur in F verwendet. Anton Bruckner schrieb jedoch die Hupen - nach dem Beispiel der Militär- und Volksmusik - nahezu konsequent mit Tasten auf.

Die transponierten Singstimmen klassischer Musik werden oft mit Tasten wiedergegeben. Um 1900 war Richard Strauss ein starker Verfechter verschiedener Horn-Stimmungen, aber die Übung war bereits von Raff und Tschaikowsky auf das F-Horn übergesprungen. Der alte Blasorchester-Satz ist oft in Es-Dur geschrieben, da dort manchmal alte Waldhörner in Form von Waldhorn vorkamen.

Spezielle Formen eines Doppelstimmhorns waren die um 1930 von der Fa. August Knopf in Marknukirchen hergestellten Farbhörner nach dem Prinzip des Hauses Willi Aebi. Viele Blechblasinstrumente sind in ihrer Skala stark mit dem Instrumentarium verbunden. Als Sonderform des Hornes gilt die Hornröhre oder Wagnerröhre, die Richard Wagner um 1870 für das Sinfonieorchester des Nibelungenringes gebaut hatte.

Es wird wie das Instrument auf der linken Seite ergriffen und mit einem Hupenmundstück durchgespielt. Zum Beispiel Anton Bruckner in den Symphonien Nr. 7, 8 und 9, Richard Strauss in seiner Alpinen Symphonie und den Opernaufführungen Elektra und Die Frau ohne Schatten ein Röhrenquartett, und Igor Strawinski in Le sacre du printemps zwei B-Tuben. Die meisten Kammermusikwerke mit Sonotrode sind für die folgenden Instrumentierungen geschrieben:

Die Bläsergruppe op. 40 von Johannes Brahms wird als ein kammermusikalisches Meisterstück mit Waldhorn angesehen. Einerseits bezieht es sich auf Arbeiten, die sich nur mit Hupen beschäftigen. Kammermusikalische Arbeiten werden aber auch als Kammerwerke mit solistischem Schwerpunkt betrachtet, wie das Bläsertrio op. 40 (Horn, Geige, Klavier) von Brahms, Hornquartette von Giovanni Punto (Horn, Geige, Bratsche, Bass) und das Bläserquintet KV 407 (Horn, Geige, 2 Bratschen, Violoncello) von Wolfgang Amade Mozart.

Je nach Entwicklungsstand und Zeitalter wurde das Instrument sehr verschieden ausgenutzt. Denn aus klanglicher Sicht zählt das Sonotrode vor allem auch zu den Bläsern. Auch die Zahl der Orchesterhörner hat im Lauf der Zeit zugenommen: In der klassischen Musik üblicherweise zwei (Beethoven benutzte in seiner letzen Symphonie auch vier), in der romantischen Musik drei bis vier.

Die Spätromantiker, z.B. Anton Bruckner, Richard Wagner, Gustav Mahler und Richard Strauss, beherbergte bis zu zwölf Bläser. In seiner Alpinen Sinfonie fordert Richard Strauss ein Ensemble von acht Bläsern ( "Wagnertube") auf der Buehne und weitere zwoelf hinter der Buehne.

Symphonie Nr. 4 von Gustav Mahler, S. 4 "Scherzo" (2. Satz) Das erste Horn (Solohorn) der sechsteiligen Gruppe wird zum "Corno obligato" (das dritte Horn nimmt die "Rolle" des ersten Horns und des fünften Horns ein) und hat in diesem Werk eine ähnliche Funktion wie ein Solo-Konzert.

Bis Eulenspiegel' komische Scherze von Richard Strauss: Eines der beiden "Eulenspiegel-Motive" klingt im sechsten Ton (das andere wird von der Klarinette wiedergegeben), das durch eine auf den Grundton verlagerte Tonfolge gekennzeichnet ist (Basic Beat ist getarnt). Die 4. Sinfonie "Romantik" von Anton Bruckner; das Instrument nimmt die Einführung in die sinfonische Musik auf und präsentiert die Jagdszene im dritten Teil.

Symphonie aus der Neuen Welt von Antonin Dvo?ák; im vierten Satz taucht das erste Motiv des Horns auf. Mit der Einführung der Saiten nimmt das Instrument das Hauptthema auf. Eine Bildsachbuchsammlung. = Une histoire picturale de la corne. Vom Pasqualatihaus, Wien 1993, ISBN 3-901254-01-3 Kurt Janetzky, Bernhard Brüchle: Das Waldhorn.

Die Sonotrode in ihrer Weiterentwicklung vom Naturinstrument zum Ventilspiel. Das Mozarthorn. Ort: Wieners Figuren. Bd. 3, 1951/2, ZDB-ID 540909-3, S. 13-17 Ernst Paul: Das Horns des Wiener Klang-Stils. 24, Band 12, 1969, ISSN 0029-9316, S. 698-702 (abgedruckt in: The Hornruf.

Die Hupe mit Ludwig van Daan = Veröffentlichungen der Hochschule für Musik in Wien. Jahrhunderts und das Es-Dur Trio op. 40 von Johannes Brahms: eine schöne Praxis.

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