Waffenhersteller Ulm

Rüstungsbetrieb Ulm

Industrie - Waffenhersteller - Website - www.carl-walther.de. Die Pistolenproduktion beim Ulmer Waffenhersteller Walther. Der Ulmer Sportwaffenhersteller Anschütz warnt vor defekten Druckluftpatronen für Sportluftgewehre.

ist ein Ulmer Waffenhersteller für die Entwicklung und Produktion von Jagd- und Sportwaffen. Der Waffenhersteller baut das erste Werk im Ausland.

Anlagentechnik

Nur wenige Familienbetriebe können auf eine fünfjährige Firmengeschichte blicken. Wir sind seit vielen Jahren leidenschaftlich für die Jäger und die technischen Vorzüge. Jeder, der die Jagdpraxis beherrscht, weiss, was er von der Technologie eines Jagdgewehres erwarten kann. Betriebsferien: Aufgrund unserer Betriebsferien haben wir vom 06. bis einschließlich 18. September 2018 Ruhetag. Sie können uns ab dem zwanzigsten Jahr 2018 wieder erreichen.

Das CPSA World Sporting Championship, das vom 26. bis 1. Juli 2018 auf dem E.J. Churchill Shooting Ground in England stattgefunden hat,....

Ermittlungsverfahren gegen Walther beendet

Gegen den Waffenkonzern Walther hat die Stuttgarter Bundesanwaltschaft die Untersuchungen abgeschlossen. Die Anschuldigung betraf illegale Waffenexporte nach Kolumbien - ein Gebiet der Krise. Im Jahr 2014 leitete die Behoerde ihre Untersuchung gegen einen ehemaligen Geschaeftsfuehrer ein, unter anderem weil eine Aktionsgruppe strafrechtlich ermittelt hatte. Walther habe mehrere hundert Halbautomaten ohne Erlaubnis hingerichtet.

Nach Angaben der Behoerde unterliegt sie nicht der sogenannten Kriegswaffen-Liste. Eine mögliche Exportmöglichkeit wäre ebenfalls nicht genehmigungspflichtig. Exporte von Gewehren des Types P 99 müssten bewilligt werden. Allerdings fand die Generalstaatsanwaltschaft keine Beweise dafür, dass solche Waren nach Kolumbien gelangten oder dort von einem staatlichen Konzern hergestellt wurden.

Laut der Behoerde konnte sie keine Beweise dafuer finden, dass "strafrechtlich relevanten Umgehungslieferungen" ueber die Tschechische Republik erfolgten.

Ulm: Ulmer Pistole für Kolumbien?

Inwiefern kommen die P-99 von Carl Walther aus Ulm ohne Exportlizenz nach Kolumbien? Gegen die Verantwortlichen des Konzerns wird von der Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Liefere die traditionsreiche Firma Carl Walther in Ulm illegale Waffen nach Kolumbien? Davon ist die Kampagne "Outcribe - Stop the arms trade" überzeut. Eine Sprecherin der Strafverfolgungsbehörde bestaetigte am vergangenen Donnerstag, dass es Untersuchungen gegen die Verantwortlichen der Büchsenmacherei gibt.

Einzelheiten werden zur Zeit nicht erwähnt, die Untersuchung ist noch nicht beendet. Einer der Wortführer des Aufschreis, Paul Russmann, sagte am vergangenen Donnerstag, sie hätten Hunderte, wenn nicht Tausende von illegalen Schusswaffen nach Kolumbien gebracht. Es gab jedoch Aufnahmen, die zeigen, dass einige dieser Gewehre den Walther-Bogen und den Abdruck "made in Germany" haben.

Das Management des in Ulm ansässigen Konzerns war zunächst nicht zu Wort gekommen. Seit 20 Jahren ist Walther ein Unternehmen der Umarex Gruppe mit Hauptsitz in Arnsberg. "Auch wir wissen nichts", sagte ein Sprecher von Umarex am vergangenen Donnerstag als Antwort auf die Anschuldigungen. Walther Geschäftsführer Manfred Wörtz hatte in einem Interview mit der Deutsche Welle jede Verantwortung abgestritten, nachdem die Anschuldigungen im vergangenen Monat bekannt wurden: "Wir können uns nicht verdeutlichen, wie die Waffen in Kolumbien auf den Markt kommen konnten.

"Das Unternehmen hatte weder Arme noch Technik in das süd-amerikanische Lande gebracht. Hauptsächlich werden von Walther in zahlreiche Staaten der Erde verkauft. Polizeibeamte führen in mehreren Bundesstaaten die Waffe des Konzerns. Die Ausfuhr nach Kolumbien ist jedoch untersagt. "Für mich stinkt dieser Prozess sehr nach einem Deal", sagte Holger Rothauer, ein Tübinger Rechtsanwalt, der den Protest ausspricht.

Bereits 2006 war er wegen des Handels mit Kanonen nach Guatemala vorbestraft. Zu diesem Zeitpunkt wurde der US-Armee eine Endverbleibsbescheinigung für die Waffe vorlegt. Beim kolumbianischen Fall hatte er die Information, dass ein 11- oder 12-jähriger Knabe einen Menschen als Kindersoldaten mit einer P 99 von Walter erlegt hat.

Der Mord wurde aufgehoben, weil es schwer zu beweisen war, dass der Todesschuss mit eben dieser Tatwaffe abgefeuert wurde, sagte der Rechtsanwalt. Geblieben sind die Untersuchungen wegen einer Verletzung des Außenwirtschaftsgesetzes durch ihre Kolleginnen und Kollegen in Stuttgart.

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