Volker Staub Komponist

Der Komponist Volker Staub

Kompositionsstudium bei Johannes G. Fritsch in Darmstadt und Köln. Auch dank seines experimentellen Instrumentenbaus wichtiger Komponist Volker Staub. Die international bekannte Komponistin Volker. Mit Staub wurde musikalisches Neuland erschlossen.

Komposition von Volker Staub, Peter Weinsheimer Technik.

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Der gebürtige Deutsche Volker Staub (*1961 in Frankfurt am Main) ist ein Komponist, Musikant und Tonkünstler. Er studierte bei Friederike Richter 1981-1985 und bei Johannes Fritsch 1981-1990 in Darmstadt und Köln. In seiner Studienzeit beschäftigte er sich mit den Werken der beiden Autoren John Cage und Morton Feldman sowie mit den Werken von Joseph Beuys.

Er ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendiums der Landeshauptstadt Köln, des Land NRW, des Künstlerhofs Schreyahn, der Villa Massimo Rom und der Villa Aurora Los Angeles. Preisgekrönt wurde er beim WDR-Jugendforum, dem Komponistenwettbewerb der Hitzacker Sommerliche Musiktage, der Hessische Kompositionspreis und der Logos -Preis der Logos-Stiftung Gents.

Staub' Arbeiten wurden bei Rundfunk- und Konzertauftritten in vielen Staaten Europas, in Israel, den USA, Australien, Japan und Ecuador gespielt. Seit 1987 lehrt Staub kompositorische und experimentelle Kunst an unterschiedlichen Einrichtungen im In- und Ausland. Dazu gehört die Vermittlung von Kompositionen und Experimenten für Menschen jeden Niveaus und Jahrgangs. Als Mitbegründer und board member of the Frankfurt Society for New Music (FGNM) and is a board member of the Institut für Neue Musik and Musikerziehung in Darmstadt (INMM).

In seiner künstlerischen Tätigkeit kombiniert Staub die Auseinandersetzung mit Klängen und akustischen und rhythmischen Gebilden mit der Schaffung einer neuen musikalischen Form. Sein kompositorisches Schaffen wurde von Beginn an durch den Musikinstrumentenbau untermauert. Perkussionsinstrumente aus Hölzern, Pelz, Metallen, Steinen und Gläsern sowie Streichinstrumente und Elektroakustikinstrumente mit diskretem oder kontinuierlichem Klangcharakter wurden geschaffen.

Manche dieser Musikinstrumente, wie eine etwa 7 m lange und angespannte Stahl-Saite im Saal, ein Waffenarsenal aus verschiedenen Motor- und Perforationssirenen und ein Bassbecken, wurden zu Staub' persönlichem Ausdrucksmittel, das er selbst in Konzertveranstaltungen aufführt. Staub hat mit der Soundinstallation Weathering Instruments (1999-2003) ein aufwändiges Klangforschungslabor entwickelt, um energetische Ereignisse der Umgebung als klanglich-rhythmische Erscheinungen darzustellen.

Durch die Auseinandersetzung und anschließende Verwandlung dieses Tonmaterials wird die Musiksprache von Staub immer mehr geprägt: sein organischer Rhythmus, seine Harmonie, die oft in der Spaltung von komplexen Einzel-Spektren verwurzelt ist, seine Melodie, die sich manchmal aus unendlichen Feinheiten einer einzigen Tonlage ergibt, und seine Musikformen, die oft aus der Verschachtelung von verschiedenen Musikschichten oder ganzen Musikstücken erwachsen.

Besonders interessiert er sich für kontinuierliche Klangprozesse, für die er auch Spezialinstrumente entwickelt hat, z.B. Motorensirenen, die über Trafos oder einzelne bis zu 70 m lange Streicher gesteuert werden. Er verfasste eine Vielzahl von Stücken für Experimental- und Traditionsinstrumente, von Solo- bis hin zu Orchesterwerken. In seinen Werken werden neben der Klangforschung und -beobachtung auch klassische Kompositionstechniken sowie Serien- und Aleatoriktechniken eingesetzt.

Das Spektrum seiner Arbeiten reicht von Versuchen zu den Grundzügen der Tonerzeugung und des Instrumentenbaus über das Finden harmonischer und rhythmischer Bezugssysteme und die Erarbeitung geeigneter Notenformen bis hin zur Gestaltung, Inszenierung und Ausführung eigener Musik.

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