Uv a Lampe

Lampe Uv a

Das Licht kann je nach Wellenlänge in UVA-, UVB- und UVC-Strahlen unterteilt werden. Sie finden hier Hilfsmittel für die Therapie mit UVA-Licht wie Kabinen für Ganzkörperbestrahlung und Geräte für Teilkörperbestrahlung. Vier Typen von UV-Leuchtstofflampen stehen für die QUV, zwei UVA und zwei UVB zur Verfügung. Der Einsatz von speziellen UV-Lampen ist daher unerlässlich. Auch wir kennen die Wirkung von uns selbst:

Das richtige Bestrahlungskonzept

Diese stimulieren die Entstehung von Vitaminen D in der Epidermis. Abhängig vom Grad der Verbrennung gerötet die Schale oder es bilden sich Bläschen. Das Ausmaß der Schädigung der Außenhaut ist jedoch nicht nur von der Länge der Exposition, sondern auch von der Stärke der UV-Strahlen und deren Eindringtiefe in das Hautgewebe abhängig.

Leuchtstoffröhren von Speziallampen erzeugen Ultraviolettlicht in verschiedenen Lichtwellenlängen (UV-A, UV-B oder eine Kombination). Damit wird die Patientenhaut durchleuchtet. In der so genannten PUVA-Therapie bekommt der Betroffene vor der Behandlung ein Schuppenflechte (Psoralen), eine Stoff, der die UV-empfindliche Seite der zu behandelnden Hautstelle verstärkt und sowohl intern als auch extern in Bäder oder Cremes eingesetzt werden kann.

Besonders bei Neurodermitis und Neurodermitis hat sich das ultraviolette Strahlen durchgesetzt. "Je nach Hautbild und Krankheit des Betroffenen entscheidet der Mediziner über die entsprechende Strahlendosis", sagt Nicolas Hunzelmann, Ordinarius für Hautheilkunde an der Dermatologischen Klinik der Uni Köln. Es hemmt das Immunsystem, lindert den Juckreiz und reduziert die übermäßige Neubildung von Hautschuppen bei Ekzemen.

UV-A Strahlen eignen sich am besten zur Behandlung von Neurodermitis und Mastozytose. UV-B Strahlen werden bei Neurodermitis, Juckreiz und Neurodermitis verwendet. Bei Neurodermitis, Juckreiz und Sonnenallergien wird eine Kombinationstherapie mit UV-A-/UV-B durchgeführt. Die PUVA-Therapie wird bei schweren Schuppenflechten, Flechtenbläschen, Sonnenallergien, leichten Urtikaria und T-Zell-Lymphomen (Mycosis fungoides) angewandt. Mit Hilfe dieser Chemikalie wird die Epidermis vor der UV-A-Behandlung lichtsensitiv gemacht und somit die Lichtwirkung erhöht.

Die UV-B-Strahlen produzieren zunächst mehr Farbstoffe und die Schale wird bräunlich. Selbst ohne Verbrennung der Epidermis können solche genetischen Schäden daher zu Krebs werden. Bestrahlungen können die Entstehung des malignen Hautsyndroms Melanom fördern, der von Farbstoffzellen austritt. Übermäßige Hautbestrahlung lässt die Gesichtshaut rascher altern.

Für überempfindliche Patientinnen und Patienten mit UV-Strahlung ist die Behandlung nicht sinnvoll. Sie sollten während der Behandlung keine lichtempfindlichen Arzneimittel und immer eine Sonnenbrille mitnehmen.

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