Unsichtbare Tiere

Nicht sichtbare Tiere

Doch mikroskopisch kleine Tiere bevölkern unsere gesamte Umwelt vom Meeresboden bis zur Bettwäsche. Die unsichtbaren Lebewesen sind unter uns. Manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass es eine Biosphäre im Schatten gibt. Und was ist das so? Heutzutage untersuchen Biotechnologen Lebewesen, die an so extremsten Stellen auftreten, dass man alles erraten hätte, aber keins.

Jedoch gehen Tierärzte nur von dem aus, was wir heute als unser heutiges Wesen bezeichnen. Jedenfalls nach den Vorstellungen der Vertreter der Theorie der so genannten Schattigkeit.

Es wird argumentiert, dass es nicht nur auf der Basis von Ribonucleinsäure und Desoxyribonucleinsäure - RNA und DNA - möglich ist. Zum Beispiel könnte die Biosphäre mit anderen als den gleichen 20 verschiedenen Bausteinen zurechtkommen. Aus mikrobiologischer Sicht muss diese Biosphäre nahezu zwangsläufig unerkannt sein, da ihre Verfahren auf DNA- und RNA-Identifizierung basieren.

Laut Darwin - wie er in einem Schreiben an einen Kollegen schrieb - hat sich das Dasein in einem "warmen kleinen Teich" versehentlich geformt. Das leugnen Carol Cleland und Shelley D. Copley, die Begründer der Diplomarbeit der Biosphäre. Der Philosoph und Molekularbiologe glaubt, dass die Bildung der DNA-Struktur nicht vonnöten ist.

Als vor etwa vier Billionen Jahren das Alltagsleben anfing, war Darwins "warmer, kleiner Teich" an sich kein guter und wohl nicht der einzig richtige Platz für die Entwicklung des Lebens in seiner Ausprägung.

Käfer, Scherflein, Zecken: der so sehr von uns lebt.

Für viele Lebensformen ist der Mensch eine raffinierte Erlebniswelt: Es gibt dichten Unterwuchs - die Kopfhauthaare; heiße Federn - die Schweissdrüsen; windigen Spitzen - die Nasenspitzen; und nasse Grotten - den Gaumen oder den Dünndarm. Man nennt sie Haarfollikelmilben und sieht ein wenig aus wie ein Krokodil mit acht Stumpffüßen. In unserem Haustierlexikon führen wir Sie in die Thematik ein.

Doch auch Flöhen, Insekten, Mücken, Insekten, Larven, Viren, Lausen, Blutegel, Insekten, Schmetterlinge, Pilze und Primaten können im und am menschlichen Organismus sein. Doch die meisten Siedler kommen aus dem Bereich der unsichtbaren Kleintiere: Virusinfektionen, Keime und andere Organismen - die so genannte Erreger. Es gibt mehr Keime, die allein auf Ihrer Außenhaut herumflitzen, als es Menschen auf der ganzen Welt gibt: mehr als sechs Billionen.

In Ihrem Magen lebt noch sehr viel mehr Bakterium, ca. 100. 000000000000000000000000 (hundert Billionen), die dort bei der Verbrennung mithelfen. Für den Vergleich: Ihr Organismus ist " nur " aus zehn Trillionen Einzelzellen zusammengesetzt. Zehn Fremde kommen in eine menschliche Zelle - also sind Sie in Ihrem eigenen Leib in der Minorität! Wären unsere Blicke nur ein wenig besser, würden wir die wunderbare Welt der Bakterie um uns herum und am Leib erblicken.

Die kugelförmigen, verrückten, teilweise auch haarigen Wesen bewohnen nicht ein fernes, fantastisches Gebiet, sondern nur die Grenzen des Sichtbare. "Zum Beispiel haben sie Schwierigkeiten zu erkennen, dass ein Floh durch Luftlöcher an ihren Seiten atmet, dass sie ein Bündel von Nerven unter dem Bauch und ein ganzes Stück des Herzens im Nacken haben.

"Vor ein paar hundert Jahren fand jedoch niemand Flöhen "komisch". Flöhen und Lausen sollten in das Haarkleid des Hundes eindringen. Unglücklicherweise sind nicht alle Menschen so unschädlich wie Flöhen und Laus. Ein keimfreies Dasein ist nie möglich. Welch ein Zufall, dass die meisten Kreaturen, die sich auf und in unserem Leib niederlassen, recht friedvoll sind.

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