Trophäen Bleichen

Bleichtrophäen

Die Jäger werden zum Bleichen benutzt. Viele Jäger haben sich bisher darauf konzentriert, die gekochten Schädelknochen des getöteten Wildes zu bleichen. Übung: Bleichtrophäen mit konzentriertem Wasserstoffperoxid. Zum Vorbleichen des Schädels etwas Spülmittel zugeben und bei der Erstvorbereitung und Restauration reinweiß bleichen.

2030_Wasserstoffperoxid

Wie Sie wissen, hat eine Veränderung der Chemikaliengesetzgebung dazu beigetragen, dass kein 30 %iges Wasserstoffperoxyd mehr gekauft werden darf. Die Anforderungen der EU-Richtlinie (EU) Nr. 98/2013 (Verordnung über das Inverkehrbringen und die Nutzung von Explosivstoffen ) finden direkt auf den Verkauf dieser Chemikalien an den privaten Verbraucher Anwendung. Dies bedeutet, dass der Verkauf von Wasserstoffperoxidlösungen über 12% an den privaten Endanwender und damit auch an den privaten Jagdreisenden untersagt ist.

Auf keinen Fall darf die Bettdecke vor der Präparation geschärft und der nackte Kopf eingefroren werden. Schweiss und Fett verursachen dann gelbliche Farbveränderungen im Hirnschädel. Die Größe des Schädels ist eine Frage des Geschmacks. Kräftigere Trophäen werden oft mit dem Gaumen oder dem gesamten Oberkopf zubereitet.

Dann wird der Kopf für 2-3 Tage bewässert. Beim täglichen Wechsel des Wassers und der Hinzufügung von Waschmittel oder Waschmittel werden Schweiss und Fette aus dem Kopfknochen entfernt. Außerdem ist der Kieferknochen bereits ausgebleicht und das klebende Wild wird zart. Wenn man das Rindfleisch lange genug wäscht, zerfällt es, so dass nach ca. 1 Stunde Kochzeit alle Wild- und Bänderreste mit einem Schaber leicht aus dem Bein entfernt werden können.

Bei der Zubereitung wird dem Kochwasser zusätzlich Wasch- oder Reinigungsmittel zugesetzt, um weitere Fettstoffe aufzulösen. Die Hirschkrone wird dann etwa einen Tag lang trocken gelegt. Die Schädeldecke kann nun in Watte oder Tempos gewickelt und mit (30%) Wasserstoffperoxyd imprägniert werden. Bei der Zubereitung mit Waschmittel: Garen des Kopfes in einer Mischung aus Wasserstoffperoxyd (12 Prozent) im Mischungsverhältnis 8:1. Durch Erwärmen der Mischung wird Wasserstoffperoxyd agressiv.

Innerhalb kürzester Zeit wird überschüssiges Fett aus dem Kieferknochen entfernt und der Kopf sauber bleichen. Nach ca. 5 min utenlangem Bleichen wird die Trommel aus der kochenden Mischung entfernt und mit Waschmittel unter fließendem kaltem Leitungswasser gesäubert. Dadurch werden Proteine aufgelöst und Restfette aus dem Kieferknochen ausgewaschen. Unter diesen Umständen ist der Kieferknochen nicht mehr fettig.

So entsteht eine Auszeichnung, die der Verlag über mehrere Dekaden hinweg genießen kann. Nachdem mit Waschmittel gekocht wurde: Der Kochkopf wird nun über Nacht in 1%iger Wasserstoffperoxidlösung (E) bleichen. Das 1%ige Wasserstoffperoxid kann auch zum Bleichen erhitzt werden (einfach mit heissem Wasser verdünnen), dann geht es zügiger. Anschließend wird der Köpfchen von weiteren Geweberückständen gesäubert, bis der fertiggestellte weisse Totenkopf abgetrocknet ist und die letzten getrockneten Fleischrückstände mit einer Pinsel beseitigt sind.

Sollte noch Fette im Kopf sichtbar sein, kann der Garschritt in Waschmittellösung nachvollzogen werden.

Mehr zum Thema