Trap Schießstand

Fallenschießplatz

Taubenschießplatz, Tontauben, Wurfscheiben, Schießstände in Deutschland sortiert nach Postleitzahlgebieten sowie Stände in Europa, Schießplatzübersicht. Für die Disziplinen Falle, Doppelfalle und Jagdfalle stehen den Schützen nun zwei hochmoderne Schießstände zur Verfügung. Der Schießstand bleibt an diesen Tagen geschlossen !!!

Am Fallenständer steht eine Gruppe von Schützen (verrottend) nebeneinander in einer Reihe hinter dem Fallenbunker. Der Schütze ist derzeit nur mit dem Fallenständer aktiv.

Tontaubenständer Trap & Sket

Während der Jagdfalle schießen die Sportschützen auf 15 Ziele. Im Gegensatz zur Sportlich-Falle wird die Scheibe nicht oral aufgerufen, sondern durch so genanntes Angeln erwünscht. Der Wurf der Ziele ist, mit Ausnahmen der automatischen Maschine (Turbulenzmaschinen, die eine ständige Verschiebung einer horizontalen Acht darstellen, so dass der Schütze den Wurfwinkel und die Wurfhöhe des Ziels willkürlich bestimmt) wie bei der Sportfalle durch Losentscheidungen, die vor dem Wettbewerb gezogen und nachgestellt werden.

An der Jagdfalle steht der Sportschütze 11 m (in 10 m) von der Werfmaschine weg und es werden drei Sportarten (JFA, JFU, JFO) wie in der Sportfalle erschossen. Die Wettbewerbe werden in so genannten Runden abgefeuert, die jeweils aus sechs Personen bestehen. Schrotflinten werden in der Regel in den Größen 12, 16 und 20 benutzt, dabei werden nicht nur Über- und Unterflinten benutzt.

Im Wettbewerb darf die maximale Schussbelastung 24 g pro Schlag bei einem maximalen Schussdurchmesser von 2,5 Millimetern betragen. Bis heute wird der Bleischrot beinahe ausschliesslich ausgenutzt. Studien haben gezeigt, dass sich das Elementarblei im Schießplatz grund (fast immer im Freien) nicht auflöst, sondern kapselt, so dass eine Umweltgefahr (nach heutigem Kenntnisstand) nicht in dem Ausmaß vorliegt, wie zunächst gefürchtet.

Ein Hit ist, wenn die Kampfrichter nach dem Schuß und während der Fluchtphase des Ziels sehen können, daß sich ein sichtbarer Teil vom Ziel abhebt. Im Jagdskeet schießen 1, 2, 4 und 5 auf die einzelnen Ziele jeder Wirkmaschine. Ab den Tribünen 2, 6 und 7 wird ein Dublett abgefeuert und ab Tribünen 7 eine Einzelscheibe zum Abheben.

Damit kann der Shooter bis zu 15 Schläge mit jeweils 5 Punkte einfahren. Durch eine sogenannte Angelbewegung holt der Sportschütze die Tonscheibe auf. Es gibt keine zeitliche Verzögerung wie beim sportiven Skeet. Teams für Mannschaftswettbewerbe setzen sich in der Regel aus drei Schützinnen und Schützinnen zusammen. Schrotflinten werden in der Regel im Kaliber 12, 16 und 20 benutzt, dabei werden nicht nur Über- und Unterflinten benutzt.

Der Jagdwettbewerb umfasst auch die Jagdfalle sowie 4 Balldisziplinen. Die Schrotflinte darf bei Jagdwettbewerben nicht zwischen Skeet und Falle umgeschaltet werden. Aufgrund der oft geringen Schussabstände im Skeet werden in der Regel so genannte Streukartuschen eingesetzt, bei denen die Schussladung (meist 2,0 Millimeter Korndurchmesser) ein streuendes Kreuz enthält, das für eine größere Fragmentierung des Schussfadens verantwortlich ist.

In Deutschland werden die Jagdwettbewerbe vom Bundesverband Deutscher Jäger meistern.

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