Thermoskanne Wiki

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Ich hatte noch keine grüne Thermoskanne in Europa. Inhaltverzeichnis Ein isolierter Krug (auch Thermoskanne oder Thermoskanne genannt - vom Typ Thermos) ist ein adiabatischer, verschließbarer Behälter, der den Wärmeübergang zwischen Füllgut und Umwelt auf ein Minimum reduziert. Einen Transportcontainer für grössere Lebensmittelmengen (oft mit einem rechteckigen Querschnitt) nennt man auch Thermophoren (aus dem Altgriechischen: ???

?? thermós = warme, heiße und ????? phosphoreszierende).

In dem Außengehäuse, das nicht zur Wärmeisolierung beiträgt, ist ein doppelwandiger Glasbehälter in der herkömmlichen Bauweise, dessen Raum zur Vermeidung von Wärmeableitung abgelassen wurde. Ein zusätzlicher Belag oder eine Reflektion auf der dem Nutzwert zugekehrten Doppelwandseite reduziert den Wärmeabfall durch Abstrahlung. Diese Bauweise reduziert den Wärmehaushalt zwischen drinnen und draußen, der durch Wärmeableitung, Strahlung und Umluft erreicht wird.

Außerdem wird heute oft ein doppelwandiger Behälter aus rostfreiem Stahl anstelle des Glasbehälters verwendet. Die Funktionsweise wird auch in Vakuumpumpen zur Energieerzeugung in solarthermischen Anlagen ausgenutzt. Durch den Druckgradienten gelangt der wärmeableitende Sauerstoff nach und nach in das Unterdruckgebiet, das sich spürbar verliert und das große Isoliervermögen verliert. Bereits 1874 setzte der Chemiker James Dewar das Vakuumgefäss in Kalorimetrieversuchen ein.

Um die Wärmeabstrahlung zu reduzieren, spiegelte die Firma die inneren Oberflächen der Vasen. In Deutschland erforschte Reinhold Burgers Einsatz des Prinzip. Er wurde am 11. September 1903 unter der DRP-Nr. 170057[5] zum Schutz angemeldet und stellte für den Eismaschinenhersteller Carl von Linde Container für Flüssigluft her. Im Jahre 1907 traf er den wienerischen Tüftler und Entrepreneur Gustav Robert Paalen, der sich dafür einsetzte, den Prototypen zu entwickeln und marktfähig zu machen.

Im Jahre 1909 verkauft Burgers Patente an die Firma Thermos von Paulin in Charlottenburg, die ihr dann auch den Namen gab. Im Jahre 1842-1923, in der Zeitschrift der Chemischen Gesellschaft.

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Unter dem Begriff Dewarbehälter versteht man ein gespiegeltes, zweischaliges, evakuiertes Glas- oder Edelstahlgefäss. Er wird in Thermoskannen sowie in Spezial-Laborcontainern verwendet. Eine gute Wärmedämmung des darin gelagerten Materials gegen die Umwelt wird durch den Dewar-Kolben erreicht. Konventionelle Dewargefäße aus doppelwandigem Glas, versilbert mit einem nasschemischen Finish auf der Innenseite, das abgesaugt wird und am Boden einen bruchempfindlichen Glasnippel hat, wurden zunächst in gedrehten Holztassen mit Filzbett und hölzernem Deckel, später in einem Kork-Ring in einer zylindrischen Konservendose, beinahe ausschliesslich im praktischen Einsatz im Labor verwendet.

Bereits in den 1920er Jahren wurden solche Thermoskannen in Europa z.B. für Bergwanderungen eingesetzt, zum Teil ( "untere Hälften geschützt") oder komplett in Blechkisten mit Kork oder Schraubverschluss sowie Trinkbechern aus Büffel. Sie haben ihre eigene Gefahr des Bruchs, sowohl durch Aufprall auf die äussere Glaswand, z.B. durch einen Löffel, als auch durch die Massenträgheitskraft der Befüllung auf den inneren Teil, insbesondere bei Seitendruck.

Auch im Bergsport wurden nach dem Laboreinsatz um 1980 Dewargefäße aus doppelwandigen Edelstahlblechen eingeführt. An der Gießkante werden sie durch Lichtbogenschweißen im Unterdruck verbunden, erfordern kein zusätzliches Gehäuse mehr, können leicht einbeulen, sind aber sehr bruchsicher. In Fernost reduzierte die Massenfertigung den Verkaufspreis, so dass sie sich bereits 1990 im Sport gegen Glasdewars durchsetzte.

Die verhältnismäßig niedrige Wärmeleitfähigkeit (nur im Halsbereich relevant) von NiRo-Stahl hat eine günstige Wirkung auf Metall. Bei einer verhältnismäßig breiten Nackenöffnung wird ein Kunststoffstopfen mit innenliegender Mechanik durch Schrauben geklemmt, dessen Oberseite einen bündigen zentralen Drucktaster aufweist, der beim Drücken in die Tiefe greift, eine Ventilplatte aus einer dünnen Silikon-Lippendichtung an der Unterseite heraushebt und das Ausgiessen durch einen Ringraum im Stopfen ermöglicht.

Dewargefäße reduzieren die drei Möglichkeiten der Wärmeübertragung: Wärmeableitung, Wärmeabstrahlung und Umluft. Der Wärmeleitwert wird sowohl durch die Materialwahl (Glas hat eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit) als auch durch die Gefäßform beeinflußt. Weil der Innenteil des Behälters nur über die Oberkante mit dem Außenteil in Verbindung steht, muss die Hitze über eine verhältnismäßig lange Distanz abfließen.

Durch die Spiegelung der Containerwände wird der Wärmeübergang durch Bestrahlung reduziert. Das Evakuieren vermeidet den Wärmeübergang durch Umwälzung. 5] Der Wärmeübergang durch Partikelstöße wird erst reduziert, wenn der durchschnittliche Weg der verbleibenden Gaspartikel im Unterdruck größer wird als der Weg der Grenzflächen. Daher wird ein noch größeres Unterdruck erzeugt, als es zur Vermeidung von Konvektionen notwendig wäre.

Zu Demonstrationszwecken gibt es auch transparente Deware ohne Spiegelung, so dass die Besucher den Behälterinhalt des Behälters gut erkennen können. Alternativ zu Staubsaugen und Spiegeln als Isolationsmassnahmen an Behältern: Hochsprung ? Thomas O'Connor Sloane: Flüssige Luft und Verflüssigung von Gasen. Henley, New York 1900, S. 232. High Jumping Nachbau eines zu Demonstrationszwecken aufgeschnittenen Dewar Vakuumbehälters im Wissenschaftsmuseum, London.

Hochsprung Henry E. Armstrong: Todesanzeigen: 1928, S. 1067, doi:10.1039/JR9280001056. Hochsprung Adolf Ferdinand Weinhold: Physische Vorführungen. Highspringen Gerhard Meyendorf: Laboratory Equipment and Chemicals, Volks und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1965, p. 20.

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