Teppichmesser Waffengesetz

Das Teppichmesser Waffengesetz

sowie Teppichschneider erfüllen die Eigenschaften der verbotenen Klingen. Der Waffengesetz verbietet das Tragen von Waffen und Messern. Ein junger Libyer mit einem handelsüblichen Teppichmesser im Rucksack. Sie hätten eine Machete und ein Teppichmesser getragen. Im Handgepäck sind Messer, die dem Waffengesetz unterliegen, verboten.

Multitool - Werkzeug oder unerlaubte Waffe?

Einige praktische Instrumente unterliegen dem Waffengesetz. Das Bundesministerium des Innern haben wir gefragt, worauf bei der Verwaltung von Multi-Tools zu achten ist. Dem Veranstaltungstechniker droht das Lieblingswerkzeug: das Mehrwerkzeug. Im Internet zirkulieren seit einigen Wochen Meldungen von Multitool-Anwendern, deren Werkzeug von der Kriminalpolizei konfisziert und wegen Verstößen gegen das Waffengesetz gemeldet wurde.

Das hier angewendete 42a des Waffegesetzes (WaffG) beinhaltet mehrere unbefristete gesetzliche Bestimmungen, die die Verunsicherung der Multitool-Carrier weiter erhöhen. Weil das Rüstungsrecht Sache der Länder ist, rät Dr. Plate, "im Zweifelsfall die verantwortliche Rüstungsbehörde um eine Beurteilung des Einzelfalles zu bitten". "Das Multi-Tool selbst ist ein praktikables und harmloses Tool.

Die meisten Multiwerkzeuge sind jedoch auch mit Messern ausgerüstet und werden als gefährliche Werkzeuge klassifiziert. Dr. Plate: "Unabhängig davon, ob die Schneide ein einzelnes Messer ist oder mit anderen Instrumenten wie mit Multifunktionswerkzeugen verbunden. Die Unterscheidung nach dem Verwendungszweck der Schneide ist nicht vorgesehen und kann dem Gesetzestext nicht entnommen werden.

"Nach §42a Waffengesetz werden nur solche mit einer Einhandklinge (Einhandmesser) oder feststehenden Messern mit einer Länge von mehr als 12 cm" abgedeckt. Wenn sich die Schneide nur mit zwei HÃ?nden ausklappen lÃ?sst oder das Multiwerkzeug zuerst geöffnet werden muss, um die Schneide zu benutzen, sind Sie auf der richtigen Stelle. Dasselbe gilt, wenn die Schneide nicht arretierbar ist, d.h. beim Ausklappen des Messers nicht arretiert wird.

Allerdings sind einige Multi-Tools nicht so leicht in die richtigen Kategorien zu unterteilen. Wenn Sie nicht wissen, ob Ihr eigenes Werkzeug in die vom Waffengesetz vorgeschriebene Klasse gehört, sollten Sie sich bei den örtlichen Stellen erkundigen. Bei den meisten Mehrfachwerkzeugen herrscht Entwarnung vor - Einhand- und abschließbare Messer sind für Lederman und Co. ziemlich rar.

Der Wortlaut des Rechtstextes bringt aber auch andere Instrumente in den Fokus: Die meisten Kutter und Teppichmesser entsprechen den Merkmalen der untersagten Klinge. Wenn Ihr eigenes Multitalent jedoch in die durch das Waffengesetz reglementierte Klasse fällt, bedeutet das nicht, dass Sie es nicht mehr benutzen dürfen, d.h. Sie dürfen es offen mit sich herumtragen und benutzen.

Es liegt ein legitimes Recht vor, wenn "die Objekte im Rahmen der Ausübung des Berufs, zur Aufrechterhaltung des Zolls, zum Zwecke des Sports oder zu einem allgemeinen bekannten Zwecke verwendet werden". "Der Eventtechniker sollte keine juristischen Schwierigkeiten haben, wenn er sein Multitalent während der Arbeitszeit bei sich hat. Dabei ist es irrelevant, dass der Arbeitsort des Eventtechnikers in der Regel eine öffentlich zugängliche Einrichtung ist, bei der der Einsatz von Feuerwaffen generell unterlassen wird.

Auch das Pendeln zur Arbeit ist laut Dr. Plate in der Freistellung enthalten: "Ein allgemeingültiger Verwendungszweck ist vor allem die Führung zum Zwecke der beruflichen Tätigkeit nach 42a Abs. 3 WaFa. Dies heißt nicht nur Führung während der beruflichen Tätigkeit, sondern wirkt immer dann, wenn eine innere Verbindung zur beruflichen Tätigkeit vorhanden ist.

Den inneren Kontext nimmt man an, sofern es einen sachlichen Bezugspunkt und eine Raumbeziehung zwischen Führung und Aktivität gibt. Vor allem die Wege zur und von der Arbeit werden abgedeckt. "Auch für Musikanten kann Klarheit geschaffen werden, denn laut Dr. Plate sollte ein "allgemein bekannter Zweck" auch für die Arbeit eines Künstlers gelten, der ein Multi-Tool zur Wartung seiner Musikinstrumente einsetzt.

"Es ist nicht notwendig, dass diese Aktivität professionell durchgeführt wird. "Das Multitalent ist also nicht in Gefahr, auch wenn einige Repräsentanten dieser Art von Werkzeugen unter das Waffengesetz fielen. Das Gleiche trifft auf Kutter und Teppichmesser zu. Nur die Führung dieser Messer ist schwierig. Diejenigen, die sich noch nicht ganz im Klaren sind, ob sie ihr Multi-Tool nutzen dürfen, können sich bei den lokalen Stellen informieren.

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