Tarnung und Warnung

Camouflage und Warnung

Weil im ersten Moment vor allem weniger Tarnung vor den hungrigen Augen der Räuber bedeutet - Warnung oder nicht. Anhand ausgewählter Beispiele lernen die Schülerinnen und Schüler Tarnung, Warnung und Mimik in unserer heimischen Natur kennen. Camouflage und Warnungen sind weit verbreitete Anpassungseigenschaften, die für sie wichtig sind.

Entwicklung: Tarnung und Warnung (Mimikry und Mimesis)

Als Mimesis bezeichnet man die Tarnung von Tieren. Form, Farben und Verhaltensweisen sind an die Umgebung angepaßt, so daß dieses Lebewesen schwieriger zu identifizieren ist. Diese Mimesis ist in drei verschiedene Typen unterteilt: Sandilya Theuerkauf, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/12/LeafInsect. jpg ; Lizens: Diese Datei steht unter dem Namen Creativ Commons Attribution-Share Alike 3. 5. 5 Generic License.

Autor: Bruce aus San Francisco, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lithops_garden. jpg; Kreative Commons Namensnennung 2. 0 Generische Lizenz. Auch die Tarnung ist die Nachahmung. Sie ist eine warnende Gewohnheit, die Merkmale von zwei Spezies annimmt, so dass eine dritte Spezies sie nicht ausmachen kann. Bates' Nachahmung bezeichnet Camouflage als eine schützende Nachahmung, in der sich lebende Wesen an andere lebende Wesen anlehnen.

Lebende Kreaturen imitieren die Merkmale einer nicht essbaren Spezies, so dass sie keine Raubtiere mehr anziehen. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Myrmarachne.formicaria.male.3. jpg, Kreative Commons Attribution-Share Alike 4. 0 Unported, 4. 5 Generic, 4. 0 General und 4. 0 Generalic Lizenz. Es zeigte sich, dass sich zwei Spezies (eine gefährlich und eine harmlos) an eine mittelgefährliche Spezies anpaßt.

Die beiden Spezies haben Vorzüge, weil die gefährlichen Spezies weniger gefährdet zu sein scheint und weniger Raubtiere hat, weil sie als schädlicher klassifiziert wird. z. B. witipedia, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Seeteufel_with_hanging_lamp. jpg, Creativ Commons Attribution-Share Alike 2. 0 Unported-Lizenz.

Tarnen statt warnen

Im Moment sind sie oft ein Ärgernis: Sie fressen Salami oder Pflaumenkuchen, versinken in Äpfeln und machen Menschen jeden Alters Angst. Auf den ersten Blick sind Schwebefliegen, die wie eine Wespe aussehen und ein ebenso auffälliges schwarz-gelbes Streifenkleid haben, aber vollkommen unschädlich sind, oft dem Händeschütteln oder dem Moskitosummen zum Opfer gefallen.

Ihre selbstgewählte und im Tierschutz allgemein akzeptierte Abschreckung wird zu ihrem Schicksal: gelb-schwarze Streifen bedeuten gefährliche, defensive, ungenießbare oder auf andere Art und Weisen nicht zu empfehlen für engere Beziehungen - um sich vor Raubüberfällen zu beschützen. Weil im ersten Augenblick mehr Auffälligkeit - Warnung oder nicht - vor allem weniger Tarnung vor den hungernden Blicken der Diebe ist.

Daniel Franks und Jason Noble von der Leeds University haben ihre Computer auch mit virtueller Population von Raubtieren und Beute gefüttert. Sie gaben den Jägern verschiedene Farbtöne, von den auffälligsten bis zu den besten verborgenen, nicht zu vermischen mit der Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen oder zu bluffen: beides gab es auch für jede der Farbvarianten, und in den einzelnen Versuchen änderten die Wissenschaftler auch den Prozentsatz der Verteidigung gegen die unbedenklichen Repräsentanten.

Die Jäger konnten auch gezielt auf diese Informationen eingehen, indem sie den hungernden Verfolgern erlaubten, zum Beispiel bei auffallenden Köstlichkeiten zurückhaltender zu handeln. Allerdings haben Franken und Noble die unterschiedlichen Sternbilder untereinander und mit welchen Ausgangslagen sie auch immer begonnen haben, das Resultat war immer das gleiche: Warnfarbe funktioniert nicht, im Gegensatz dazu.

Bei der Tarnung waren die Chancen zu überleben generell größer als bei der Warnung, und selbst bunte Bevölkerungen haben sich zu einem subtileren Erscheinungsbild entwickelt. Es gab jedoch einen kleinen Hinweis, dass eine Warnung doch einen Vorzug hat: "Ich bin nicht sicher, ob es sich lohnt: Offensichtlich genügte dieser Vorzug nicht, um die Warnung der Tarnung zu vorziehen. Warum haben dann auch Wespen und Schwebefliegen ihre ausgefallenen gelb-schwarzen Bänder?

Pure Psyche, Franken und Adlige könnten darauf eine Antwort geben. Nun gilt es, ihr Model mit weiteren Einflussfaktoren zu versehen, die diese internen Abläufe bei den Tätern mit einbeziehen.

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