Tarnung Biologie

Camouflage-Biologie

Tarnung und Warnung sind dafür unerlässlich. Camouflage (Biologie) - Biologie Tarnung, in der Verhaltens-Biologie auch Krypse genannt, ist der Prozess oder die Bedingung bei einem Tier, die darauf abzielen, missverständliche Zeichen an ein anderes lebendes Wesen zu schicken. Eine besondere Form der Tarnung sind auch gewisse Mimikryvarianten, bei denen z.B. schmackhafte oder schutzlose Spezies die äußeren Eigenschaften von übel schmeckenden oder defensiven Spezies nachahmen und sich so gegen potentielle Raubtiere abtarnen.

Wenn zur Tarnung das optische (äußerlich sichtbare) Äußere eines Tiers verwendet wird, nennt der Experte dieses Äußere Tarnkleid. Gerüche und Geräusche werden auch als Tarnung verwendet, aber das ist bisher kaum erforschen. Tiertarnung kann daher als eine im Laufe der Geschichte der Stämme erlangte Fähigkeit verstanden werden, wenigstens unter gewissen Voraussetzungen nur solche Zeichen zu setzen, die sich so wenig wie möglich von den Verhältnissen um das einzelne Tier herum abheben.

Diese Tarnung kann sowohl vor Raubtieren als auch vor potentiellen Beutetieren (Angriffstarnung) eingesetzt werden. Ein verbreiteter - und vom Betrachter manchmal als fast unproduktiv empfundener - Tarnmechanismus ist die sogenannte Sabotage. In der Regel geschieht die Adaption an die Strukturen und Farben der Umwelt durch Muster- oder Tarnanstrich.

Der Begriff Körperauflösung (Somatolyse) bezeichnet die Verschmelzung eines Lebewesens mit seiner Umwelt durch ein besonders gemustertes und teilweise auch farbkorrigiertes Kostüm - das Wesen wird bis zu einem gewissen Grad unbemerkt. Die Tarnung wird üblicherweise verwendet, um natürliche Feinde zu entkommen oder um so lange wie möglich von ihrer potentiellen Opfer, zum Beispiel von Jägern (Löwen) und anderen Grosskatzen, aufzuspüren.

Eine Jagdlöwin unterscheidet sich dagegen kaum von den steppenartigen Gräsern, die aufgrund ihres bräunlichen Pelzes auch bei Trockenheit aus kurzer Distanz braun sind. Das Muster und der Schatten können bei der alleinigen Verwendung von Tomaten sehr auffallend sein. Bekannte Beispiele für buntgetöntes Wild ist auch der (weiße) Polarbär, der bei der Suche nach Jungrobben sehr gut gegen potentielle Opfer gekleidet ist, ebenso wie Robbenbabies in Weiß und Weiß aus der Ferne nicht mehr vom Boden zu erkennen sind und so vor zu schneller Entdeckung bewahrt werden.

3] Auch die Schneeeule fällt nur in der Vogelvoliere eines Zoos durch ihr leuchtend weißes, mit braun geflecktes Gefieder auf. Im leicht verschneiten Blattwerk dagegen ist er kaum von seiner Umwelt zu erkennen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler folgerten aus ihren Untersuchungen, dass die Lösung der Körperkontur durch getupfte Flügelkanten bedeutet, dass die natürlichen Triggermechanismen der potentiellen Raubtiere den so tarnten Falter, ungeachtet des Bodens, nicht mehr als Beute" erkennen.

Allerdings kann sich ein Falter nur dadurch tarnend auswirken, dass er die Innenseite des Flügels je nach farblich passendem Substrat beschmutzt. Am Strand sieht man oft Fisch, dessen Grundfarbe silberfarben ist, der aber an den Flanken - vom Hinterteil bis zum Bauchnabel - auffallend dunkel gestreift ist. Seitlich oder geneigt lassen sich solche Tiere auch aus kurzer Distanz kaum von ihrer Umwelt abgrenzen.

Diese auffallend rote Farbe haben viele auffallend rote Fischarten hervorgebracht, die z.B. in Korallenriffs vorkommen, weil sie in der Nacht besser vor Raubtieren bewahrt werden: Da das rote Licht am starksten vom Meer gefiltert wird (daher wirkt das Tiefenwasser immer bläulich), wirken diese Tiere im Dunklen blaugrau.

Anders als viele Landtiere, die in einem flächigen Lebensraum wohnen, kolonisieren Vogel und Fisch einen dreidimensionalen Lebensraum; das Gleiche trifft auf Baumbewohner zu. Sie sind nicht nur potentiellen Gegnern von der Seite und von oben zugänglich, sondern können auch von oben angegriffen werden. Jetzt aber leuchten immer von oben herab, was eine gleichmäßige Tarnung ungeeignet machen würde: gleichmäßig dunkles Tier von oben gegen den strahlenden Sternenhimmel, gleichmäßig helles Tier von oben gegen den Schatten.

Auf der Unterseite sind viele Fischarten viel hellere Farben als auf der Oberseite. Auch bei Vögeln und Säugetieren ist diese Tarnung, auch Countershading genannt, nachweisbar. Die Mimesis, die auch als eine Art Tarnung betrachtet werden kann, ist von der Mimesis nicht klar zu unterscheiden. Die Mimesis ist für das Tier sehr gut erkennbar, kann aber aufgrund ihrer Körperfarbe und ihres Körperbaus leicht mit den sie umgebenden Gegenständen vermischt werden.

In Bezug auf ihre Körperfarben können sie während der Mimesis die Natur nachahmen, aber im Gegensatz zu Farbänderungen ist ihre Farbe permanent. Eine möglichst genaue Anpassung der Körperfärbung an die jeweilige Situation ist oft ein Schutzmittel und wurde von einer Vielzahl von Tieren eigenständig erforscht.

Die berühmtesten und fast sprichwörtlichsten für Menschen, die sich an jede Umwelt anpassen können, sind die Chamäleons. 2. Die Schneehasen, die unter anderem in Nordeuropa und den Alpen leben, wechseln ihr Haarkleid im Laufe des Jahres: Im Hochsommer ist sie graubraun, aber ihr Winterfell ist wei? 8 ] Es ist spannend, solche Lebewesen z.B. in einem Becken (wo sie kaum lange Zeit mit Erfolg gepflegt werden können) zu sehen, wenn sie verhältnismäßig düster aus einer Grotte rutschen und sofort die leuchtende, punktierte Färbung des benachbarten Kiesbettes imitieren.

Sie haben noch einen weiteren wirkungsvollen Mechanismus, der ihnen aus gutem Grunde den Beinamen Tintenfisch gegeben hat: Sie können von einem Raubtier angetrieben eine schwarze Substanz hinter sich ins Meer einbringen.

Oft sind sie bewegungslos und farbverbunden auf dem Grund und sehen aufgrund ihrer warzenartigen Oberfläche wie ein überwachsener Stein aus. Auch Scholle und andere Plattfische wie z. B. der Steinbutt können die Färbung und das Muster ihrer Körperoberflächen je nach der Oberfläche, auf der sie sich befinden, verändern: Weitere chemische Tarnformen werden gegen die Ameise eingesetzt.

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