Tarnmuster

Camouflagemuster

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die wichtigsten Tarnmuster vor, die Sie in unserem Shop mit den unterschiedlichsten Produkten finden. Die Tarnung für den Wasserwildjäger und für offenes Gelände. An dieser Stelle stelle ich einige Tarnmuster vor. Sie erfahren, für welches Gelände, für welche Jahreszeit oder Jagdart die Tarnmuster entwickelt wurden.

mw-headline" id="Tarnmuster_im_Tierreich">Tarnmuster im Tierreich>[Quellcode bearbeiten]>

Camouflagemuster sind durch unterschiedliche Farb- und Formgebung verursachte Motive, die in der Lage sind, die Kontur eines Tiers, Objekts oder einer Person vor einem bestimmten Untergrund zu lösen. Camouflage ist im Bereich der Tierwelt weit verbreite. Tarnungsmuster können Fleischfresser (Fleischfresser, Raubtiere und Insekten) vor einer frühzeitigen Erkennung durch ihre Beute bewahren und auch eine bejagte Art "unsichtbar" oder für den Räuber verwirrend machen.

Manche Tierspezies sind Perfektionistinnen der Camouflage und können ihre Motive innerhalb von Sekunden an die gegebenen Bedingungen und Hintergründe adaptieren. Die anderen haben ein natürliches Tarnmuster und ein konturenauflösendes Erscheinungsbild, z.B. einige Typen vonigerung. Anders als bei der puren Nachahmung, der Nachahmung von Formen und Erscheinungen unscheinbarer Gegenstände (siehe Stockinsekt) oder von gefährlichen Tieren durch unschädliche Spezies, geht es bei Camouflagemustern um die reine visuelle Fusion des Tiers mit seiner Umwelt, die meist nur bei bewegungslosem Tier wirkt und durch Bewegungen auflöst wird.

Ein besonderes Merkmal sind Motive, die wie das Tierchen vor allem auf Irritationen ausgerichtet sind. Manche Tarnmuster im tierischen Bereich sind auch auf Sehorgane mit anderen Licht- und Farbenfrequenzen als der Mensch ausgerichtet. Während der Kaiserkriege verkleidete die englische Army zunächst einige ihrer Jagdeinheiten mit Grüntönen, die der Natur vegetation der Landschaften ähneln sollten.

Echte Tarnmuster wurden zum ersten Mal von den Entente-Armeen im Ersten Weltkrieg benutzt. Es gab Tarnmuster auf den Tanks der Engländer und wenig später auf denen der Engländer. Die Motive folgen noch keinen einheitlichen Richtlinien, sondern werden einzeln mit unterschiedlichen, mehr oder weniger deckend wirkenden Farbtönen aufgemalt. Die erste Tarnung, die auf Gewebe gedruckt wurde, die in Rostbraun, GrÃ?n und Gelb wie der deutschen Farbe, wurde 1929 dem italienischem MilitÃ?r vorgestellt.

Die mit diesem Motiv bedruckten Gewebe wurden ab 1937 auch für die Uniform verwendet: Seit 1943 wurden auch Truppen der Waffen-SS mit diesem Schema gekleidet. Noch immer ist das Modell Mimetico das am weitesten verbreitete Tarnmuster; in Italien wurde es 1992 aufgehoben. 1931 hatte die Bundeswehr ein eigenes Tarnmuster (Splittertarnung) auch nur für Zeltschienen entwickelt.

Das Tarnmuster, das später viele internationale Entwicklungen durchlief, wurde bis Ende der 1950er Jahre auch vom Grenzschutz für andere Geräte wiederverwendet. Splittertarnung war unter anderem auch in der Wehrmacht, der Schweizer Wehrmacht, der Schweizer Bundeswehr und in mehreren Ostblockländern im Einsatz. Die erste dieser Tarnmuster, das so genannte "Platanenmuster", wurde von Prof. Johann Georg Otto Schick, dem Leiter der 1935 gegründeten Abteilung für "Tarnung", entworfen, während der ehemalige Störannführer Wim Brant die Leitlinien für die Einzelteile der Ausrüstung und Kleidung erarbeitete.

Viele Heere benutzen immer noch Fleckentarnbekleidung, deren Zeichnung auf Designs aus dieser Zeit zurückgeht. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Tarnmuster von allen Streitkräften rasch verwendet. Schon bald gab es ausführliche Regelungen über die eingesetzten Farbtöne (siehe RAL-Farben) und die Tarnmuster. Nach den Vorbereitungsarbeiten der seit 1950 bestehenden Blank-Agentur hat die 1955 gegründete deutsche Armee einen Gefechtsanzug in einer leicht modifizierten M31-Splittertarnung der Reichs- oder Wehrmacht eingeführt.

Schon 1960 wurde dieses Tarnmuster durch eine olivfarbene Variante in der Farbe RAL 6014 (gelboliv) abgelöst. Bei manchen Streitkräften gab es dagegen noch ältere Tarnmuster, die sich aber zumeist auf Elite- und Sondereinheiten beschränkten. Im Jahr 1990 führte die Wehrmacht mit der Entwicklung eines Punkttarnmusters nach Johann Georg Otto Schick ein inzwischen weit verbreitetes Tarnmuster ein.

So hat die Chinese People's Liberation Army nach dem Diebstahl von Dokumenten ein baugleiches Modell der Bundeswehr bei ihren Bergtruppen und auch die russischen Truppen haben ähnliche Modelle vorgestellt. Aber auch die Tarnung wird durch moderne Mainframes forciert. Hyperstealth, ein auf digitale Tarnmuster spezialisiertes Unternehmen, hat für die jordanische Bundeswehr und die Polizei solche Tarnmuster entwickelt.

Die italienischen Streitkräfte benutzten auch Computerprogramme, um ihr "vegetato"-Muster zu erstellen, aber das ist nicht digital. Carl-Heinz Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-27-X (Europäische Militaria 2).

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