Stichwaffen Gesetz

Stichwaffengesetz

Diese Gesetze gelten auch für Schottland und Irland und sind wahrscheinlich die bei weitem restriktivsten Messergesetze in ganz Europa, wenn nicht sogar weltweit. Waffen sind im Waffengesetz definiert. Waffen, Revolver, Gewehre usw. haben eines gemeinsam: Das Gesetz definiert sie als Schusswaffen. ""allgemein anerkannter Zweck"" ist nun im Gesetz verankert.

Der Umgang mit Waffen und Munition ist im Waffengesetz (WaffG) geregelt.

Messer- und Waffenrecht in Großbritannien

Bei der Serie "Mit Messer nach...." überqueren wir heute den Graben nach England. Auch in Schottland und Irland gilt das Gesetz und ist wahrscheinlich das mit großem Vorsprung restriktivste Messergesetz in ganz Europa, wenn nicht gar in der ganzen Welt. 2. Eine Reise nach Großbritannien mit dem Messer ist buchstäblich eine Fahrt auf der Klinge und der Messerliebhaber kann sehr rasch den äußerst kontroversen Ferienveranstalter "Her Majesty's Prison Service" kennen lernen.

In Großbritannien sind die Regeln für den Umgang mit Klingen klar und offen. Kurz gesagt: Wer sich für das Thema Messe und Freizeit interessiert, sollte sich ein anderes Urlaubsziel suchen. In Großbritannien sind Bräuche üblich, und Beschränkungen für den Gebrauch und das Abnehmen von Klingen sind dabei.

Diese restriktiven Vorschriften basieren auf dem Offensivwaffengesetz, das streng gesehen aus einer ganzen Reihe von Rechtsvorschriften zusammengesetzt ist. Nach dem " Verbrechensverhütungsgesetz " von 1953 wurden alle paar Jahre neue, strengere Vorschriften verabschiedet. Ab 2012 werden die Verboten rund um das Unternehmen schrittweise gestrafft.

In der Kurzversion heißt es: Unzulässig. Bei einer akribischen Zerschlagung der Rechtsvorschriften zeichnet sich ein umfassendes Verbot ab. Die britische Bundesregierung hat am 12. November 2012 eine Verordnung über den Erwerb, die Fertigung, den Transport und das Abnehmen von Messer erlässt. Das Reglement wurde der Bevölkerung in den "Richtlinien für Messer und Angriffswaffen" bekanntgemacht.

Sie sind nicht als Rechtstext verfasst, sondern in allgemein verständlicher Form. Man unterscheidet prinzipiell zwischen dem Importieren, Herstellen und Tragen von Messer in der Bevölkerung. Sämtliche Bestimmungen über das Tragen von Messer sind in den 139 und 139 a des englischen Strafgesetzbuchs festgelegt, die im Grunde bereits 1988 verabschiedet wurden.

Es sind alle Klingen mit einer Länge über 7,62 cm, alle Klingen mit Klingenverriegelung und alle Klingen mit öffnungshilfe untersagt. Umgekehrt bedeutet dies nicht, dass Sie ein solches Gerät für den Zugriff bereithalten dürfen. Er darf nur in der Oeffentlichkeit (siehe oben) am Gurt oder mit einem Clip in der Hosen-Tasche getragen werden.

In den Rucksäcken, im Stiefel, in der Angelbox, aber ein solches Gerät bereitet in der Praxis meist keine Schwierigkeiten. Im Stadtzentrum von London muss mit einer umfassenden Bewachung durch verborgene Fotoapparate gerechnet werden, so dass schon ein kurzes Greifen nach einem versteckten Skalpell schwerwiegende Folgen haben kann. Anders als in Deutschland, wo das Mitführen eines nicht nach 42a Waffengesetz zugelassenen Messers eine Straftat ist, handelt es sich in Großbritannien um eine Straftat.

Noch vor kurzem hat das englische Ministerium für Justiz die Staatsanwaltschaft des Staates daran erinnert, dass " das Führen einer Offensivwaffe, eines scharfkantigen oder zugespitzten Gegenstands ein schweres Verbrechen ist " und strafrechtlich geahndet werden muss. Im Vereinigten Königreich gilt folgende Definition: Angriffswaffen sind solche Waffen, die in der Lage sind, eine bestimmte Personen zu töten oder schwer zu verletzen, und für die keine rechtmäßige Verwendung beabsichtigt ist.

Allerdings nicht in der Stadt London und daher fallen auch diese Instrumente unter das sogenannte "Offensivwaffengesetz". Die folgenden Punkte sind im Gesetz klar aufgeführt: Klauen (asiatische "Adlerklauen" etc.), Diese Objekte sind nicht nur für den Besitz und das Tragen verboten, sondern auch für die Einfuhren. Der Import von Feuerwaffen ist für den Tourismus nahezu ausgeschlossen.

Eine von einem EU-Land ausgestellte Erlaubnis, eine Waffen zu halten oder zu führen, berechtigen nicht zur Einfuhr der Waffen in das Vereinigte Königreich. Gleiches trifft auf alle Waffenteile, das typische Waffenzubehör (Zielfernrohre, Lichtverstärker, Zieloptiken ) und Munitionen aller Arten zu. In England, insbesondere in London, ist Gewalttätigkeit unter jungen Menschen seit vielen Jahren ein ernsthaftes Problem.

Laut offizieller Polizeistatistik gab es allein im Jahr 2008 in England 65 Tote. Vor allem in London hat die Gewalt von jungen Menschen ein extremes Ausmaß erlangt. In London wurden zwischen April 2008 und August 2008 weit über 2000 Menschen bei Messerstechereien verletzt. Auch wenn das Führen von Messer strikt untersagt ist, ist das Messertragen bei jungen Menschen weit verbreite.

Britannien ist ein Musterbeispiel dafür, dass strengere Rüstungsgesetze weder Verbrechen noch Gewalttätigkeiten reduzieren. Seit 1988 gab es in England und Wales die strengsten Rüstungsgesetze Europas, doch in diesen Staaten wurden jedes Jahr mehr Menschen durch Messerstiche geschädigt als in Österreich im Zehnjahresverlauf.

Laut den Polizeiangaben gibt es allein in London etwa 170 Banden oder Jugendgruppen. In diesem Zusammenhang erklären sich auch die massiven Maßnahmen der britischen Regierung gegen - aus unserer Sicht - unschädliche Klingen. Alleine in London gibt es vier verschiedene Behörden: die Stadtpolizei ( "Scotland Yard"), die City of London Police, die British Transport Police und die Harbour Authorities.

Ein kleiner Trost: Nach geltendem britischem Recht hat ein Beklagter das Recht, gegen Sicherheitsleistung freigelassen zu werden. Kontakt für geschriebene Anfragen über das Bringen von Messer oder Feuerwaffen nach Großbritannien:

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