Stahl Aisi 420

Aisi 420 Stahl

Martensitischer Stahl, härtbar. 1.4021. Werkstoffnummer 1. 4021 ist ein rostfreier, chromlegierter Vergütungsstahl mit einem mittleren Kohlenstoffgehalt.

BD4024, X15Cr13, 1. 4024, AISI 410, SUS 410, rfs, mss. BD4028, X30Cr13, 1. 4028, AISI 420, SUS 420J2, rfs, mss. Überlebensmesser Herbertz, Stahl AISI 420, Lederscheide, Zubehör im Griff.

Inhaltverzeichnis

Insbesondere für die Subgruppe der rostfreien Stahlsorten, im Volksmund als rostfreie Stahlsorten bezeichnet, s. Abschnitt rostfreie Seile. Der rostfreie Stahl muss nicht unbedingt den Ansprüchen eines rostfreien Stahles genügen. Bei Edelstählen nach EN 10027-2 haben die Stahl-Gruppennummern folgende Bezeichnungen: Im Gegensatz zur altdeutschen DIN-Notation wird diese Stahl-Bezeichnung nach EN ohne Leerzeichen angegeben. Ein Stahl wird als hoch legiert angesehen, wenn der Masseanteil eines seiner Legierungsbestandteile mehr als 5% ist.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert wurden in Deutschland die Bezeichnung V2A und V4A für die ersten korrosionsfesten Stähle mit nützlichen technologischen Merkmalen ausgewählt. V2A bezeichnet im Bereich des Metallbaues und des Blechhandels üblicherweise CrNi-Stähle Nr. 4301, Nr. 4541 und Nr. 4307, während V4A für die Stähle CrNiMo Nr. 4401, Nr. 4571 und Nr. 4404 steht.

Hinweis: In einigen Fällen werden auch die amerikanischen AISI-Materialbezeichnungen aufgeführt, die im internationalen Einsatz sind. Ferritisch, korrosionsbeständiger Stahl mit 10,5-12,5% Chromium und einem Nickelzusatz. Die Werkstoff-Nr. 14003 besticht durch eine gute Korrosions- und Abriebbeständigkeit mit hoher statischer und dynamischer Festigkeit, guter Schweißeignung und einwandfreier Umformbarkeit.

Das Schweissen mit allen gängigen Methoden ist problemlos möglich. Durch Gefügeveränderungen in der wärmebeeinflussten Zone werden die Stahleigenschaften nur geringfügig beeinflusst. Es vereint gute physikalische und chemische Beständigkeit in mäßig agressiven, chlorfreien Messstoffen. Das Material ist resistent gegen Wasserstoffatome und Sulfide. Um eine optimale Korrosionsfestigkeit zu erzielen, ist eine geschliffene (industriell polierte) und rückstandslose Oberflächenbeschaffenheit vonnöten.

Eine gute Oxidationsbeständigkeit bis 600 C ist gewährleistet. Das Material ist sowohl angelassen als auch angelassen erhältlich. Der Korrosionswiderstand im Vergütungszustand ist größer als im getemperten Zustand. Die Stähle lassen sich leicht mit Lichtbogen- und WIG-Schweißverfahren schweißen. Ferritische, 17%ige Chromstähle mit guter Korrosionsfestigkeit, die etwa 14% der Edelstahlproduktion ausmachen.

Bei der Umformung ist zu berücksichtigen, dass der Stahl bei einer Temperatur unter 20 °C zur Sprödigkeit tendiert. Durch die Erwärmung von Material und Werkzeugen auf 100 bis 300 °C wird die Kaltverformbarkeit erhöht, was besonders bei Blechdicken über 3 °C empfohlen wird. Die Schweißung ist mit Hilfe elektrischer Prozesse möglich, jedoch kommt es im Bereich des Schweißens zu Versprödungen und einer Verringerung der Korrosionsfestigkeit.

Durch den hohen Chromanteil ist der Stahl gut beständig gegen Feuchtigkeit, Dampf, Wasserdampf, leichte Säure und Alkalien. Gute Korrosionsfestigkeit ist nur bei feingeschliffener Fläche garantiert. Das Schweissen ist nur mit gewissen Vorkehrungen möglich und wird generell nicht empfohlen. Überall dort, wo Bauteile, Anlagen und Messgeräte mittlerer Stärke der Wirkung von Feuchtigkeit, Dampf oder Luft standhalten müssen, kann der Stahl zum Einsatz kommen.

Der höhere Schwefelanteil reduziert die Korrosionsfestigkeit und den Zähigkeitsgrad. Bei Drehteilen im Automatikbetrieb, wenn keine hohen Ansprüche an die Korrosionsfestigkeit bestehen. 4301 ist die erste handelsübliche Edelstahlsorte und wird heute mit einem Anteil von 33% am meisten eingesetzt. Er ist ein austenitisch, säurefester 18/10 Cr-Ni-Stahl, der aufgrund seines geringen Kohlenstoffgehaltes nach dem Verschweißen auch ohne anschließende Hitzebehandlung bei Blechdicken bis zu 5 Millimetern interkristallinresistent ist.

Für höhere Betriebstemperaturen sollte der titan-stabilisierte Stahl nach DIN EN 1.4541 eingesetzt werden. 4] Stahl ist einer der wenigen Materialien, die für kryogene Anwendungen in der Nähe des Absolutnullpunktes eingesetzt werden können. Dieser Stahl hat sehr gute Poliereigenschaften und eine besonders gute Umformbarkeit durch Ziehen, Falten, Walzprofilieren, etc. Er ist nicht resistent gegen Chlorid-Ionen.

Er ist widerstandsfähig gegen Nässe, Dampf, Feuchtigkeit, essbare Säure und schwach organischen und anorganischen Säure und hat ein breites Anwendungsspektrum, z.B. in der Lebensmittelindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Getränkeherstellung, in der Pharma- und Kosmetikbranche, im Chemieapparatebau, in der Bauindustrie, im Fahrzeug-, Haushaltswaren- und Gerätebau, im Schrank- und Küchebau, in Sanitärinstallationen, Schmuck und Kunstwerken.

Durch Elektropolitur wird die Korrosionsfestigkeit deutlich gesteigert. Der höhere Schwefelanteil reduziert die Korrosionsfestigkeit. Es ist besser als das Material 1. 4104 und korrespondiert ungefähr mit dem Material 1.4016. Diese Eigenschaft ist weder für die Kaltverformung noch für das Verbindungsschweißen verwendbar. Bei Drehteilen im Automatikbetrieb, wenn eine höhere Korrosionsfestigkeit als bei Material 1. 4104 erwünscht ist.

Der austenitische, säurebeständige Cr-Ni-Stahl mit äußerst geringem Kohlenstoffanteil bietet eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen intergranulare Korrosio. Dieser Stahl ist sehr gut polierbar. Da die Chemikalienbeständigkeit mit der von Nr. 4301 verglichen werden kann, sind ähnliche Anwendungen möglich. Der austenitische, säurebeständige Cr-Ni-Stahl mit vergleichbaren Werten wie der Werkstoff-Nr. 4306, jedoch mit geringerem Korrosionswiderstand und Nigehalt.

Da die Chemikalienbeständigkeit mit der von Nr. 4301 verglichen werden kann, sind ähnliche Anwendungen möglich. Der Preis für den Werkstoff ist niedriger als für den Werkstoff 1.4301 Die Chrom-Nickel-Legierung X10CrNi18-8 nach EN 10088-1 wird oft für korrosionsfeste Bauteile verwendet. Additiv zum Schweissen mit besonders geringem Kohlenstoffanteil. Austenitische rostfreie Stähle mit hervorragender Korrosionsfestigkeit.

Verwendung: Gemäß DVGW-Arbeitsblatt W541 (Grundlage für die Anforderung an Rohrleitungen aus Edelstahl für die Trinkwasserinstallation) wird am meisten der Werkstoff Stahl Nr. 4401 (neben Nr. 4404, Nr. 4521 und Nr. 4571) verwendet. Der Stahl kann kaltverformt (Biegen, Lochen, Tiefziehen), aber nicht leicht bearbeitbar sein. Bei starker Deformation kann der Stahl etwas aufmagnetisieren.

Wenn der Stahl bei einer Temperatur zwischen 500 C und 900 C aufbewahrt wird, können sich Chromcarbide in den Körnungen absetzen, was seine Widerstandsfähigkeit gegen interkristalline Kornkorrosion verheerend beeinträchtigen kann. Der Stahl lässt sich mit allen gebräuchlichen Verfahren, mit Ausnahmen von der Sauerstoff-Acetylen-Flamme, problemlos aufschweißen. Um die Gefahr der intergranularen Korrosivität zu vermeiden, sollte nach dem Schweissen ein Lösungsgeglühen mit anschliessender Abschreckung durchgeführt werden.

Austenitische rostfreie Stähle. Mechanik mit erhöhter Anforderung an die Korrosionsfestigkeit, insbesondere in chlorhaltigen Messstoffen und für Wasserstof. In den unterschiedlichsten Einsatzbereichen, in der Pharmaindustrie (Herstellung von RDTs = Reinigungs-, Desinfektions- und Trocknungsmaschinen), in der Medizin- und Dentaltechnik sowie im Bäderbau. Austenitische rostfreie Stähle mit hervorragender Korrosionsfestigkeit.

Mechanik mit hohen Ansprüchen an Korrosionsfestigkeit und geringe Aufmagnetisierung. Austenitischer Edelstahl mit geringem Kohlenstoffanteil. Additiv zum Verschweißen ähnlicher CrNi- und CrNiMo-Qualitäten. Dieses Material wird als Schweißzusatzwerkstoff zum Verschweißen von warmfesten Stählen (1. 4016, I. 4301) verwendet. Die Molybdängehalte müssen unter 2,5 Prozent sein, um die Funktion des Schweißens zu gewährleisten 2. 4016.

Dieses Material hat eine sehr ähnliche Struktur wie das Material Nr. 1.4404 und zeichnet sich im Kern durch einen hohen Molybdän- und Nickelanteil aus. Das hat den Vorzug, dass dieser Stahl nicht mehr aufmagnetisiert werden kann. Der höhere Molybdänanteil macht ihn beständiger gegen Grübchenbildung als 1.4404. Rostfreier und säurefester Stahl: Medizingeräte und Armaturen, Federstahldraht, Uhrenarmbänder Lösungsglühung: 1050 bis 1100 °C (Wasser).

Dieses Material wird als Duplexstahl eingestuft, da es aus einem Mix aus aus ausgetenitischen und fertigen Kristallen zusammengesetzt ist. Der Stahl ist vor allem durch seine gute Korrosionsfestigkeit, vor allem gegen Lochfraß und Spannungsrisse, gekennzeichnet. Die Fließgrenze beträgt ca. 450-550 N/mm und ist damit wesentlich größer als bei den gängigen rostfreien Stählen wie z. B. 4301 oder 1.4404. Dieser Stahl weist eine ausgezeichnete Resistenz gegen eine Reihe von aggressiven Messstoffen wie heiße Mineralölprodukte, Wasserdampf und Brandgase auf.

Es ist mit dem Karbidbildner Titanlegierung und somit nach EN ISO 3651 kornzersetzungsfest, so dass ungeachtet des Querschnitts keine thermischen Nachbehandlungen nach dem Schweissen notwendig sind. Das Material ist durch eine gute Verformbarkeit gekennzeichnet. Anlagenbau (sehr gute Korrosionsbeständigkeit), z.B. Essig- und Salpetersäureproduktion, Wärmetauscher, Temperöfen, Papier- und Textilverarbeitung, Öl- und petrochemische Industrie, Fett- und Waschmittelindustrie, Lebensmittelindustrie, Besteck-, Molkerei- und Fermentationsanlagen.

In der Regel ist eine thermische Behandlung nach dem Schweissen nicht notwendig. Durch die gesteigerte Korrosions- und Lochfraßbeständigkeit sind diese Stahlsorten vor allem für den breiten Bereich der chemischen Verarbeitung vorbestimmt. Nichtrostender und säurefester, oft als Feinguß hergestellter Austenitstahl. Ausgezeichnete Korrosionsfestigkeit. Dieser Stahl ist für das Schmelzschweissen mit den unterschiedlichen Lichtbogenprozessen bestens gerüstet.

Ein Vorwärmen und eine Hitzebehandlung nach dem Schweissen ist nicht notwendig. Es wird eine Warmumformung und Kaltumformung durchgeführt (1050 bis 1100 °C, Wasser- oder Luftkühlung). Stahl wird dort eingesetzt, wo exzellente Verzunderungsbeständigkeit bei gleichzeitiger Hitzebeständigkeit von großem Nutzen ist. Internationale Bezeichnung: ISO 683. 1 (36CrNiMo6), BS 708A25, SIS 14 2541 und UNE F1270 Die Normen beschreiben die Forderungen in den Normen ISO 1654 Teil 4 und ISO 17200.

Diese hochfesten und zähen Stähle werden im Automobil- und Maschinenbausektor eingesetzt. Der Stahl hat eine Festigkeit von 800 N/mm², aber keine gute Schweißbarkeit. Er ist niedrig legiert und enthält 0,25 Masseprozent Kohle und 1 Masseprozent Chromnickel. ? RSH-Stähle - ein wichtiges Material für den industriellen und alltäglichen Gebrauch. Der FinanzBuch-Verlag 2012, ISBN 978-3-89879-702-3. - ? Die physikalischen Kennwerte von Stahl 1. 4301 Laminate MATTHEY, Download 20. 07. 2017 (PDF; 187 kB).

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