Splittertarn

Spalttarnung

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Splittertarnung, ein mehrfarbiger Druck, ist ein militärischer Tarnanstrich, der 1931 von der Bundeswehr auf den Markt gebracht wurde und heute noch in vielen Variationen weltweit im Einsatz ist. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner den Begriff Splittertarn präge. Im Jahre 1931 wurde bei der Bundeswehr ein außergewöhnliches Tarnungsmuster eingesetzt, das von den Amerikanern nach dem Zweiten Weltkrieg als " Splittertarnung " bezeichnet wurde.

Das Gemälde für die militärische Ausstattung steht in engem Zusammenhang mit dem Bau der Panzerwaffen durch die Firma Panzer, die bereits seit 1916 Tarnmuster für ihre Panzer verwendete. Der Fleck wurde aufgetragen, Sprühfarbe tauchte erst in den 1930er Jahren in der Bundeswehr auf. Die farbige Farbe wurde ab dem 16. 5. 1922 für die Neugründung der Bundeswehr angenommen, obwohl in der Regel auf die schwarze Umrandung praktisch gänzlich verzichtet wurde.

Die farbige Lackierung von 1918, die letztmalig auf benzinbeständiger Alkydharzlackierung basierte, war bis 1937 für die Bundeswehr obligatorisch und wurde anschließend durch eine einfarbige dunkelgraue Lackierung abgelöst. Auch folgende Spätvariante ist bekannt: Das 1931 und 1932 neu aufgelegte vierfarbige Splittertarnmuster basiert auf dem farbigen Farbauftrag von 1918 mit seinen spitzen Kanten und seinen Farben goldgelb, rostrotbraun und grüns.

Geplant war, nur die Dreieckszeltmembran, die auch als Regen- und Tarnponcho im Gelände eingesetzt werden kann, mit dem neuen Motiv zu drucken. Auf beiden Flanken zeigte sich das selbe Bild, aber eine war leichter als die andere. Anstelle des leichten Ockergelbes wurde ein dezentes graues Beige zur Basis des Zelttuches, auf das im Siebdruck grün und braun unregelmäßig scharfkantige Motive aufgesetzt wurden.

Bei dem so erzeugten Farbdruck ("Splittertarnung") wurden jedoch als Neuheit ungleichmäßig verteilt gepunktete Striche ("Grashalme"), die in eine bestimmte Himmelsrichtung zeigen, gedruckt, was das Bild noch weiter verwischen sollte. Die Striche unterschieden sich in einem dunklen Grün von dem für die Punkte gewählt. 1941, wahrscheinlich nicht früher, brachte die Bundeswehr eine Version des Farbdrucks 31, in der Fachpresse auch "Splittertarn B" genannt, auf den Markt.

Die Splittertarnung von 1931 unterscheidet sich vor allem dadurch, dass die Splitterpunkte reduziert wurden. Die Vielschichtigkeit der Verflechtung dieser Verfärbungen ist ebenfalls ersichtlich. Die Vorlage wurde anscheinend nur für den Knochenbeutel und die Feld-Jacke gefertigt. Der Splittertarn B wurde 1944 stillgelegt. 1943 wurde die erste Version des Mehrfarbendrucks vorgestellt.

Im Gegensatz dazu war die Basisfarbe des Gewebes nun ein beiger Farbton und die rötlich-braunen und grünlichen Punkte, die noch in einer deutlich eckigen gesplitterten Form aufgebracht waren, wurden nicht mehr berührt. Außerdem sind die Späne durch geeignete Farbpunkte etwas schwächer ausgelaufen. Das 1943 eingeführte Muster, das noch weiter von seinem Vorgängermodell entfernt wurde, war das Sumpftarnungsmuster 44 Das Sumpftarnungsmuster 43 wurde an Heckenschützen und mechanisierte Infanterie vergeben.

Die Mehrfarbendruck 45 war eine Überarbeitung der Mehrfarbendruck 31, die eine Lösung für die verbündeten Nachtsichtanlagen sein sollte. Deshalb wurde das frühere Splitterbild mit weiteren lichtschluckenden Eckpunkten in schwarz aufgedruckt. Diese Tarnung konnte jedoch nur in kleinen Stückzahlen durchgesetzt werden. Schon 1940 führte die Schweizer Armee einen fünffarbigen Mehrfarbendruck mit den für die Schweiz charakteristischen kantigen Beizen ein.

Neben den Farbtönen, die dem Modell aus Deutschland sehr ähneln, wurden hier einige weitere mittel-braune Punkte durchsetzt. Zudem waren die Strichlinien einiger Entwürfe stärker als die des Farbdrucks 31 Das Motiv wurde bis 1955 beibehalten. Mit der Gründung des BGS im Jahr 1951 wurde dort zunächst vorübergehend der Farbdruck 31 eingesetzt, der aber bereits 1952 durch eine neuentwickelte Sumpftarn-Variante abgelöst wurde.

Allerdings war die Ausrüstung in Splittertarnung noch bis 1962 im Gebrauch. Nachdem die Streitkräfte 1955 die Wehrmacht gegründet hatten, führten sie umgehend einen Gefechtsanzug in einer leicht modifizierten Splittertarnung M 31 der Reichs- oder Wehrmacht ein, der jedoch bereits 1960 durch eine unifarbene Olivenvariante in der Farbe RAL 6014 (gelbe Olive) auf Basis der NATO-Partner abgelöst wurde.

Bei der ersten Splittertarnung der Wehrmacht sind die Grünsplitterelemente einseitig durch weisse Striche von ihrer Umgebung getrennt und wirken so, als wären die Grün-Vorlagen beim Druck versetzt worden. In einer weiteren Variante des damals produzierten Mehrfarbendrucks 31 der Wehrmacht sind nicht nur die Grün-, sondern auch die Braunflecken "verschoben".

Außerdem sind die gepunkteten Striche deutlich spärlicher als das Grundmuster der Tarnung. Dies war eine Abwandlung der letztgenannten Splittertarnung der Bundeswehr, nur dass der Hintergrund bereits grün wirkt und das Strichmuster einem unregelmässigen Blatt in schwarz und halbtransparent Olive nachgegeben hat. Helmtarnbezüge mit diesem Motiv wurden noch in den 60er Jahren verwendet und in den 90er Jahren wurden die alten Kostüme mit diesem Tarnmuster noch von der Fliegerei verwendet.

Militaerhistoriker vermuteten, dass der Wegfall der bewährten Tarnkleidung ausschließlich auf politischen Erwägungen beruhte, da sich die Verschlechterung der Tarnfarbe der deutschen Truppen erheblich verschlechtert hatte und auf die Zeit vor 1931 zurückging. Knapp zehn Jahre nachdem die US-Armee ein aus dem Splittertarn-Muster abgeleiteter Tarnplan einführte, durfte die US-Armee erst 1990 ihre bereits seit 1976 erprobte Tarnvariante (Flecktarnung B - groß) vorführen.

Er galt als Begründer der Flecktarnung und gestaltete bis 1945 diverse dieser Motive für die "T"-Sektion der Waffen-SS. Seit 1965 wurde das vorherige Modell allmählich durch ein reinrassiges Strichtarn-Muster ersetzt. Das in Polen einige Jahre vorher entwickelte Camouflagemuster nahm die Linienführung des Farbdrucks in stark vereinfachtem Stil wieder auf.

Die ungarische Streitmacht wurde mit importiertem Stoff im mehrfarbigen Druck versorgt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg bleibt das Modell intakt. Schon während des Kriegs wurden die bulgarischen Fallschirmspringer mit dem farbigen Druck 1941 ausgerüstet. Sein typisches kantiges Aussehen mit geradlinigen Strichlinien ist seit über 65 Jahren das bulgarische Tarnsystem und wurde kontinuierlich weiter entwickelt.

1953 wurde für die Fallschirmspringer ein dreifarbiges Muster vorgestellt, das sich unmittelbar aus dem Farbdruck der Fallschirmspringer von 1941 ableitet, sich aber in der Gestaltung klar unterscheidet. Die gestrichelte Linie war hier nicht gleichmäßig in eine bestimmte Ausrichtung gerichtet, sondern konnte in einem eingeschränkten Umfang abweichen. Später wurde die Bulgarian Splittertarnung 53 auch an Sondereinheiten vergeben und bis 1991 verwendet.

In den 60er und 70er Jahren wurde das Muster der bulgarischen Splittertarnung mit unterschiedlichen Motiven und Farbtönen weiter entwickelt. Im Jahre 1979 tauchte eine weitere Version des mehrfarbigen Fallschirmjägeraufdruckes 1941 mit gewellten, gepunkteten Strichen auf, die in ihrer strikten Orientierung dem Modell in Deutschland wieder angenähert waren. Im Jahr 1997 wurde der heutige dreifarbige Mehrfarbendruck für die ganze Bulgarenarmee vorgestellt, bei dem die gestrichelte Linie wieder in achteckiger Form erscheint.

1956 wurde in Polen ein Splittertarn-Muster vorgestellt, dessen Gesamterscheinung vollständig auf dem Mehrfarbendruck der Reichswehr von 1931 basiert. Anstelle von Braun wird bei der polnischen Splittertarnung ein leicht violetter Mischgrauton eingesetzt, während das Grüne etwas dunkel ist und mehr Rot hat. Der graue Beige von German-Strichtarn wird hier eher gelb. Auch dieser Mehrfarbendruck war wie in Deutschland für den Ganzjahreseinsatz gedacht.

Farbvariationen der Splittertarnung sind möglich. Schon 1948 vom U.S. Army Engineer Research and Development Laboratory (ERDL) wurde im Feb. 1967 der mehrfarbige Aufdruck der amerikanischen ERDL für die im Vietnam-Krieg kämpfenden US-Marine und Sondereinheiten vorgestellt und war bis 1970 im Einsatz. Die US-Musterung nimmt den gräulichen Grund sowie den grünen Ton des mehrfarbigen Drucks in Deutschland an.

Anstelle von braunen Punkten wird jedoch Schwarz verwendet; die USA kommen ohne die gestrichelte Linie aus. Außerdem unterscheiden sich die Malfarben wesentlich vom Mehrfarbendruck 31 und orientieren sich am Körpermuster von 1945, einer Fleckentarnung. Sie kann daher als entfernte Verwandte der Splittertarnung betrachtet werden.

Die schwedische Armee trägt seit 1990 ein vierfarbig gesplittertes Tarnmuster, das durch die Rückkehr der scharfkantigen Linienflecken dem Farbaufdruck 31 nahe kommt. Der Unterschied liegt in den Schaltplänen, da die Verfärbungen nicht ungehindert auf dem Substrat liegen, sondern unmittelbar aneinander anliegen und nicht von den Strichlinien des Grundmusters sowie in der Färbung übereinander gelegt werden.

Vor einem beigefarbenen Grund befinden sich dunkelblaue, dunkel- und dunkelgrüne Spots. Tarngemälde der Bundeswehr 1914 bis heute.

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