Softair Waffengesetz

Luftwaffengesetz

Die Teilnehmer von Dreharbeiten mit SoftAir. Die Softair- und Airsoft-Waffen sind in Deutschland durch das Waffengesetz (WaffG) geregelt. Sie unterliegen dem Waffengesetz und tragen die Kennzeichnung "F" im Fünfeck. Umgang mit Soft-Air-Waffen und Laserpointer und Kriminalitätsfurcht. Die Softair-Waffen sind Schusswaffen, bei denen Plastikgeschosse mit geringer Schussenergie abgefeuert werden können.

Softair: Wann gilt das Waffengesetz?

aber das tun sie. Abhängig von der Art und Weise des Betriebs bestehen unterschiedliche gesetzliche Anforderungen hinsichtlich Kauf, Eigentum und Einsatz von Produkten mit Softair. Die häufigste Frage in diesem Kontext ist, ob ein Waffenführerschein erforderlich ist oder ob es Altersbegrenzungen gibt. Das folgende Handbuch geht auf diese Fragestellungen ein und geht detaillierter darauf ein, was eine Softair-Waffe ist und welche gesetzlichen Bestimmungen hier anwendbar sind.

Eine Softair-Waffe? Softair ist eine besondere Waffe in Deutschland. Die Softair-Waffe oder Airsoft-Waffe kann, wenn sie für das Game benutzt wird, entweder durch Federkraft, Benzin (z.B. CO2) oder ein elektronisches Druckluft-System auslösen. Wenn der Schussdruck unter einem gewissen Joule-Wert ist, unterliegen auch diese nicht dem Waffengesetz, sondern werden als Spielzeuge betrachtet.

Durch den niedrigen Joule-Wert entstehen in der Praxis keine ernsthaften Schäden, so dass eine auf Softair basierende Pistole in vielen Situationen gefahrlos bei Offroad- und Verfolgungsjagden zum Einsatz kommen kann. Hier ist die Schussenergie so niedrig, dass diese Vorrichtungen nicht mehr als Bewaffnung im Sinn des Rechts gelten. Die Novellierung des Weapons Act zwischen 2002 und 2003 ging auch mit einer Anpassung für den Waffentyp Softair einher.

Vorrichtungen mit einer Feuerenergie unter 0,5 Joules werden nun als Spielzeug klassifiziert und sind von den Bestimmungen des Weapons Act befreit. Allerdings unterliegen die mit konventionellen Geräten umrüstbaren SoftairGeräte, bei denen die Geschoßenergie mehr als 0,5 Joules beträgt, wieder dem Waffengesetz, das erst ab einem Alter von achtzehn Jahren gilt. Softair-Typen mit einer Geschoßenergie von mehr als 7,5 Joules sind nach dem Waffengesetz genehmigungspflichtige und nur mit einer Waffenbesitz-Karte zu erwerbende und zu besitzende Waffensysteme.

Diese auf dem Softair-Prinzip basierenden Waffensysteme sind ab dem Alter von achtzehn Jahren zugelassen, aber auch wenn die Gewehrkugelnergie eine Softairwaffe als Spielgerät identifiziert, kann ihr Erscheinungsbild eine rüstungsrechtliche Relevanz haben. Das heißt, wenn diese Spielsachen trügerisch wie echte Gewehre auszusehen haben. Darin ist festgelegt, dass Güter, die nicht von realen Gewehren unterschieden werden können, nicht in der öffentlichen Hand befördert werden dürfen.

Zuwiderhandlungen werden in der Regel mit Geldstrafen ahndet. Die Beförderung dieser Waffe, auch als Softair, darf nur in geschlossenen Behältern stattfinden.

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