Schwefeldünger

schwefeldüngemittel

Die Schwefeldüngung erhöht somit die Effizienz der Stickstoffdüngung. Schwefeldüngung gewinnt seit Jahren an Bedeutung, da der Schwefeleintrag aus der Luft abnimmt. Der Schwefelgehalt der Düngung ist abhängig von der Bodenart, dem Rückzug der Pflanze und der Anbaumethode. Grundschwefel mit Bor - Wigor S + B - kostengünstiger Schwefeldünger mit Bor-Dünger für eine gleichmäßige Pflanzenversorgung; Qualitätssteigerung und N-Ausnutzung.

Beeinflussung der Ausbeute und Backqualität von Bio-Winterweizen durch verschiedene Schwefeldünger.

Schwefel-Düngung - Hersteller

Als Makronährstoffe kommen unter anderem Sulfur ( (S), N), Phosphor (P), Calcium (Ca), Calcium (K) und Mg ("Magnesium") in Frage. Der Schwefelgehalt in der Anlage beträgt 0,1 bis 0,5 Prozentpunkte, ähnlich der Phosphor-Konzentration. Sulfur ist ein Baustein der Aminosäure und übernimmt damit eine wesentliche Rolle in der Proteinstruktur der Pflanzen. Ein Mangel an Schwefelsäure tritt in einer Belebung der jungen Blättchen auf, da die Unterschreitung des Schwefelgehalts zu einer verringerten Bildung von grünem Laub führen kann.

Bis zu 98% des Schwefelgehaltes sind im Erdreich als organischer Kohlenstoff gebunden (in Bodenhumus, Pflanzenresten, Keimen und Bodentieren). Allerdings können sie nur in der anorganischen Variante als Sulfat (SO42) aufsaugen. Analog zum Nitrogen muss der organischer Sulfat zunächst mikrobiologisch vererzt werden, um den Anlagen zur VerfÃ?gung zu stehen. Dabei wird er in der Regel in der Regel von der Pflanze selbst hergestellt.

Noch sind die verschiedenen Umwandlungsprozesse von Sulfat nicht hinreichend erforscht. Daher gibt es kein verlässliches und an die Gegebenheiten des biologischen Anbaus angepasstes Vorhersagemodell zur Schätzung der Nachfrage nach Schwefeldüngern. Kenngrößen zur Beurteilung des Zustands der Schwefelversorgung: Optische Diagnose: Schwefelmangel weist eine charakteristische Erhellung auf. Anders als bei der Stickstoffknappheit sind die jungen Blättchen stärker vom Schwefeldioxid befallen.

Anhand von so genannten Schwefelschätzrahmen kann der Zustand der Schwefelversorgung auf Basis von Standort-, Wetter- und Managementdaten einfach und kostengünstig errechnet werden. Es ist jedoch noch nicht klar, in welchem Umfang Schwefelschätzungsrahmen auch für biologisch bewirtschaftete Gebiete handfeste Hinweise gibt. Bodenuntersuchung: Analog zum Nmin-Gehalt lässt sich auch der Gehalt an Smin im Frühling als Maßstab für den Schwefelgehalt von Gebieten bestimmen.

Pflanzenanalytik: In getrockneten Pflanzenmaterialien können die Schwefelkonzentrationen und der N/S Quotient einen Anhaltspunkt für den S-Zustand der Pflanze sein. Futtermittelanalytik: In einigen Bundesstaaten wird der Schwefelanteil im Futtermittel als Standard oder auf Anfrage angegeben. Allerdings ist keiner der genannten Kenngrößen für den Einsatz im Biolandbau besonders gut geeignet. 2. Daher muss die Erarbeitung eines für den biologischen Anbau tauglichen Vorhersagemodells erforscht werden.

Für die Befruchtung im Biolandbau steht sowohl organisches als auch anorganisches Schwefelmaterial zur Auswahl. Bei der Verwendung von organischen Düngemitteln ist zu beachten, dass der Schwefelgehalt zum Teil stark schwanken kann. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass es sich nicht um eine sofortige Schwefelversorgung handeln kann. Die sulfatierten Dünger versorgen den schwefelhaltigen Boden in pflanzlicher und somit unmittelbarer Wirkkraft.

Auch die Befruchtung von Elementarschwefel ist möglich. Es ist zu berücksichtigen, dass der Elementarschwefel durch einen mikrobiologischen Vorgang zu Sulfat oxydiert werden muss, um für Pflanzen verfügbar zu sein. In der Biolandwirtschaft muss besonderes Augenmerk auf die Versorgung mit Schwefeldioxid gelegt werden. In den 1980er Jahren wurden durch die Errichtung von Rauchgasreinigungsanlagen die Lufteinträge von ca. 50 kg auf ca. 5-10 kg Schwefeldioxid pro Hektar reduziert.

Weil die Befruchtung mit Schwefeldüngung bisher nicht üblich war, kann davon ausgegangen werden, dass die biologisch bewirtschafteten Gebiete nach und nach schwefelarm sind. Der reduzierte Schwefelgehalt wird zum Teil durch einen starken Schwefelabbau ausgeglichen. Vor allem die für den biologischen Anbau bedeutsamen Hülsenfrüchte haben einen sehr großen Schwefelgehalt von bis zu 50 kg/ha. Studien des Lehrstuhls für biologischen Anbau an der Justus-Liebig-Universität Giessen haben ergeben, dass bereits jetzt ein hoher ertragsbegrenzender Einflussfaktor ist.

Die Stickstoff-Flächenerträge von Luzerne-Kleegras-Mischungen konnten durch Schwefel-Düngung fast doppelt so hoch sein (siehe Grafik). Die Schwefelzufuhr hat also über die Stickstoff-Flächenerträge der Hülsenfrüchte einen Einfluß auf die Gesamtertragleistung der organischen Fruchtwechsel. Deshalb ist es besonders wichtig, hier die Schwefelzufuhr im Blick zu haben, um die Ertragssicherheit der ganzen Ernte zu gewährleisten.

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