Schulterklappen

Epauletten

Jetzt eine große Auswahl an Schulterklappen, Schulterklappen und Schulterriemen bestellen! Aufnäher für blaue Uniform, silberner Metallknopf, Lyra blau, Paar. mw-headline" id="Deutsche_Streitkr.C3.A4fte">Quelltext bearbeiten Ein Epaulette (in Österreich: Achselklammer;

in Deutschland früher Epaulette genannt) ist eine an den Schulterpartie von Kleidungsstücken befestigte Stofflasche, die in der Regel in die Ärmellinie eingenäht und mit einem Knöpfchen an der Nackenseite angebracht wird. Die Schulterklappen dienen zur Befestigung des Gewehrschultergurtes und zum Anbringen von Randmarkierungen, Truppenteilmarkierungen und Sondermarkierungen, wie z.B. der Gewehrschnur.

Den Namen verdankt er der früher gebräuchlichen Position der Achselhöhle, die auf halbem Weg zwischen Schultern und Armausschnitt (Achselhöhle), zwischen Armausschnitt und Dekolleté liegt. Durch die Verlagerung der Unterarmnaht auf die Schultern im zwanzigsten Jahrhundert entsteht der Begriff Schulterklappen. Der Schulterklappenschal der Besatzungen und Unteroffiziere ist zu differenzieren von dem Schulterteil (Österreich: Achselschlaufe) der ehemaligen Beamten aus Gold- oder Silbergarn.

Das Epaulett unterscheidet sich auch in Typ und Funktionsweise vom Epaulett. Einst für Militär- und Polizei-Uniformen charakteristisch, werden Schulterklappen heute auch in der zivilen Mode (z.B. Trenchcoat) als nicht-funktionelles Zubehör verwendet. Offiziere und Besatzungen der Bundeswehr hatten je nach ihrer Mitgliedschaft in einem Heereskorps verschiedenfarbige Schulterklappen, mit Ausnahmen von den Husaren/Soldaten.

Auf den Schulterklappen wurde außerdem die Regimentsnummer, ein Name oder ein anderes Zeichen der Mitgliedschaft einer Einheit in Farbe aufgesetzt. Lediglich der stellvertretende Offizier und der Feldleutnant hatten Silberschüsse oder Schulterstücke. In der Bundeswehr war es bis zum Ersten Weltkrieg, nach dem Ende des Dienstes, Brauch, die Schulterklappen aufgerollt zu führen.

Auf den Schulterklappen tragen die Offiziere und Besatzungen von Reichs- und Wehrmacht die Anzahl ihres Regimentes oder einer anderen Truppe (Divisionstab, selbst. Einheit) in der Tunika. Die Schulterklappen wurden zudem in der entsprechenden Waffentonfarbe gefasst. Bei der NVA wurden die Bezeichnungen Epaulette und Epaulette gleichberechtigt verwendet.

Die Schulterklappen sind ein häufig vorkommender Teil vieler Bundeswehruniformen gemäß der Zentraldienstverordnung 3/10 für die Bundeswehrsoldaten. Je nach Teil der Kleidung werden die Schulterklappen, die auf beiden Seiten getragen werden, unterschiedlich am Schulterbereich angebracht. Manche Modelle sind festgenäht (können aber zur Modifikation abgenommen werden) und mit einer in die Ärmelnaht eingenähten Klappe versehen, die mit dem Schulterbereich auf der Innenseite durch einen auf die Kleidung genähten Button miteinander verknüpft ist.

In selbst beschafften Kleidern werden die Schulterklappen oft unmittelbar in die Ärmelnähte eingenäht. Für einfachere Anzüge (z.B. Feldanzüge) werden die Schulterklappen unmittelbar an die Ärmelnaht angenäht und an der Innenseite des Schulterbereiches mit Klettverschluss anstelle eines Knopfes befestigt. Das herausnehmbare Epaulett setzt sich aus einem oberen Teil und einem ebenso langem, aber schmalem unteren Teil zur Befestigung zusammen.

Im Schulterbereich ist ein Button angenäht, der die beiden Seiten der Schulterklappen zu einer Schlinge zusammenfügt und auf der Schultern befestigt. Eine weitere Art von Schulterklappen wird in einen abnehmbaren, auf den Schulterbereich genähten Tunnel geschlungen. Die Taste dient nicht der Verbindung von Schultern und Schulterklappen, sondern nur den beiden Ende.

Die Schulterklappen werden nur durch den Stollen befestigt. Das Epaulett kann "hochgeklappt" werden (daher der Name). Schleifen zur Identifizierung von Kandidaten und Reservekandidaten oder Stränge zur Identifizierung des Truppentyps (oder Zweigs der Streitkräfte) können so auf die Schulterklappen geschoben werden. Auch die Schlingen an den Schultergurten der Kampfkleidung markieren den Servicegrad des Tragenden und werden oft fälschlich auch als Schultergurte bezeichne.

Das Epaulett der Uniform und des Dienstanzuges für Armee- und Luftwaffen-Uniformträger ist verrohrt. Bei Unteroffizieren ( "Fähnrich" ausgenommen) und Besatzungen werden die Rohrleitungen in waffenfarbigen Vorschüssen, bei Offizieren und Fähnchen in silber- oder goldfarbener Metallschnur hergestellt. Unter den Schulterklappen befinden sich zusätzliche waffenfarbene Polster. Wenn keine Schlaufen verwendet werden, wird der Rang durch in die Schulterklappen eingefügte Metallsymbole oder gestickte Rangabzeichen (Stickerei meist nur auf dem Gesellschaftsanzug) gekennzeichnet; alle Schüsse (für NCO' s und Navy-Offiziere) werden auf die Schulterklappen genäht.

Aber nicht in allen Heeren trägt der Soldat Schulterklappen. Amerikanische und englische Teams und Offiziere für den Einsatz von Unteroffizieren haben ihre Dienstmarken an den Unterarmen. Das Rangabzeichen im Österreichischen Heer wird auf den Halsspiegeln für den grauen und den weißen Schutzanzug aufgesetzt. Die Rangabzeichen werden bei Schutzanzug 75 (früher Schutzanzug 75, jetzt als Dienstanzug) als Schlaufen an den Schulterklappen und bei Schutzanzug 03 (Kampfanzug) in der Mitte der Truhe verwendet.

Schulteraufnäher werden auch auf anderen Trikots wie z. B. der Gendarmerie (vgl. offizielle Bezeichnungen der Gendarmerie und der Bundespolizei) und den Einsatzkräften des DRK und der Berufsfeuerwehr aufgesetzt. Das Besondere an den Schulterklappen in der Demokratischen Republik Kongo ist, dass sie keinen Rang, sondern eine sogenannte offizielle Position, d.h. ein de facto ausgeübtes Mandat, angeben.

Die Lotsen haben auch Schulterklappen, die ihrem Ausbildungsniveau entsprechen (Kapitän, Erster Offizier, etc.). Die Schulterklappen werden auf dem Schiff auch verwendet, um die Herkules an Board zu präsentieren. Für Kreuzfahrtschiffe gelten die besonderen Regeln, dass die klassischen Seeleute Goldstreifen auf den Schultern haben und das Service-Personal Silberstreifen hat.

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