Rehwild

Rehwild

Zu Beginn des Herbstes, wenn die Brunft vorbei ist, bilden Rehe Assoziationen, die als Sprünge bezeichnet werden. Im ersten Lebensjahr wird der männliche Rehwild als Bockkitz oder Kitzbock bezeichnet. Der Rehwild wird auch als kurze Flucht bezeichnet. Als die ersten warmen Tage zur Monatswende März-April das Grün sprießen lassen, kommt Bewegung in unser Reh. Rothirsche und Rehe sind je nach Lebensraumbedingungen unterschiedlich über die gesamte Fläche ihres Lebensraumes verteilt.

Rehwild

Die flächendeckende Ausbreitung und das häufige Auftreten lässt darauf schliessen, dass Hirsche "vegetarische Allesfresser" sind, weil sie allgegenwärtig sind. Antworten auf diese Frage finden Sie in "Expertenwissen - Rehwild". Hirsche haben lange starke Hinterbeine, die Vorderbeine sind weniger massiv. Blesch, H. Wenn Hirsche gestört sind und die Gefährdung noch nicht erkannt haben, sind sie "verängstigt".

Zur ausgewogenen Pflege der auftretenden Wildtiere und einer einheitlichen Großschießregelung ( 10a Abs. 1 des Bundesjagdgesetzes) können die Besitzer von angrenzenden Jagdgebieten, die einen gewissen Habitat für das Wildbret darstellen, eine Jagdgemeinschaft ausbilden. Die Schusszahlen der Rehe werden seit dem Jahr 2013/14 alljährlich erhoben. Details zu den 3-jährigen Jagdzeiten von 1985-2012 sind auf der folgenden Doppelseite zu finden: Der Hirsch, unser häufiger Repräsentant des Hirsches, steht innerhalb der Systemfamilie der "Cervids" verhältnismäßig isoliert.

Der Vorfußbau und das Erscheinungsbild des Hirsches zeigen für diejenigen die sich mit der Beziehung zwischen den Tierarten befassen, eine Beziehung zu den in Nordamerika vorkommenden Trugwildarten an. Hirsche sind in ganz Europa und Asien nahezu vollständig zuhause. Hirsche leben in einem Mosaik aus busch- und unterwuchsreichen Waldgebieten sowie Ackerflächen.

Es gibt aber auch Hirsche, die ausschliesslich in der freien und flächenarmen Kulturlandschaft wohnen und sich an das Lebensumfeld gewöhnt haben. Die " Field-Turns " weisen spezielle Verhaltens- und Nahrungsanpassungen auf und formen grössere gesellschaftliche Gruppen ("Sprünge"), die durchaus 20 und mehr Hirsche einschliessen können. Aus der weiten Streuung geht hervor, dass Rehwild keine besonderen Anforderungen an den Standort und die Klimabedingungen stellt.

Im Sommer zeigt der Hirsch ein ausgeprägtes territoriales Benehmen. Der ausgestoßene Bock (oft Jährlingsbock) findet entweder sein eigenes Territorium oder bleibt, wenn möglich ohne die "Placebucks" zu treffen, zwischen den Gebieten. Die Hirsche stellen sich im Sommer und Sommer gern in kleinen Grüppchen ("Sprünge") zusammen. Die Saisonalität unserer Hirsche ist von vielen verschiedenen Aspekten abhängig und für nahezu jedes Jagdrevier eigen.

Hirsche sind Wiederkäuer. Die Energieausbeute des Hirsches mit seinem im Verhältnis zu anderen Tieren relativ kleinen Pansen ist daher in erster Linie von der Futterqualität abhängig. Delikate, jugendliche Trieben und Blättchen, Blumen, Champignons, Kerne oder Obst gehören ganz oben auf seine Speisekarte. Das Ergebnis war erstaunlich und stellte einige der alten Sichtweisen auf Hirsche in Zweifel.

Die folgenden Bezeichnungen werden bei der Jagd auf Rehwild verwendet: Hirsche sind anspruchsvolle Herbivoren und suchen, wo immer möglich, die besten Gewächse und Teilpflanzen aus. Hirsche werden daher auch als Konzentratwähler bekannt. Auf diese Weise können Rehwild die Entstehung junger Bäume massiv beeinflussen.

Rothirsch, Gams und Reh sind die typischen Hufwildarten der Bajuwaren. Diese sind in komplexer Wechselwirkung mit ihrem Habitat und tragen somit entscheidend zur Erhaltung der Vielseitigkeit des Bergwaldökosystems bei.

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