Randfeuerpatrone

Randbrandpatrone

Rimfire-Patrone ist eine Patrone ohne Primer, bei der der Primer in den Rand der Patrone gedrückt oder geworfen wird. Für Randfeuerpatronen steht die Abkürzung "lfB" für "long for rifle". Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Randfeuerpatronen" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Randfeuerpatronen" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Daher eignet sich diese Randfeuerpatrone besonders gut für Waffen mit Schalldämpfer.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Ein Zentralfeuerpatronen, oder im Volksmund Zentralfeuer-Munition, ist eine Patronen mit zentraler Feuerzündung. Das sind Patronenpatronen, bei denen das Primer mit dem darin befindlichen Primer mittig im Gehäuseboden montiert ist. Er wird durch den zentrisch gesteuerten Zündstift zündet. Bis auf wenige Ausnahmefälle feuern heute alle Militär-, Jagd- und Verteidigungswaffen mit Zentralzündung.

Die Zündladung der Randfeuerpatrone hingegen befindet sich im gestauchten Ärmelrand und wird durch einen markanten Zündstift zündet. Ungefähr zur selben Zeit entwickelt der ebenfalls französische Künstler Ludwig Nicolas August Flobert die Flobert-Kartusche mit Randzündung. In Preußen und Frankreich wurden im Kriege von 1870/71 noch Standard-Papierpatronen verwendet, jedoch mit Innenzündung, in ihren Verschlussladern, dem Dreyse-Nadelgewehr und dem Chassepot-Gewehr.

Mit einem Metallgehäuse stellte er die Entzündung in die Mitte des Gehäusebodens, wo sie besser gesichert und gezündet wurde. Im Jahre 1864/65 entwickelt der Leiter des Frankfurter Arsenals, Colonel Steven Vincent Benét, eine der ersten Kartuschen mit zentraler Feuerzündung, die . 50-70 Regierung für den Einsatz in angepassten Vorderladerwaffen der amerikanischen Arme.

Sie hatte wie die damals eingesetzten Randbrandpatronen eine Manschette mit einem Mantel aus tiefgezogenen Kupferblechen, aber der Primer war mittig auf dem unteren Teil der Manschette montiert und durch eine Innenmanschette befestigt. Während des Brandes verformt der Zündstift abrupt den Gehäuseboden und der vorhergehende Primer wird zwischen ihm und dem inneren Gehäuse zerquetscht und zündet.

Im Jahre 1866 wurde die Regierung . 50-70 von der American Army gegründet und ab 1873 durch die Regierung . 45-70 ersetzt. Es wurde im Modell 1866 von Spring-Field eingesetzt (ursprünglich das Allin Conversion Modell 1866 Gewehr), adaptierte Militärkarabiner von Sharp und im Arsenal von Spring-Field modifizierte Remington-Gewehre. Ein weiteres Beneth-Patrone, die von der Army war die.

Es hatte auch ein Kupfergehäuse, das in einem aufwändigen Prozess so gestaltet wurde, dass die zentrale Sprengkapsel eine Baugruppe mit dem Gehäuse bildeten. Ähnlich wie bei der Benett-Patrone lag die Entzündungsmasse im Inneren des Gehäuses, sie wurde mittels einer perforierten, leicht überdimensionalen Sprengkapsel in die puderseitige öffnung der Sprengkapsel gedrückt.

Das neue Modul hieß . Auch die Schalen aus dünnen Kupferblechen waren nicht ausreichend beständig gegen schwere Lasten und verbogen sich zudem, wenn die Kanone in der Kammer abgefeuert und blockiert wurde. Deshalb wurden sie im Lauf der Zeit durch stabilere Kartuschen mit von aussen eingepreßten Messinggehäusen und Primern abgelöst.

Bei der ersten solchen Kartusche handelt es sich um die von dem amerikanischen Hiram Berdan entwickelten Zentralfeuerpatronen mit von aussen eingedrückten Vorläufern. Die 1866 patentierte Version (US-Patent 53 388, 3-14-1866) benutzt noch immer eine Kupferhülle. Das Problem war, dass die Hülle beim Eindrücken des Primers leicht verformt war. Der Tonabnehmer wurde gut verkauft, aber 1869 wurde Kupfervergoldet.

Berdan hatte eine Kartusche entwickelt, die heute noch in Produktion ist. Ungefähr zur gleichen Zeit entwickelt der Brite Edward M. Boxer eine Kartusche für das Gewehr Snider-Enfield, den ersten Verschlusslader der britischen Streitkräfte, im Royal Arsenal. Diese Kartusche im Format. 577 ist ebenfalls mit einem externen Primer ausgestattet. Die Boxer-Kartusche ließ er am 14. November 1866 in England und in den USA patentieren (US-Patent 91 818, 6-29-1869).

So wurden in der EU, möglicherweise aus Kostengründen, Kartuschen mit Berdan-Zündung vorgezogen, z.B. die 11 59 x 59 Millimeter R-Patrone des französichen Grasgewehrs, die 8 x 50 Millimeter R-Lebel-Patrone, die deutsche Verordnung (Bild) und die Schweizer 7,5 x 55 Millimeter-Patrone. Auch der zivile Bereich ist betroffen, da Boxerkartuschen mit geringem Kraftaufwand umgeladen werden können. Dies war ein weiterer Anlass, das für Kartuschengehäuse noch eingesetzte Weichkupfer durch beständigere Werkstoffe wie z. B. Rotguss, Grauguss und später - aus Mangel an Rohstoffen - auch Alu und Edelstahl zu substituieren.

Der zuvor für den Satz der Grundierung benutzte Quecksilberstrahl war toxisch und zersetzend. Der gemeinsame Vorzug aller zentralen Feuerzündungen ist die Zentralzündquelle, wodurch die Treibladungen gleichmässiger verbrennen als bei der dezentralisierten Entzündung (die bei Randfeuerkartuschen zum Einsatz kommt). Einen weiteren Pluspunkt bietet die Wiederverwertbarkeit von Muffen mit zentraler Feuerzündung. In diesen Fällen kann die gebrannte Grundierung ausgetauscht werden, während bei Gehäusen von Randfeuerkartuschen die Kante schließlich durch den Zündstift zusammengedrückt wird.

Berdan- und Boxer-Patronen können daher mehrfach nachgeladen werden. Der gezündete Zünder muss bei Berdan-Patronen entweder mit einem Hakenwerkzeug herausgedrückt oder von der Rückseite her abgenommen werden; bei Boxer-Patronen wird dieser von vorn durch die Manschette und den Entzündungskanal durch einen mittig am Gerät befestigten Bolzen ausgeworfen.

Bei den Benett- und Martin-Patronen ist der Primer durch die rückseitig nicht perforierte Manschette gegen das Einsickern von Öl und Feuchtigkeit gesichert, bei den Berdan- und Boxer-Patronen muss der Kartuschenboden mit einem geeignetem Firnis versiegelt werden, damit keine Flüssigkeiten durch Kapillareinwirkung in den Primer vordringen. Auf der Außenseite sind Berdan-Patronen nicht von Boxer-Patronen zu unterscheiden, auf der Außenseite ist der Primer einstückig, der Amboß ist Teil des Gehäuses.

In beiden Anlagen kann der Primer mit einer eingeschobenen Alufolie von der Treibladungsmenge abgetrennt werden.

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