Protektorrucksack

Schützerrucksack

Die besten Protektor-Rucksäcke für Tour und Enduro haben wir für Sie getestet. Am Bikemarkt: neue und gebrauchte Protektor Rucksäcke kaufen oder verkaufen. Ein vielseitiges und großes Sortiment an Protektor-Rucksäcken. Gut geschützt: der FR Enduro Blackline Protector Rucksack von evoc. Das EVOC FR TRAIL präsentiert sich als Daypack mit integriertem Rückenprotektor.

Rucksäcke mit MTB-Protektoren im TÜV-Labortest

Unser BIKE Labortest beim TÜV Rheinland belegt, ob Protektorrucksäcke einen ausreichenden Schutz des Rückens bieten können. Rucksäcke mit Rückenprotektor können sicherlich keine Abschürfungen oder Quetschungen am Bein vortäuschen. Die Protektorrucksäcke findet man im Test: Um zu testen, wie gut die heutige Protektorrucksackgeneration unser Motorenverteilzentrum schützt, haben wir neun verschiedene Typen in das Prüflabor von TÜV Rheinland mitgebracht.

BIKE prüft die Rückenprotektoren im Testlabor des TÜV Rheinland in der Nobel-Disco P1 in München. Alle Rückenprotektoren sind deshalb nach der gültigen Motorradnorm EN 1621-2 getestet. Auf diesem Standard basieren unsere Tests. Andererseits können die Protektorplatten ohne Rückentrage nicht allein verwendet werden.

Bis auf Evoc: Mit dem FR Trail kann das Protektorelement abgezippt und mitgenommen werden. Christiane Reckter von der Produktprüfungsabteilung sieht einen starken Beschützer am Sound. Selbst der Laien erfährt, dass die geprüften Beschützer weit weg vom Notfall sind. Das Testergebnis der Protektor-Rucksäcke im Aufpralltest. Das Camelbak K.U.D.U. erreicht den besten Wert im Versuch mit einer durchschnittlichen Reststärke von 5830 Newton.

Sechs Geräte unterschreiten die 9000 Newton-Grenze und entsprechen damit der besseren Stufe zwei der CE-Zertifizierung EN 1621-2. Verstärker, Würfel und Bliss erzielen "nur" die Stufe 1, die bis zu einer durchschnittlichen Reststärke von 18000 Nm reichen. Aber auch der ungünstigste Messwert von 13743 Nm ist immer noch weit unter dem zulässigen Maximalwert von 24000 Nm.

Verstärker, Bliss und Cube entsprechen immer noch problemlos der Stufe 1 des Teststandards. Um so erstaunlicher sind die Zahlen, wenn man berücksichtigt, dass die Beschützer nur etwa so stark sind wie eine Schokolade. Man könnte auf den Beschützer fallen. In jedem Falle empfiehlt sie, die Schutzplatte nach einem Absturz beim Fachhändler oder Produzenten prüfen zu lassen und ggf. auswechseln.

Das Panzergel von Verstärker, Bliss und Würfel stellt einen Sonderfall dar. Hauptvorteil von Panzergel ist seine Temperaturstabilität: Der Schutz arbeitet sowohl bei großer Wärme als auch bei -20°C und ist jederzeit nachgiebig. Spitzige oder scharfkantige Objekte haben in der Regel keinen Platz im Reisetaschen.

Der Camelbak K.U.D.U. erreicht ohne Gehalt einen Durchschnittswert von 5830 N. Der Versuch widerspricht der weit verbreiteten Ansicht, dass eine befüllte Trinkwasserblase eine Dämpfung hat. Die gemessenen Werte liegen über 30.000 N. Dies entspricht in etwa dem Level eines vernünftigen Rucksacks ohne Protektoren, aber außerhalb jedes Standards.

Der Standard Vaude Rucksack mit eingelegtem Schutz erzielt im Versuch einen Testwert von weniger als 7000 N. Vom TÜV wird jedoch nachdrücklich abgeraten! Nur bei richtiger Platzierung kann der Schutz wirklich Schutz bieten. Wenn z. B. die Schutzplatte im Blasenfach rutschte, kann eine schützende Wirkung nicht mehr garantiert werden. In der Prüfstelle des TÜV Rheinland in Köln haben wir alle Protektorrucksäcke einer vergleichenden Messung nach der derzeit gültigen EN 1621-2 2014 unterworfen.

Zur Zertifizierung eines Schutzes muss die Aufnahmefähigkeit des Schutzes durch einen Schlagversuch nachweisbar sein. Auf den Beschützer fällt aus einem Höhenmeter ein Prägestempel mit einer Schlagkante in Gestalt eines Bordsteins mit fünf Kilogramm auf. Die Schutzvorrichtung ruht auf einem leicht gebogenen Amboß mit einer Kraftmessvorrichtung.

Nun wird ermittelt, wie viel Druck noch unter dem Schutz liegt. Dieser ist umso besser, je niedriger dieser ist. Der Aufprall ohne Schutz (Stahl-Schlagkörper auf Amboss) erzeugt eine Spitzendruckkraft von ca. 150 bis 180 kN ohne Bremsen. Weil Rückenprotektor und Rückenprotektor immer im Gerät eingesetzt werden (Ausnahme: die Rückwand des Evoc kann auch ohne Rückenprotektor eingesetzt werden) und die gesamte Konstruktion eine große Bedeutung für die Stoßdämpfung hat, haben wir die Protektorplatten nicht gesondert erprobt.

Das Prüflabor von TÜV Rheinland prüft nach der EN 1621-2 2014. Er absorbiert die auf ihn wirkende Kraft schonend.

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