Polenböller Extrem Kaufen

Polandböller Extreme Kaufen

Bei welcher Gelegenheit möchten Sie ein Feuerwerk kaufen? Aber für viele endet die Silvesterparty im Krankenhaus dank des gefährlichen Polenböllers. Unter ihnen auch illegale, sogenannte Poles-Böller. Die Polizei warnt deshalb jetzt vor den sogenannten "Poland Bangers". Sie sind kleiner als ein kleiner Finger - aber extrem gefährlich.

Sylvester: Warum "polnische Knallkörper" so extrem gefährliche sind....

Besonders vor Knallkörpern und Flugkörpern aus Osteuropa wird warnt. Auch in diesem Jahr wird es wieder tiefe Beutel für Feuerwerkskörper und Flugkörper geben. "Wir hätten einen solchen Andrang auf unseren Fabrikverkauf nicht erwartet", sagt die Startseite von Deutschlands größtem Feuerwerkslieferanten aus Eitorf bei Bonn.

Kaufinteressenten von Feuerwerkskörpern oder Flugkörpern müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr 129 Mio. EUR für den Neujahrsknall ausgegeben. Der so genannte "polnische Feuerwerkskörper" entspricht nicht den lokalen Sicherheitsnormen - unter anderem droht eine unkontrollierte Fehlzündung der Waren. Sie haben auch eine viel größere Explosivkraft als lokale Feuerwerke.

Zur Eindämmung des Problems mit den "Polen-Böllern" kontrollieren die Zollbehörden zunehmend die Grenzgebiete zu Polen und Tschechien. Jedem, der mit illegalem Feuerwerk geschnappt wird, drohen strafrechtliche Schritte wegen Verletzung des Sprengstoffgesetzes - und damit mindestens eine große Buße. Das illegale Feuerwerk wird ebenfalls konfisziert und zerschlagen.

Doch in Sachsen hat die Kriminalpolizei einen 13jaehrigen Mann mit einem ganzen Waffenarsenal von verbotenem Feuerwerk ertappt. Die Chemnitzer hatten sich auf einem tschechischen Wochenmarkt mit zwölf so genannten Geschossbomben und 218 weiteren Feuerwerken einquartiert. Es handelt sich dabei um pyrotechnische Erzeugnisse, die entweder in Deutschland nicht genehmigt sind oder nur mit einer Zusatzlizenz an Personen ab 18 Jahren abgegeben werden dürfen.

"Die föderale Polizei hat angesichts des Falls nochmals eindringlich vor dem Erwerb unerlaubter Feuerwerkskörper gewarnt. Der Ursprung und die Beschaffenheit dieser Feuerwerkskörper war allgemein ungeklärt, weshalb ihre Anwendung mit "extremen Risiken" einherging und zu lebensbedrohlichen Schäden führte. Grundsätzlich ist es untersagt, pyrotechnische Gegenstände in der unmittelbaren Umgebung von Gotteshäusern, Spitälern, Kinder- und Seniorenheimen sowie Schilf- und Holzhäusern niederzubrennen.

Auch die Feuerwehr im Lande bereitet sich auf einen geschäftigen Silvesterabend vor und warnt: Feuerwerk und Leuchtraketen sind "Sprengstoff". Die meisten von ihnen würden durch den sorglosen Gebrauch von Feuerwerk auslösen.

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