Pickelhaube

Stachelhelm

Von wem stammt das ursprüngliche preußische Symbol, die Eispickelkappe? mw-headline" id="EtymologieEtymologie[="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php ? title=Ace Hood&veaction=edit&

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Der Stachelhelm (damals offiziell: "Helm mit Spitze") war zunächst eine reine Militärausrüstung, dann auch Polizeikopfbedeckung, die erst ab 1843 in der preussischen Wehrmacht verwendet wurde und später auch von anderen Staaten angenommen wurde. Die 1843 vom preussischen Heer eingeführten "Helme mit Spitze" wurden im Volksstil bald als "Pickelmütze" bezeichnet, die sich einfach auf die "stachelige" Spitzen, also den "Pickel", bezog.

1] Die "Kapuze" dagegen war im Deutsch immer ein anderes Schlagwort für Militärhelme, wie die Balaklava und die Beckenmütze. Letzteres wurde - nach einigen Klangverschiebungen im deutschsprachigen Raum - bereits "Bickelhaube" oder "Pickelhaube" getauft. 3] Der 1842/43 entstandene preussische "Helm mit Spitze" hat daher keine geschichtliche Beziehung zur Waschbeckenhaube oder zur "gewellten Mütze".

Im Jahre 1842 wurde unter Friedrich Wilhelm IV. von Preußen ein neues Heer für die preußischen Streitkräfte (mit Ausnahmen von Jägern, Scharfschützen, Husaren und Ulanes) vorgeschrieben, das dann 1843 aufkam. Weil dieser für die Infanterie zu stark war, entwickelt der Firmengründer Christian Harkort, ein kleineres Brüderchen von Friedrich Harkort, in seiner Lederwarenmanufaktur in Haspe einen Büffellederhelm mit Metallbeschlag.

Für einige Regimenter, besonders die Wachen, wurde die Schnur durch einen Haarstrauch für die Paradenuniform ausgetauscht. Im Artilleriebereich wurde anstelle der Kanonenspitze eine Patrone mitgeführt, da sonst eine Verletzungsgefahr bei der Handhabung der Kanonen vorlag. Statt der Spitzen trugen die Gardinen, die Leipziger und die Gardisten eine Metalladlerskulptur.

Der Kürassier Helm in gelbem Metall mit weissem Haarbüschel von 1875 bis zur grossen Einheit, ab 1910 beim I. Kavallerieregiment bis zur grossen Einheit mit einer Löwenplastik statt der Wipfel. Es ist ungewiss, ob der heutige Stachelhelm wirklich in Preußen erdacht wurde. Laut der Sage sah Friedrich Wilhelm IV. bei einem Russlandbesuch 1842 das Modell eines russische Stachelhelmes auf dem Tisch des Kaisers und war davon so angetan, dass er diese Form des Helmes in Preußen gleich vorstellte, während Russland erst 1846 nachfolgte.

Dabei hat die Spinne (oder Spinne, heute: Kamm[7]) die Aufgabe, herabfallende Fremdkörper oder eine Türe durch den Kopf zu brechen. Ab Preußen ersetzte dieser Helmtyp nach und nach andere Helme in allen Bundesländern und den bisher gebräuchlichen Czako. In der kaiserlichen Zeit (ab 1871) wurde dieses Exemplar von allen Bundesländern benutzt und mit einem Messingwappen in Gestalt eines Nationaltieres oder Staatswappens versehen.

Im Jahre 1886 gab schließlich auch der Freistaat den bis dahin für sein Militär charakteristischen Kettenhelm auf und nahm den Stachelhelm in Besitz (wobei in Bayern, anders als in den anderen Bundesländern, auch bei der Kanone eine Punkt- und keine Ballbefestigung mitgeführt wurde), auch wenn die bayrischen Feldherren in Bezug auf die Reservate von Fürstregent Luitpold nach wie vor den in Bayern gebräuchlichen Hut des Generals auftrugen.

Weltkrieges entsprach das 1895 vorgestellte Modell der Eispickelhaube nicht mehr den Betriebsbedingungen eines Zeitkrieges. Der Großteil der Schädelverletzungen während des Kriegs durch die enorme Zunahme des Einsatzes von Artillerie wurde durch Schrapnell ausgelöst, gegen das der bisherige Schutzhelm keinen ausreichenden Widerstand boten. Das Oberkommando der Armee befahl deshalb 1915 als Zwischenlösung, das Oberteil nicht mehr in Frontoperationen zu verwenden.

Das im Krieg hergestellte Modell der Pickelhaube konnte an der Stirnseite sehr leicht abgeschraubt werden; auch die Helmabdeckung wurde dementsprechend modifiziert. Zur Schonung des Leders wurde die neueste Version des Stachelhelms teilweise aus Ersatzmaterial wie z. B. Film oder Karton gefertigt. 1916 wurde der Stahlhelm aus warmgepresstem Chrom-Nickel-Stahl als verbesserten Schutz des Kopfes bei der Bundeswehr vorgestellt.

Nach dem Krieg wurde der Stachelhelm noch zum Teil von Polizisten und Feuerwehren benutzt. In einigen anderen europaeischen Laendern (z.B. bei einigen britischen Regimenten), in Lateinamerika und in den USA trugen einige militaerische oder polizeiliche Verbaende zeitweise Eispickelhauben. Auch heute noch werden in England, Chile, Portugal und Schweden in Form von Eispickelmützen bei speziellen Gelegenheiten Schutzhelme für Paraden eingesetzt.

Die Helme der englischen Bobbies sind ebenfalls eine Variante der originalen, gehobenen Variante des Stachelhelms. Eine englische Polizei hat auch eine Schussspitze. Die Spitzen der Paradenuniform der British Guard Cavalry wurden durch den Rosshaarstrauch abgelöst. Über preusiniación erreichte der Stachelhelm auch die chilenischen Truppen (Foto 1879), wo er noch heute als Teil einer Wachuniform trägt.

Von 1842 bis 1871 galt der Stachelhelm bald als typisches Wahrzeichen des Preußenmilitarismus im deutsprachigen Deutschland. Seit der Reichsgründung durch Preußen 1871 wurde dieser Preußenmilitarismus auch im außerdeutschen Sprachraum als der deutsche Militärismus neu interpretiert, dessen charakteristische Ausprägung als "Pickelhaube" empfunden wurde. Dies drückte sich in vielen karikativen Darstellungen in der Repräsentation von mit Pickeln bekleideten Agressoren aus.

Doch auch heute noch steht der Stachelhelm als Vertreter des Deutschtums im Auslande. Beispielsweise wird sie von einigen Sportfans aus Deutschland bei Sportwettkämpfen verwendet, oder die gegnerischen Fangemeinde repräsentieren "die Deutschen" mit Eispickelkappen. In manchen Zeichensprachen steht eine Eispickelkappe für "im deutsprachigen Raum".

Ironischerweise spricht der Poet Heinrich Heine in seinem Deutschlandepos über den Stachelhelm. Das neue Kleid Der Réuter, das muß ich preisen, besonders die Pickelhaube, der Kopf mit der Stahlspitze. Ja, ja, ja, ich mag den Sturzhelm, er bezeugt die höchsten Späße! Ihm mangelt es nicht an der Pointe, am Ende!

Erst wenn ein Unwetter kommt, fürchte ich, dass es leicht ist, eine solche Stachel auf Ihren romantischen Himmelskopf zu ziehen! Ullrich Schiers: Die Verteilung der Pickelhaube in den Bundesländern (= Die Sammlung des Weißen Hauses im Schloß Rastatt. Carl-Heinz Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-28-8. Hein: Das kleine Buch v. Deutsches Heere. 2.

löbner suchverlag frankreich 2017, ISBN 978-3-87390-346-3. S. 312-357. www.seitengewehr. de - Fotos und Literatur zur Geschichte der Polizei bis 1945. Verschiedene Darstellungen der Polizei- und Zollhelme verwendet. Herkunftslexikon der deutschsprachigen Literatur (= Der Duden. Bd. 7). Etymologische Wörterbücher der englischen und englischen Version von Etymologie.

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