Pfefferkartuschen

Paprikapatronen

Paprikapatronen P.A.K. wegen Gefahrgut noch nicht zum Versand freigegeben und wie lange halten sie? Ich habe heute Pfefferpatronen geliefert bekommen!

Die Walther PDP Pfefferkartusche zur Selbstverteidigung. In einem Set mit Pfefferpatrone und HQ-Gürtelholster (inkl. Patronenhalterung und Ziehschutz); mit UV-Mitteln zur Identifikation. Categories Selbstschutz-Pfefferkartusche für Walther PDP.

Inhaltverzeichnis

Pistolenknall ist ein Format von Platzpatronen und Reizpatronen für selbstladende Pistolen, speziell für Platzpistolen oder Anlasser. In den meisten Faellen bestehen die Patronen aus Cellulosenitrat. Wenn man diese Patronen abfeuert, entsteht ein lauter Schlag. Die Patronen haben eine grÃ?ne MÃ??tze und werden zum Abschuss von Signalpatronen oder anderer pyrotechnischer Elemente in Alarmwaffen verwendet.

Es gibt auch Kartuschen desselben Kalibers, mit denen reizende Gase wie CN-Chloracetophenon und CS-2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril (z.B. zur Selbstverteidigung) abgefeuert werden können. Kartuschen mit dieser Befüllung erkennt man an der gelbe Mütze. Ein anderer Kartuschentyp ist mit künstlichem (Nonivamid) oder echtem Pfefferextrakt befüllt. CN- oder CS-Gas ist bei Menschen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen nicht immer voll wirksam, bei Pfeffer ist diese Beschränkung jedoch weniger ausgeprägt.

Die Kartuschen haben eine rot (oder früher braune) Mütze.

Pfefferkartuschen - Überblick - Prüfberichte - Ammunition

Der Werdegang der Alarmpistole mit Gaskartuschen ist mittlerweile über 100 Jahre zurück. Doch erst in den 1950er Jahren begann die Massenproduktion von Gaskartuschen mit CN ("Chloracetophenon"). Der einzige verfügbare Wirkungsstoff war bis Ende der 1970er Jahre CN, der nur über die Schleimhäute wirksam ist und daher in großen Stückzahlen zum Kontrahenten transportiert werden muss, um eine hinreichende Wirksamkeit zu haben.

Der genügende Effekt führte zwangsläufig zu einem großen Format und einer großen Kanone. Aus diesem Grund wurden die ersten Gaskartuschen mit CS ("Chlorbenzalmalodinitril" oder "Ortho-Chlorbenzalmalonitril") ab etwa 1978 auf den Markt eingeführt. Diese Wirksubstanz hat eine ähnliche Wirkungsweise wie CN, ist temperaturbeständiger und hat eine zusätzliche, stärkere Auswirkung und agiert auch über die Normalhaut, was CS wesentlich effektiver, aber auch gesundheitsgefährdender macht.

CS war bis etwa 1994 der stärkster Bestandteil von Gaskartuschen. Doch da CS wie CN für etwa 20% der Menschen und Tiere im Allgemeinen kaum Auswirkungen hat, bringt Wadie Diefke um 1994 die ersten Pfefferkartuschen auf den Markt. 2. Damit ist der Paprikawirkstoff also nur für die Tierverteidigung zertifiziert - im Ernstfall ist die Abwehr mit Paprika gegen Menschen dennoch erlaubt, da der Selbstverteidigungs-/Notstandsabsatz das Einsatzverbot gegen Menschen ausnutzt.

Weil der Inhaltsstoff Paprika (Nonivamid in Kartuschen und Oleum-Capsaicin in Sprays) nur für den Tierschutz freigegeben ist, gibt es keine Obergrenze pro Behälter und die Produzenten können die Belastung nach ihrem eigenen Geschmack festlegen. WÃ?hrend das natÃ?rliche Chili-Agens Capsaicin hauptsÃ?chlich in den SprÃ?hen eingesetzt wird, werden die Pfefferkartuschen mit dem so genannten Technical Pepper, dem Nonivamid, beschickt.

Nonivamide funktioniert wie Capsaicin, ist aber durch seine künstliche Produktion einheitlicher in seiner Wirkungsweise. Neben der längeren Wirkungsdauer ist es ein weiteres Plus, dass Paprika bei 90% der Menschen und nahezu allen Säugern einwirkt. Peffer bestritt die Position der CS als effektivste Verteidigung.

Am wirkungsvollsten ist die Verbindung von Paprika und CS in der Alarmwaffe, da es kaum Menschen gibt, die gegen CS und Paprika widerstandsfähig sind. Beim Tier ist der Paprika jedoch noch ausreichen. Die Pfefferkartuschen haben einen maximalen Druck von 450 bar. Die Produkte kommen erst nach 1991 auf den Markt. Daher sind sie in der Regel nicht mehr lieferbar.

Pfefferkartuschen haben wie alle Gaskartuschen eine Lagerfähigkeit von fünf Jahren ab Herstellungsdatum, die jedoch bei dunklem, trockenem und sonnenlichtfreiem Zustand leicht zu verdoppeln ist. Nach dem Verfallsdatum halten die gecrimpten Kartuschen nicht mehr so lange. Erste Pfefferkartuschen waren die 80 Milligramm Wirkstoffmischung mit 15%, was einer tatsächlichen Menge von 12 Milligramm Nonivamid entspricht.

Dieser Typ von Pfefferkartuschen wurde bis 2000 in den Größen 315 PS, 8 PS, 9 PS und 9 PS hergestell. Bei den Revolvern kommt das 9 Millimeter starke Mischkaliber mit 15%igem Anteil hinzu. 1999 hat das Unternehmen als Reaktion auf die Umarex-Pfefferkartuschen eine nahezu viermal höhere Nonivamid-Ladung als die vorherigen Wadie-Pfefferkartuschen mit den Supra-Pfefferkartuschen mit 45 Milligramm Nonivamid eingesetzt.

Zunächst nur in 9 Millimeter PA-PV-Kaliber, Ende 1999 folgten 9 Millimeter PV-Kaliber für Revolver und 8 Millimeter PV-Kaliber im Jahr 2000. Die erste Pfeffermischung mit der 80mg 15%-igen Mischung, also 12mg Nonivamid, wurde im Jahr 2000 durch die bisher hergestellten Pfeffermischungen mit 20mg Nonivamid ersetzt, was eine Erhöhung der Wirkstoffmenge um 60% bedeutet.

Die 20 Milligramm Nonivamid-Kartuschen sind in den Größen 315 PS, 8 PS, 9 PS und 9 PS für Revolver erhältlich. Das 8 Millimeter starke Nonivamid wird später hinzugefügt. 2003/2004 erweitert die Firma das Sortiment der Pfefferkartuschen um den Pfefferflash, eine spezielle Kartusche, die als Flash-Defence mit 30 Milligramm Nonivamid nur im 9 Millimeter großen Polyvinylchlorid erhältlich ist.

Ende 1997 brachte die Firma nach den Erfolgen von Wattestäbchen ihre Pfefferkartuschen auf den Markt. 2. Hergestellt werden diese Kartuschen bei der PTS (Pyro technisches Silberhütte) im Harzer Raum, an der damals die Firma HARMREX mitwirkte. Seither werden nur noch die 9 Millimeter großen P SA-PV- und 9 Millimeter R-PV-Kaliber für Revolver mit 120 mg Nonivamid pro Kartusche hergestellt.

Dies macht die Pfefferkartuschen von Urrex zur derzeit stärkste Nonivamid-Ladung. Seit 2010 werden die 9 Millimeter R PV-Pfefferkartuschen nicht mehr produziert. Erwünscht ist, dass die 9er R PV-Pfefferpatronen von der Firma Rappa rasch wieder lieferbar sind, da die Wadie-Pfefferpatronen im Format unglücklicherweise Probleme mit beim Schießen gepressten Primern haben, die dann die Trommeln verstopfen und die Sicherheitsfunktion des Abwehrrevolvers ad absurdum führen.

Dies sind alle Pfefferkartuschen, die in der CIP-Zone, also auch in Deutschland, zugelassen sind. Andere als die in dieser Tabelle aufgeführten Patronen sind nicht zugelassen! Wenn Sie andere Pfefferkartuschen kaufen, können Sie dies nur rechtmäßig tun, wenn Sie über eine genehmigte MES-Genehmigung verfügen. Endlich ein paar Werbeplakate von Wadie Diefke:

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