Patronenlager

Sitzungssaal

Der Teil der Waffe, in den die Patrone zum Schießen eingesetzt wird. Die Kammer ist nach C.I.P.-Vorschriften dimensioniert.

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Patronenlager" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Anleitung zur Reinigung von Fass und Kammer bei Verwendung von KJG. Die Kammer ist nach C.I.P.-Vorschriften dimensioniert.

mw-headline" id="Bauformen">Bauformen[Bearbeitung | Edit Source Code]>

Der Raum - oder die Kabine - befindet sich in der Regel im hinteren Teil der Lauföffnung einer Waffe. Die Form der Patrone richtet sich nach den Dimensionen der Patrone. Auf der Rückseite ist es durch das Schloss verriegelt. 1 ] Am Pistolenrevolver befindet sich die Kabine in der hinter dem Fass rotierend gelagerten Walze.

Bei der Montage des Kassettenlagers wird zwischen dem Felgenanhänger für Kassetten mit Felge, dem Schulteranhänger für Flaschenhalskassetten, dem Hülsenmundanhänger für rahmenlose Zylinderkassetten und dem Gurtanhänger für rahmenlose, fast zylindrischen Langarmpatronen differenziert. Die Versiegelung findet bei heutigen Pistolen und Handfeuerwaffen durch das Patronengehäuse statt, da sich das Patronengehäuse im Zündzeitpunkt der Treibladungen durch den daraus resultierenden Druckanstieg einige Millisekunden aufbläst, gegen die Kammer drückt und somit eine Gasdichtheit sicherstellt.

Der Sleeve kontrahiert nach dem Druckverlust wieder und sollte sich ohne Anstrengung herausziehen lassen. Nachdem die ersten langen Kanonen mit Kartuschen geladen waren, waren die Kammer und die Kartuschenhülsen größtenteils zylinderförmig. Das Patronengehäuse hatte einen Kranz, der am rückwärtigen Ende des Laufs lag oder, bei der damals eingesetzten Zündung von Lefaucheux, einen vorstehenden Bolzen, der das Gehäuse befestigte.

Die Kammer war in der Regel etwas größer als das Gehäuse und endet mit oder ohne Übergangskegel vor den Zuegen. Die Kammer des bis 1893 von der US Army verwendeten Gewehrs ist 54,6 Millimeter lang, während das Gehäuse des 1873. Die 45-70er Kartusche steht nur 51,5 m vor. Felgenpatronen werden heute noch in kleinkalibrigen Waffen mit Kantenzündung, Jagdgewehren und Pistolen eingesetzt.

Im Falle von Schnellfeuergewehren, Hinterladern und Pistolen hatte die Kammer in der Regel keinen Zwischenkegel. Zur Verbesserung des Gasdichtheitskontaktes zwischen den Eisenbahnen und dem Projektil wurden für diese Geschosse überwiegend Minié-Geschosse mit hohlem Boden eingesetzt. Zur Erhöhung der Pudermenge bei gleichbleibender Kartuschenlänge wurden ab 1870 Kartuschenhülsen in Flaschenform produziert.

Die vorderen konischen Kartuschen werden als Flaschenhalskartuschen oder Flaschenhalskartuschen oder Flaschenhalskartuschen genannt. Dadurch war es auch später möglich, Randloshülsen zu benutzen, da die Kartusche durch die Verriegelung des Verschlussdeckels mit der Schultern gegen den kegelförmigen Teil der Kartuschenkammer abgestützt wird (vgl. Abb. 2). Dadurch wird die Kartusche achsparallel zur Zylinderachse befestigt und zentrisch ausgerichtet.

Bei der Kammer für Flaschenhalskartuschen ist auf die richtige Größe zu achten. Bei zu kleinem Konusabstand kann der Verschluß nicht geschlossen werden, bei zu großer Distanz kann sich die Manschette dehnen oder einreißen. Urspruenglich als Gewehrkartusche konzipiert, wurden mit dem Anfang der heutigen Kurzwaffen-Entwicklung um das Jahr 1890 auch Flaschenhalskartuschen in entsprechenden Waffen eingesetzt.

Als weiteres Beispiel für den Einsatz der Flaschenhalspistole ist die Mauser C96 zu nennen, die aufgrund der Leistung der Kartusche im Format 7,63 x 25 Millimeter mit Anschlagwelle als Leichtkarabiner eingesetzt werden kann. Bis auf wenige Ausnahmefälle werden heute nur noch Flaschenhalskartuschen in langen Kanonen verwendet. Kommerziell erhältliche Kartuschen für diesen Kammertyp generieren in der Regel Gasdrücke im Druckbereich um 4000  bar, bei einigen Großwildpatronen oder Militärkartuschen wie der . 50 BMG kann der Druck bis zu 5000 bar betragen.

Die Kammer wird in diesem Falle leicht überdimensioniert zylinderförmig auf das Rohr aufbohrt. Die resultierende Ferse (vgl. Abb. 1. 3.) dient als Stützpfeiler für den Patronenkanten. Das Gehäusemetall bläst sich auch hier im Schuß leicht auf und verschließt den Schaft zum Verschluß hin, auch wenn der Verschluß zusammen mit dem Gehäuse bei entriegelten Gewehren etwas zurueckläuft.

Dieser Patronenlagertyp wird üblicherweise für Kartuschen mit zylindrischer Hülle ohne Kranz verwendet. Träger werden verwendet, um Kartuschen zu halten, deren Gehäuse eine Ringausdehnung hat. Für diese Verlängerung werden die korrespondierenden Kammern durchbohrt. Wie bei Randkartuschen wird der Gurt verwendet, um die Kartusche zu platzieren, d.h. zu verhindern, dass sie zu tief in die Kammer eindringt.

Zum ersten Mal wurde das Verfahren vom englischen Jagdgewehrhersteller Holland & Holland für rahmenlose Jagdkartuschen wie die . 375 Holland & Holland Magnesium eingesetzt. Die Herstellungstoleranzen für Patrone und Kammer sind bei Gurtpatronen gering. Auf militärischem Gebiet wurden Gürtelmunition und dazugehörige Kartuschen im Panzerabwehrgewehr Boys der englischen Streitkräfte und im Solothurner S 18-100 und S 18-1000 schwere Panzerabwehrgewehre im 20 Millimeter-Format der Achsenmächte während des Zweiten Weltkriegs eingesetzt.

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