Patronenhülsen Bestimmen

Kartuschenhülsen bestimmen

Das Patronengehäuse S* wird aus Messingblech gezogen; es ist flaschenförmig, außen leicht konisch und somit an die Kammer angepasst. Kartuschen für automatische Waffen und Panzerwaffen. Abmessungen und Form der Patronenhülse sind wichtige Faktoren, die die ballistischen Eigenschaften der Munition beeinflussen. Damit kann die Rotation und Translation zwischen zwei Aufnahmen von Patronenhülsen mit maximaler Ähnlichkeit bestimmt werden.

Das Unternehmen übernimmt auch keine Verantwortung für die Patronen, die Sie mit dem.

Buchsen & Bodenstempel 1921 - 1945

Das Patronengehäuse S* wird aus Messingblech herausgezogen; es ist fläschchenförmig, an der Außenseite leicht kegelförmig und somit an die Kammer angepasst. Auf der Reibfläche sind folgende Symbole an vier unterschiedlichen Positionen geprägt: - Das Firmenlogo, z.B. P = Pole, - das Hülsensymbol, z.B. S.* = Patrone S-Star, - das Baujahr, z.B. 31 = 1931. Der auf dem Hülsensymbol stehende Star steht dafür, dass die Hülsen aus einer Aluminiumlegierung von 72 Prozent Cu und 28 Prozent Zn bestehen.

Die Muffen " S " bestehen aus 67% Cu und 33% Zn. Auf den Seiten Produktionsanlagen und Codierungen können die jeweiligen Produzenten und Codierungen dekodiert werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Alu-Hülse mit einem Messingbodenstempel ausgestattet ist. Diese Alu-Hülse hat auch einen Messingstempel, sie wurde bei der Firma Magdeburg hergestellt.

Das Märkische Walzwerk (P315) Neumeyer A.G. Nürnberg (P94) und Kopp A.G. (P25) setzten diese Entwicklung fort, jedoch ohne Anweisungen des Heereswaffenamtes. Das Patronengehäuse S. Es hat die selbe Bauform wie die Hülse S* (Messing). Die Werkstoffkennziffer identifiziert das Hüttenwerk, die Beschichtungsanlage und die Stahluntersuchung für Stahlhülsen. Der Werkstoff-Code "IX q 1" besagt folgendes:

Stahl-Analyse: C 0,5-0,22%, Min 0,4%, Si 0,12%, der Werkstoff-Code "X m 1" sagt folgendes: Hier ein Beispiel der Patr.-Zündh.-u. Metalllwarenfabrik AG, ehemals Vlasim. Beim Umrüsten von P90D wurde das "P" im zweiten Los belassen, daher der Hersteller-Code "Pak". Im obigen Beispiel sind Ärmel der Teuto Metall-Werke G.m.b.H. aus Osnabrück mit dem Hersteller-Code "oxo" dargestellt.

Im ersten Los hat die Veränderung stattgefunden, das zweite Los hat wieder einen Materialschlüssel und das dritte Los hat keinen Materialschlüssel. In der Draht- u. Metall-Warenfabrik in Salzwedel (Herstellercode fva) und der Metall-Warenfabrik Silberhütte G.m.b.H. (Herstellercode hhw) wurde der Werkstoffcode lediglich herausgenommen und ein 120 Bodenstempel beigefügt.

Bei den oben abgebildeten Gehäusen handelt es sich um den Fabrikanten der Deutschen Waffen- u. Rüstungsfabriken A.G., Fabrik Berlin-Borsigwalde. Als P131 in den Herstellerkode "asb" geändert wurde, war der Schriftzug "S", die Markierung für Kupfer, vorübergehend weg. Die Werkstoffkennziffer wurde nicht mehr auf der Buchse angezeigt, sondern im Inneren noch benutzt.

In dem obigen Beispiel sehen Sie sehr gut den angezeigten Werkstoffcode, die Sleeves wurden an eine andere Anlage übergeben. Die Verkupferung der Stahlgehäuse stellte ein großes Hindernis dar, da die Gehäuse nach dem Schuss in der Maschinengewehrkammer feststeckten. Zur Vermeidung des Verklebens der Kupferhülsen wurden Tests mit Entlastungsnuten durchgeführt, die ebenfalls erfolglos blieben.

Nachfolgend eine dieser Prüfungen des Rheinisch-Westf. Sprengstoffherstellers A.G. Werke Nürnberg und Stadeln. Hier sehen Sie einige Exemplare des Fabrikats Kabel- u. Metall-Werke Neuneier A.G. Werkstatt Nürnberg mit der Herstellerbezeichnung P94/va. Auf den beiden obigen Bildern ist zu sehen, dass auch diverse Schutzlagen geprüft wurden, um ein Zusammenkleben der Ärmel in der Maschinengewehrkammer zu vermeiden.

Ab 1944 wurden Stahlgehäuse mit geringer oder reduzierter Wanddicke und Einloch-Zündung hergestellt. Die Ärmel sind mit der Abkürzung "-St+" markiert. Produzent: Finower Industrial G.m.b. H. Weiter zur Produktseite - Die Kartusche S.

Mehr zum Thema