Patronenhülsen

Treibladungshülsen

Die modernen Patronenhülsen sind meist aus Messing. In einer Patronenhülse? Kann ich Patronenhülsen wieder aufladen? Weshalb sind Patronenhülsen aus Messing? auf Patronenhülsen für Jagdmunition und Sportschützen.

Es gibt drei Arten von Patronenhülsen

Maße und Gestalt der Patronenhülsen sind wesentliche Faktoren, die die ballistische Beschaffenheit der Geschosse beeinflussen. Die Fachzeitschrift WM-Intern hat der Gestaltung der Sleeves einen Artikel widmet. Auf die Frage, wie die Kartuschen auszusehen haben, wie die geometrische Verbindung mit der Genauigkeit ist und vor allem, welche Kartusche zu Ihrer Pistole paßt, gibt es hier eine Antwort.

Das Patronengehäuse hat zwei Hauptfunktionen: Ebenso ist die Abdichtung der Patronenkammer nach außen erforderlich, um den Austritt von pulverförmigen Gasen zu vermeiden. Vom Gesichtspunkt des Ärmelkörpers her kennt man drei verschiedene Ärmelformen. Dabei gibt es zylinderförmige, kegelförmige und Flaschenform. Vor allem die unterschiedliche Bewaffnung ist die Folge der unterschiedlich geformten Gehäuseböden.

Der Schließabstand wird durch die Randkassetten auf der Vorderseite der Kante bestimmt. Bei den Schließzylindern mit Boxenmagazin wurde die randlose Hülle mit Ausziehnut entwickelt. Bei flaschenförmigen Ärmeln wird der Verschlussdistanz auf der Seite der Schultern geform. Auch die zylinderförmigen Manschetten, die keine Kanten haben, sind in der Regel in der Anwendung in Pistolenkartuschen zu sehen und formen den Schließabstand an der Mündung der Manschette.

Als dritte Kategorie sind die Gürtelkapseln zu nennen. Die rahmenlosen Ärmel haben im Unterbereich eine Umfangsverstärkung, die als Gurt bezeichnet wird. Der Schließabstand wird durch die Gurthülsen an der Vorderseite des Riemens gebildet. Der schmale Rahmen der Halbrundpatronen ist mit einer Ausziehnut versehen. Der Grund für die Bildung von Kartuschen mit Halbbronze ist nicht gleich.

Je nach Modell bildet die Halbrandkartusche den Verschlussdistanz an der Vorderseite der Felge, der Schultern oder, bei einigen Pistolenkartuschen, auch am Gehäusemund. In der fünften Kategorie befinden sich die Kartuschen mit eingezogener Felge. Die Ursache dafür liegt in der Regel auch auf der Waffenseite. Einerseits wollten sie bereits bestehende Schaftabmessungen übernommen oder bestimmte Maße der Waffe nicht überschritten haben und andererseits waren sie in der Länge der Patrone auf der Waffenseite limitiert.

Im Falle der Gewehrpatronen werden insbesondere die . 284 und die darauf basierende 6,5-284 Norm als Patrone mit eingezogenem Saum bezeichnet, die als Flaschenhülsen den Verschlussdistanz auf der Schulternseite ausbilden. In der Hüllengeometrie werden immer häufiger kleine, aber dickere Kartuschen mit Schulterwinkeln von 30° und mehr eingesetzt.

Der Zeitdruckverlauf ist für die so aufgebaute Kartusche in der Sleeve-Geometrie günstig. Ein weiterer Pluspunkt der Kurzpatronen ist, dass sie in kurze Systeme eingebaut werden können. Jetzt darf man aber nicht glauben, dass mit den kleinen, dickbäuchigen Kassetten alle bis dahin geschaffenen Bauwerke in den Ruin geschickt werden müssten.

Bei der oft gehörten Vorstellung, dass es sich um eine Gehäuseverstärkung aufgrund des erhöhten Gasdruckes handelt, gibt es keine eindeutige Begründung, da sich die deutschen Patronenhersteller sehr frühzeitig gezeigt haben, dass es auch ohne den Riemen mit starken Kalibrierungen, wie z.B. 9,3x64 oder 8x68 S, möglich ist. Ein weiterer Gesichtspunkt ist, dass die Gurthülsen den Schließabstand auf der Vorderseite des Riemens ausbilden.

Weil Kartuschenentwickler dazu tendieren, bestehende Gehäuse als Ausgangspunkt für neue Entwicklungen zu nutzen, waren es vor allem die amerikanische Wildkatzen- und kommerzielle Kartuschenentwickler, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre neuen Entwürfe auf der Grundlage des H&H-Gürtelgehäuses errichteten. Nachdem nach dem Zweiten Weltkrieg die beiden wichtigsten Hersteller von Serienmunition waren, war es offensichtlich, dass aus den bereits genannten GrÃ?nden die vorhandenen BodenmaÃ?e der HÃ?lsen fÃ?r die Waffenproduktion verwendet wurden.

Die Gurthülse hat aus Wildkatzensicht einen speziellen Vorzug durch die Ausbildung des Verschlussabstandes auf dem Band, da bei der Umformung keine Probleme mit dem Verschlussabstand auftreten. Aus objektiven Gründen haben die Entwickler von Patronen in den vergangenen Jahren zunehmend das Zeichenbrett genutzt, um neue Gehäuse ohne Gurt zu entwickeln. Die neue Blaser Patronenfamilie beruht aber auch auf dem Prinzip des rahmenlosen Magnumgehäuses.

Bei den gurtlosen Magneten besteht der große Vorteil, dass sie durch die Ausbildung des Verschlussabstandes an der Schultern besser in der Kammer zentriert sind. Vorteilhaft ist auch, dass der Durchmesser der Pulverkammer grösser sein kann als bei Bandhülsen vergleichbarer Dicke. Dadurch ist es möglich, die Leistungsfähigkeit vergleichbarer Kartuschen mit Gurten mit kürzerer Hülse zu ereichen.

Zur Erzielung eines größtmöglichen Pulverraumes wird bei einigen Kartuschen die Schultern weit nach vorn gesetzt und ein steiler Anstellwinkel ausgenutzt. Ein typisches Gerät mit diesem Problem ist der . 300er Savage.

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