Panzer Tarnung

Tanktarnung

Grössere Objekte wie z.B. Tanks oder Positionsgraben werden mit Netzen und Laub gegen eine mögliche Detektion aus der Luft abgedeckt. Die mit der grauen Tarnung war nur eine Frage des Interesses.

Tarnung der Wehrmacht II: 1944 - 1945

Alle anderen Beschaffungsmaßnahmen, auch für Farbproduktion und -bestellung wurden spezifiziert. Eingesetzt wurden diese Camouflagefarben für die ganze Palette militärischer Ausrüstung und Fahrzeugen für die Fronteinlage - nicht nur für Tanks. Deshalb können wir einige Legenden zeigen aufräumen: Die ursprünglichen RAL-Farben wurden nie in Farbe, digitalen Kopien solcher oder in gedruckter Form oder in mit Aquarellen/Aquarellen gemalten farblichen Zeichnungen gezeigt.

Farbabbildungen können eine nützliche Hilfestellung sein für die Tarnschemata, nicht aber für die Farbtöne, da hier zu viele unterschiedliche Einflüsse beeinflussen können; viele Farbabbildungen sind nur Fantasieprodukte der entsprechenden Künstler. Die Montagefirmen wurden im Auftrag im Auftrag im August 1944 beauftragt, die gesamte Tarnung im Betrieb mit dunkelgelbem RAL 7028 als Grundfarbton und Olivgrün 6003 und rot/schokoladenbraunem RAL 8017 punktuell aufzutragen.

Der Hinterhaltstarnung wurde entwickelt, um die Gefechtsfahrzeuge auf Bäumen besser zu verbergen, was von den Alliierten Luftüberlegenheit nach der Anlandung in der Normandie dringender gebraucht wurde. Diese Tarnung ist bis auf wenige Ausnahmefälle nahezu ausschließlich auf Fahrzeugen zu sehen. Nach dem Wegfall der Zimmerit-Verordnung vom 9. Dezember 1944 verließen die Behälter die Montagestätten in einer Grundanstrichfarbe RAL 8012, die auch heute noch als Grundierungs- oder Rostschutzlack verwendet wird.

Ungefähr 50% von Panzeroberfläche wurden mit rotbraunen, Olivgrün oder dunkelgelben Punkten tarnt, um den Malprozess zu vereinfach. Die Panzer bekamen auf Anordnung vom 11. Oktober 1944, aber nicht vor dem 06. Juli 1945 (zwei Monaten nach Kriegsende) eine Grundierung in Olivgrün RAL 6003, die im Werksauslieferungszustand mit einem deutlich definierten Camouflagemuster in rot/schokoladenbraun und dunkles Gelb gemalt wurde.

Allerdings können einige Autos in der Grundierung olivgrünen geliefert worden sein, um von der Gruppe zu tarn. Das Gerüchte, dass am Ende des Krieges noch einmal in dunklem Grau gestrichen wurde, kann man mit Zuversicht diese rührt von früheren Deutungen von Illustrationen, die Autos in der Grundierung olivgrünen darstellen, nachvollziehen.

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