Omweihrauch

Weihrauch

weihrauch 680 ] Frankincense, ein bläuliches Kunstharz in rundlicher, bauchiger und traubenförmiger Form Stücken von der Größe einer Walnuss, das bei der Verbrennung auf Kohle einen wohltuenden, bitteren Duft ausstrahlt, war den Altvorderen bereits als Räucherwerk in Schläfen und bei Opferungen bekannt. Allerdings haben ihn die Gläubigen, wie die Räuchern überhaupt, als heidnische Sitte aus ihren Gottesdiensten verbannt und erst nach der pompösen Gründung durch den Großen Constantin tauchte die Räuchern auch in den Gemeinden auf.

Das wirkliche, medizinische Räucherwerk ist der in der Lüfte verhärtete, der Duft eines Ostwindes.

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Die Weihrauchsorte beinhaltet das Naturharz des Räucherstäbchens, das ätherische Öle und Tannine sowie die kostbaren Weihrauchsäuren, einen hochwirksamen Baustein des traditionellen Räucherwerkes, beinhaltet. Die Weihrauchsorte fördert die lebenswichtige Funktion des Körpers und des Bewegungsapparates und stellt eine ausgeglichene Magen-Darm-Flora sicher. Beim Magen empfindlichen Tier zusammen mit dem Bauchschutz ernähren, z.B. Rüster.

Weihrauch

Weihrauchcreme, die mit dem Weihrauch-Extrakt / Bio-Mandelöl und Lindenblüten-Extrakt produziert wird, ist eine qualitativ hochstehende Tagescreme für jeden Hautschuppen. Wasser, Caprylic/Capric Triglyceride, Tilia Tomentosa Knospenextrakt, Oleyl Erucate, Prunus Dulcis Öl, Glyzerin, Polyglyceryl - 3 Dicitrate/Stearat, Boswellia Sacra, Vitis Vinifera Samenöl, Cetearylalkohol, Glycerylstearat, Benzylalkohol, Benzylalkohol, Benzoesäure, Sorbinsäure, Xanthan, Lecithin, Tocopherol, Ascorbylpalmitat, Hydrierte Palmglyceride Citrat, Limonen, Geraniol, Limonen, Linalool.

Ursprung & Kultur - RäucherGuru.info

Traditionelle Anbauflächen für Räucherstäbchen sind die Kalkstein- und äußerst karge Gegenden im südlichen Teil der Araberhalbinsel (Oman, Jemen), in Ostafrika (Horn von Afrika ? Äthiopien, Somalia, Eritrea) und in Indien. Räucherstäbchen blühen nur in gewissen Höhen mit einem ganzjährigen Trockenklima, bei dem die Atmosphäre warm und feucht sein muss. Süd-Arabien wird allgemein als das wichtigste Anbauland für echte Räucherstäbchen angesehen.

In der Vergangenheit stammten etwa 1/3 der Waren aus dem südlichen Arabien, während die anderen 2/3 hauptsächlich aus Afrika (z.B. Äthiopien, Somalia, Eritrea oder Sudan) und Indien stammten. Heute kommt beispielsweise nur noch ein kleiner Teil der Räucherwarenproduktion aus dem Oman und die Mehrheit aus Afrika (auch wenn Oman auf dem Etikett oft noch falsch als Herkunftsland bezeichnet wird).

Die Hauptherkunftsregion für Räucherstäbchen in Süd-Arabien ist der Oman mit der Region Dhofar (Bergregion). Auf den nordöstlichen Hängen (Nejd) im Inneren wachsen die Räucherstäbchen in einer engen Gegend (ca. 15 Kilometer breit) zwischen See und unwirtlichem Ödland auf einer Strecke von ca. 450 Kilometern entlang der Küstenlinie (auch "Räuchergürtel" genannt) in einer Höhe von ca. 300 bis 800 Metern.

Durch die einmaligen Klimabedingungen (Monsunströmungen im Juni und August) mit warmer und feuchter Raumluft und die besondere Zusammensetzung des Erdreichs (einzigartige Mineralzusammensetzung) gedeiht Räucherwerk am besten und produziert höchste Qualität. Räucherstäbchen im Oman gehören seit jeher den indigenen Völkern (Beduinen) und deren Nachkommen.

Vor allem Stämme wie die Jebali (Bergbewohner aus dem Dhofar-Gebirge) bewachen das Wissen über den Anbau von Weihrauchbäumen. Der Oman war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der wichtigste Exporteur von Düfte. Die omanische Räucherwirtschaft brach in den folgenden Jahren zusammen, weil Indien nicht mehr der Hauptverbraucher war (durch die Selbständigkeit Indiens veränderte Zollbedingungen), das allgemeine Räucherinteresse abnahm, das Ökosystem durch den Infrastrukturausbau (Rückgang des Baumbestandes) beschädigt wurde und der Bürgerkrieg in Deutschland die traditionellen Räucherwerksstrukturen schwer in Mitleidenschaft zog.

Durch verschiedene Veränderungen (Baumnutzung, Klimaveränderung, Überweidung) wird der Bestand immer kleiner und die Weihrauchpreise immer mehr. Hauptdrehscheibe für Räucherwerk im Oman ist die Gemeinde Salalah (Hauptstadt der Dhofarregion) und dort der Souq al Hafah (? Souqs sind Märkte). In Dhofar werden derzeit rund siebentausend t Räucherstäbchen pro Jahr hergestellt.

Zur Verhüllung der Entstehung des wertvollen Räucherharzes wurde den Wanderern früher gesagt, dass der Dunst auf den Berggipfeln von Dhofar vergiftet ist oder die Räucherstäbchen von feuerspeienden Flugnattern umhüllt werden. Mit einer Gesamtlänge von 3.500 Kilometern verbindet sie den ganzen Mittleren Orient (von Oman und Yemen über Hijas nach Gaza und Damaskus).

Im Süden Arabiens gab es mehrere Reiche, die im Laufe der Zeit um die Herrschaft in der Gegend antraten. Erwähnenswert sind hier insbesondere die bekannten Reiche Hadramut und Saba, die auf dem Gelände des jetzigen Jemens liegen und für den Wohlstand einer Vielfalt von Hafen- und Wirtschaftsstädten sorgen. In den Bibelberichten wird erzählt, dass eine der Königinnen von Saba einmal Räucherstäbchen und Myrrhen als Geschenke an den bekannten Salomo (um 1000 v. Chr.) brachte.

Obwohl Yemen ein traditionelles Weihrauchland ist, stellt es nicht mehr viel von dem wertvollen Harz her. Dies ist nicht zuletzt auf die seit vielen Jahren herrschenden schweren wirtschaftlichen Bedingungen im Yemen zurückzuführen. Im Jahr 2013 befand sich das Volk im Buergerkrieg zwischen den Schiiten und der Regierung, die von suedjemenitischen Aufstaendigen, Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten unterstuetzt wird.

Auch die trockenen Regionen am Hoorn von Afrika (Äthiopien, Eritrea, Somalia) zählen zu den klassischen Anbaugebieten von Düfte. Wie in Süd-Arabien ist das wichtigste Anbaugebiet ein über 500 Kilometer langer Räuchergürtel in den nord-somalischen Küstengebirgen. Somalia ist heute zweifellos einer der bedeutendsten Anbieter von Düfte. Räucherstäbchen werden in diesem Lande seit der Antike angebaut.

Auf dem Territorium des mutmaßlichen Hinterlandes an der äthiopischen Landesgrenze, das früher den Ägyptern als Räucherwerk diente, gibt es Wissenschaftler, die das sagenumwobene Punt verdächtigen. Gegen 1500 v. Chr. begann der Pharao Hatschepsut eine Entdeckungsreise in dieses legendäre "Weihrauchland" mit dem Zweck, einige Sämlinge der beliebten Räucherstäbchen zu ernten.

Wie im Süden Arabiens gilt auch in Somalia für die Weihrauchsammlung eine klare Eigentumsvorschrift. Die Besitzer von Räucherstämmen müssen in Somalia eine Jahreslizenz erwerben, da in den 70er Jahren das ganze Land in Staatsbesitz überging, was sich an der bisherigen Vererbungspraxis jedoch nicht wesentlich änderte. Bei dieser Restrukturierung wurden zum ersten Mal auch Pflanzungen mit Räucherstämmen angepflanzt (mittlerweile gibt es auch im Oman eine erste Räucherplantage).

Somalia ist derzeit eines der wichtigsten Erntegebiete für den internationalen Dufthandel. Auch in den äthiopischen Gebirgen wächst die Räucherpflanze, weshalb das ganze Jahr über einer der ältesten Weihrauchlieferanten des Landes ist. Es gibt auch Wissenschaftler, die das in der Heiligen Schrift genannte Reich Saba nach Äthiopien und nicht nach Yemen lokalisieren. In Äthiopien sind die besten Weihrauchqualitäten für die Dienste der Äthiopischen Orthodoxen Kirchen reserviert, während die ärmeren auch auf den Markt kommen, die normalerweise von den Einwohnern für den Duft zu Hause geräuchert werden.

Äthiopische Räucherstäbchen werden auch auf der ganzen Erde verkauft. Eritrea zählt ebenfalls zu den Räucherländern und ist nach wie vor ein wichtiges Handelszentrum für das kostbare Kunstharz. Räucherstäbchen wurden hier bereits in der Altertumsgeschichte angebaut und verkauft, wie viele Fundstücke belegt. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass das sagenumwobene Räucherwerk Punt auf dem Territorium des jetzigen Eritrea gelegen haben könnte, weil es die in den altägyptischen Beschreibungen am dichtesten beschriebenen Landschafts-, Botanik- und Kulturbedingungen (Flora, Tierwelt, Rohmaterialien etc.) aufweist.

Eritrea wurde wie viele der klassischen Räucherländer im zwanzigsten Jahrhundert von Kriegen (hier mit Äthiopien) getroffen, die auch die Räucherproduktion und den Räucherhandel betrafen. Der Sudan ist eines der Länder Afrikas, in denen Räucherstäbchen gedeihen. In den trockenen Regionen wie der Sahelregion gedeihen die Duftbäume.

Viel mehr Informationen zum Begriff "Weihrauch" gibt es in den Massenmedien, in Bänden und auch hier. Die hier präsentierten Bücher beschäftigen sich besonders ausführlich mit dem Räucherwerk: Bendl, Helge: Oman: Das Geschenk für das Jesuskind, in: Tagesspiegel Online, URL: Fischer-Rizzi, Susanne: Das Rauchbuch; Aarau 2009, S. 117 Haas, Renate / Christof, Klaus: Weihrauch: Der Duftdesigner; Detailbach 2006, S. 64 ff.

Hermann, Rainer / Frike, Helmut: Die Düfte des Oman: Der Himmelsduft, in: FAZ. Hinrichsen, Torkild: Der Ursprung des Weihrauches, In: Erzgebirge: Der Himmelsduft; Altonaermuseum in Hamburg 1994, S. 44ff Krüger, Sönke: Oman: Räucherstäbchen aus den Haenden der Verhüllten, in: DIE WELT, URL: Nachrichten aus dem Räucherland Oman 2017, in: Church Incense, URL:

Whistler, Michael: Der Räucherstäbchen. Unser Weg ins Weihrauchland - Oman Sept. 2016 (2016), in: Church Incense, URL:

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