öko Outdoor Jacken

ÖKO Outdoor Jacken

Unterwäsche, Mützen, Jacken und Handschuhe vom Experten. Das Modell besteht aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester. Ökoratgeber - Gibt es harmlose Outdoor-Jacken? - Zusammenschluss

Die meisten Outdoor-Ausrüster bewerben naturverbunden, und wetterfeste Bekleidung enthält oft umweltbelastende Substanzen. Sind die Outdoor-Jacken umweltfreundlich? Outdoor-Ausrüster machen gern Werbung mit Menschen, die durch unverfälschte Landschaft gehen. Zugleich verwenden sie viele chemische Mittel, um ihre Kleider witterungsbeständig zu machen. Zunächst sollte sich der Konsument fragen, wozu er die Hülle bräuchte.

Natürlich lockt die Reklame zum Kauf der ölabweisenden Hülle mit der 20.000 mm Wassersäule "für extreme Bedingungen" - auch wenn man tatsächlich nur durch die Fussgängerzone durchkommt. Jeder weiß eines dieser PFCs: Unter der Marke Teflon wird es in Pfannen und als Teflon in Jacken oder Schuhe verwendet.

Gerade deshalb werden PTFE und andere PFCs auch in der Outdoor-Bekleidung eingesetzt. PFCs können sowohl während der Produktion als auch später beim Spülen ins Grundwasser und damit in die Umgebung eindringen. Denn diese Stoffe sind beständig und werden in der Umgebung nicht abgebaut.

Andere sind auf der Besorgnis erregenden Chemikalienliste, wie z.B. Perfluoroaktive Säure (PFOA), die bis 2013 bei der Produktion von Erzeugnissen aus Gore-Tex verwendet wurde. In Norwegen wurde die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in Konsumgütern im Jahr 2014 untersagt. Seit 2020 darf in den meisten Erzeugnissen in der EU kein BHKW mehr verwendet werden. Wie verhalten sich die Produzenten zu diesen Bannern?

Bei PFOS und PFOA handelt es sich um so genannte C8, d.h. das Moleküle haben eine Achterkette. Manche Regenschutzbekleidungshersteller haben auf kurzkettige PFC, C6 umgestellt. Es ist bereits jetzt deutlich, dass C6 auch in der Umgebung verbleiben und nicht degradiert werden. Greenpeace feiert im Feb. 2017 als großen Wurf, dass der Produzent Gore Fabrics ab 2020 auf "gefährliche PFC" verzichtet.

Die Presse sagte dann ganz konsequent, dass Gore PFC-frei werden würde. Aber das ist nicht wahr: Sie sorgen nur dafür, dass PTFE und andere PFCs nicht in die Umgebung eindringen. Dass PTFE an sich kein Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellt, beweist das UBA - die Molekülen sind für einen Körper zu groß, um sie aufzunehmen.

Es ist aber nach wie vor ein schwer abbaubares Plastik, aus dem bei der Verrottung chemische Stoffe entweichen können, die keinen Platz in der Umgebung haben. Greenpeace und das Bundesumweltamt halten es deshalb für besser, wenn Gore und die anderen Produzenten überhaupt keine fluorierten chemischen Stoffe verwenden (zumindest bei Regenmänteln, wo sie im Vergleich zur Medizinaltechnik nicht zwingend erforderlich sind).

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