Neue Tarnung Bundeswehr

Neuer Camouflage Bundeswehr

Warum braucht ein Soldat Tarnung? Ich mag die Schneetarnung, aber ich mag die neue Flecktarnung nicht. Durch die neue Tarnung wird auch der Schutz vor Nachtsichtgeräten verbessert. Mehrtiterdruck und Schneetarndruck - so heißt das neue Tarnmuster der Bundeswehr. Das Ergebnis dieses Prozesses sind zwei neue Tarnmuster: Mehrfarbendruck und Schneetarndruck.

Unterseeboote: Diese deutschsprachige Vorstellung soll die Flotten noch besser verschleiern....

Aber die gegenwärtige Technologie erlaubt diesen Vorsprung bei der Tarnung noch nicht. Das wollen die Deutschen jetzt aendern. Zum einen ist keines der sechs U-Boote der Deutschen Bundesmarine derzeit vollständig einsatzbereit. Andererseits gilt das U-Boot als Pionier der technischen Entwicklung. Das wäre der lang ersehnte technologische Schritt für mehr Tarnung, mehr Distanz und noch länger dauernde U-Boot-Tauchgänge.

Schon immer haben Entwicklungsingenieure nach Wegen gesucht, U-Boote während der Missionen unbemerkt zu lassen. Das bedeutet, dass ein U-Boot nicht so lange auf der Oberfläche des Wassers verweilen muss, um den Dieselmotor zu betreiben und damit die Akkus aufzuladen. TKMS, der größte U-Boot-Hersteller Deutschlands, testete den Gebrauch von Lithium-Batterien im Labor und in der Anwendung auf dem Catamaran "PlanetSolar" - auf der Oberfläche des Wassers.

Ein U-Boot mit Lithium-Batterien ist derzeit nicht im Gebrauch, heisst es auf Wunsch. Die Installation von Lithium-Batterien der Baureihe V212A wird nun in einer Untersuchung mit dem Beschaffungsbüro der Bundeswehr geprüft. Die U-Boote, die von der Navy benutzt wurden. Wann die Technik letztendlich in einem großen U-Boot eingesetzt wird, konnte aus Gründen der Vertraulichkeit nicht bekannt gegeben werden", so TKMS.

Ein Wettbewerbsvorteil des Herstellers liegt auf der Hand, da er nicht weiß, dass Lithium-Batterien von Wettbewerbern in großen U-Booten eingesetzt werden. Auch bei der Wahl Australiens für die neue Generation von U-Booten war sie beteiligt. Schon die besiegten Germanen und Japans wollten Lithium-Batterien in die zukünftigen U-Boote Australiens mitbringen.

Der Franzose argumentierte, dass die neue Batterietechnologie noch nicht ausreicht. Doch auch die altbewährte Blei-Säure-Batterie-Technologie für U-Boote ist nicht ganz risikofrei. Beispielsweise wird seit Mitte Dezember das argentinische Marine-U-Boot "ARA San Juan" mit 44 Crewmitgliedern vermißt. Die Suche nach dem U-Boot geht weiter, das wahrscheinlich mehrere tausend Höhenmeter auf den Meeresboden abstürzte.

Im südlichen Atlantik kann das U-Boot über seine so genannte Tiefe der Zerstörung versunken und durch gewaltigen Druck des Wassers komprimiert, d.h. implantiert sein.

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