Neue Filme in der Videothek 2016

Die neuen Filme in der Videothek 2016

Gelegentlich steht es auch für Wall Street, also für New York und ich verwende es für alle Filme des Subgenres Home Invasion. Eine Auswahl an Filmen, die diese Woche in den Videotheken erhältlich sein werden, finden Sie hier. Der deutsche Film als Begriff ist für mich eine Abstraktion. lch kenne nur wenige Filmemacher. Es gibt jedoch für jeden Film einen Videocode:

Videogeschäfte in Deutschland haben noch eine einzige Chance - Konjunktur

In Zeiten des Streaming ringen die letzen Videoläden ums überleben. Vor fünf Jahren gab es noch rund 2400 Videoläden in Deutschland. Im Jahr 2016 war nur noch die halbe Miete übrig. Genau wie Peter Glanz, der die Videothek Video City in Frankfurt am Main unterhält. "Aufgrund des weiterhin rückläufigen Umsatzes mussten wir im Monatsfebruar von unserem alten Betrieb in deutlich geringere Räume umziehen", so Glanz.

"Aber ich kann nicht mehr alle Filme ins Verkaufsregal stellen", sagt Glanz. In Deutschland haben die Videoläden große Geschäftsinteressen. Während der Branchenumsatz 2008 noch 335 Mio. EUR erreichte, ging er bis 2015 auf 178 Mio. EUR zurück. Mit 117 Mio. EUR fällt die Umsatzerwartung für 2020 noch düsteren aus.

Die Industrie kann nur von den Boom-Zeiten der 80er Jahre erträumen, als es in Deutschland knapp 5.000 Videoläden gab und die Verkaufszahlen über denen der Kinoindustrie liegen. Anders verhält es sich mit Video-on-Demand (VoD)-Angeboten im Internet, die sich zum neuen Schwerpunkt der Filmindustrie ausweiten. Nach Angaben der Branchenverbände Bitkom und IHS Screen Digest hat VoD im Jahr 2015 in Deutschland einen Jahresumsatz von 579 Mio. EUR erzielt.

Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz anstieg auf 717 Mio. EUR gerechnet. Jörg Weinrich, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e. V. "Das größte Problem von Video-Shops ist das rechtswidrige Anbieten im Internet", sagt Weinrich. "Solange dieses Angebots nicht wesentlich beschränkt ist, ist kaum zu vermuten, dass es wieder mehr Videoläden geben wird.

"Außerdem ermöglichen sie einen schnellen Zugang zu illegalen Angeboten und sind daher für den Videoladen wenig hilfreich", sagt Weinrich. Der seit 12 Jahren im Markt tätige Videothekar Glanz bemüht sich trotzdem, durch Spezialisierungen aufzuholen. "Man kauft Filme, die auf Filmfestivals gezeigt oder ausgezeichnet wurden", sagt Glanzt.

"Die Filme sind in der Regel nicht über Streaming-Anbieter zu beziehen. "Um die oft unhandlichen Filme zu "probieren", hat der Hersteller in seinem Geschäft eine besondere Moderationswand eingerichtet, die von den Besuchern gut aufgenommen wird. Glanzpunkte will er mit Sonderdokumentationen, TV-Serien und Manga über den Mainstream hinaus setzen. Auch seine Auftraggeber forderten ältere Filme, von denen er immer eine Abschrift hatte.

Mit den neuen Filmen hat der IVD-Mann Weinrich die Videothek vor sich. "In den VoD Angeboten von Netflix und Co. gibt es keine laufenden Kinofilme. "Obwohl der individuelle Verleih im Internet zwar gängige Kinofilme anbietet, ist er wesentlich teuerer und unterliegt zudem einem unzulässigen Wettbewerb", sagt Weinrich.

Es ist verführerisch und für die Videothek katastrophal, Filme ohne Zwischenhändler wie z. B. den stationären Videoladen ins Internet zu bringen. "Tatsächlich hat man das Gefuehl, dass einige von ihnen das Verleihgeschäft nicht nur nicht unterstuetzen, sondern gar zerstoeren wollen", beklagt Peter Glanz. "In der Vergangenheit gab es in der Regel ein Mietfenster von mehreren Wochen, heute erscheinen viele Dinge gleichzeitig oder gar mit einem Mangelfenster.

"Das nennt die Industrie einen Prozess, wenn ein neues Video auf DVD oder Blu-Ray zuerst verkauft und dann vertrieben wird - ein klarer Nachteil für Videogeschäfte. "Die Tatsache, dass die Videothek einen Tag später als der Markt einen neuen Kinofilm erhält, ist die Ausnahme", sagt Weinrich. Im Regelfall würden Video-Stores Filme entweder vor dem Kauf oder gleichzeitig mitbekommen.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer der Videobibliothekarinnen ist, dass die Platte gerade ihren zweiten Frühjahrstag mit einer nostalgischen, begeisterten Kundschaft durchlebt. "Unsere Vinyls sind die VHS-Kassetten", sagt Glanz. "Nicht alle Filme, die einmal auf VHS liefen, sind auf DVD zu haben. IVD-Geschäftsführer Weinrich erkennt auch Möglichkeiten für Videoläden, die auf das Art-House-Programm angewiesen sind.

"In Großstädten mit mehr Studentenpublikum", sagt Weinrich. Zahlreiche Besitzer, die ihre Videoläden in den 1980er Jahren eröffneten, treten in das Ruhestand. "Videoläden werden manchmal an Mitarbeiter übergeben", sagt Weinrich. "Das selbe Los könnte Video City bedrohen. "lch will diesen Ort noch ein paar Jahre behalten", sagt Glanz.

Mehr zum Thema