Nc Pulver

Nc-Pulver

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Raucharme Pulver sind eine Sprengstoffgruppe, deren Hauptkomponente Cellulosenitrat ist; oft Nitrocellulose (NC), Schießwolle. 1882 entwickelt Paul vieille die erste Treibladungspulver aus Schussbaumwolle, die rauchfreie Poudre B, indem er sie mit einer Mixtur aus Äther und Spiritus behandelt. Doch nur Alfred Nobel ist es gelungen, ein nach und nach brennendes Pulver zu produzieren.

Das raucharme Schiesspulver wurde Ende des neunzehnten Jahrhundert hergestellt, als das bis dahin vorwiegend als Treibstoff eingesetzte schwarze Pulver nicht mehr den Ansprüchen der modernen Artillerie-Waffen entsprach. Schwarzes Pulver war für den Einsatz in Großkalibergeschützen ungeeignet, weil es zu anstößig war: Die Treibladungen waren bereits verbrannt, bevor das Projektil das Ende des Laufes hatte.

Ein weiterer Nachteil war die hohe Rauchbildung und die hohe Verunreinigung der Leitungen durch Salz, das bei der Verfeuerung von Schwarzmehl entsteht. Zum Beispiel enthält ein Kilo Schwarzes Pulver etwa 560 g Salzmischung, vorwiegend Potassiumsulfit und Kaliumkarbonat. Das eingesetzte Verkleisterungsverfahren, die Veränderung der Additive sowie die Grösse und Gestalt der Pulveranteile ermöglichten es, das Verbrennungsverhalten massgeblich zu beeinflussen, jedoch nahm die Rauchbildung durch die eingesetzten Additive zu und das Pulver brannte nicht mehr vollständig ab.

Der Franzose Paul Vieille hat bereits 1884 die Poudre B entwickelt und ist heute das erste raucharme Pulver für Gewehre in Gestalt der 8 50 x 50 Millimeter R-Kartusche. In der Rottweiler Pulvermühle wurde 1884 von Max Duttenhofer ein weiteres Nitrocellulosepulver entwickelt und in großem Stil produziert.

Das raucharme Pulver hat das schwarze Pulver als Treibmittel nahezu vollständig abgelöst, da es gegenüber dem schwarzen Pulver den großen Vorzug hat, dass es das Fass kaum verunreinigt und sicher in der Anwendung ist. 1889 wurde Hiram Maxim ein Patentschutz für das rauchfreie Pulver Maximite aus Trinitrozellulose und Nitroglyzerin erteilt. Als raucharmes Pulver aufkam, nahm es seine Einleitung an.

Zu militärischen Zwecken wird nur rauchfreies Pulver verwendet, da es den Vorzug hat, dass die Lage des Shooters nicht durch Rauchwolken offenbart wird und weniger umweltschädlich ist. Das Pulver, das in Schusswaffen verwendet wird, braucht einen ersten Funken. Allerdings verbrennt das Pulver z.B. mit einem Anzünder verhältnismäßig lange und entwickelt erst ab einer gewissen Entzündungstemperatur seine ganze Kraft.

Monobasisches Schwarzpulver (Cellulosenitratpulver): Gemische aus 80% Baumwolle und 20% Kolloidwolle, die mit Alkohol-Ether-Mischungen geliert und nach dem Gießen und Austrocknen mit Plastifizierungsmitteln wie Zentralit, Kampfer, Phthalat und dergleichen phlegmatisiert werden. Zweibasiges Pulver: Gemische aus Nitroglyzerin und Zellulosenitrat, die mit Aceton/Alkohol geliert, dann zu Kordeln geformt und das Lösungsmittel abgetrennt werden.

Tribasisches Schießpulver: Gemische aus Diethylenglykolnitrat oder Triethylenglykolnitrat und Cellulosenitrat, denen als dritte Substanz Nitroguanidin beigemischt wird. Mehrbasiges Pulver: Dazu gehören Gemische aus drei oder mehr Bestandteilen; Gemische mit mehr als drei Bestandteilen werden kaum zubereitet.

Aufgrund des Mangels an Salpetersäure/Liter und raucharmen Pulver (insbesondere Cellulose) verwendeten die Germanen im Zweiten Weltkrieg Ammoniumsäure (Ammoniumsalze) in Schiesspulver. Puder auf Basis flüchtiger Lösungsmittel, Puder auf Basis schwerflüchtiger Lösungsmittel. Pyroxilin Pulver werden vor allem in den Kartuschen von Feuerwaffen, Nitroglyzerinpulver mit höherer Sprengkraft z.B. in Bergwerken und Kugeln verwendet.

Die modernen pyroxilinen Pulver bestehen aus gelatineartigem Feuer. Pyroxiline wird durch Behandlung des Zellgewebes (z.B. Wald, Baumwolle, Flachs, Cannabis, etc.) mit einer Mischung aus Salpeter- und Schwefelsäure, Nitroglyzerin nach der Glyzerinverarbeitung mit einer Mischung aus Salpeter- und Schwefelsäure erlangt. Pyroxiline gehören zu den Sprengstoffen, die sich durch eine sehr starke Abbrand- und Sprengwirkung durch schnell expandierende heiße Dämpfe auszeichnen.

Pyroxiline wird mit Lösemitteln versetzt, um die Explosivität und die Umsetzung in das Pulver zu reduzieren. Unter dem Einfluss des Lösemittels schwillt das Pyroxylin an und mischt sich mit ihm. Das macht Pyroxylin besonders kostbar. POL-Pulver (Pulver ohne Lösungsmittel ) sind zwei- oder dreistufige Treibladungspulver für Geschütze oder Raketentreibmittel.

Das Gelatieren und Homogenisieren geschieht mit Hilfe von Walzen-, Extrusions- oder Schneckenpressverfahren, bei denen Diethylenglykolnitrat oder -trinitrat als "Lösungsmittel und Quellmittel" für Zellulosenitrat wirkt. Danach wird das Pulver auf ca. 1% eingedampft und das Pulver mit der Maschine aufbereitet.

Die Zugabe von 0,5 bis 2 Prozent des Diphenylamins reduziert den Rauch und erhöht die Lagerfähigkeit. Es kann als Substitut für Glycerin- oder Glykoldinitrat eingesetzt werden, ist aber deutlich toxischer. Daher kann dieses Pulver nicht lange gelagert werden. Bis zu 50% Ammonitrat können als Substitut für Zellulosenitrat zugesetzt werden, aber das Pulver ist dann nassfest.

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland gepresste Kohlenstaubstücke und Ammonitrat als Treibladungspulver für die Geschütze verwendet. Das fertige Pulver wird graphitisiert, um elektrostatische Aufladungen während des Gießens und damit des Funkenfluges zu unterdrücken. Maßgeblich für die Gestalt und Grösse der Pulverteilchen sind die Grösse und Gestalt der Treibladungen und das gewünschte Verbrennungsprofil.

Für großkalibrige Geschütze werden vor allem Schießpulver eingesetzt, für Steilfeuerwaffen, Plattenpulver und für Kleinwaffen vorwiegend Feinkorn.

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