Munitionshersteller Deutschland

Patronenhersteller Deutschland

einer mutmaßlichen islamistischen Beschlagnahmung von Waffen und Munition. In Ferkinghoff finden Sie eine große Auswahl an Munition und Material zum Selbstverladen, bestellen Sie noch heute! für Munition und Kampfmittel der Weltkriege und der Neuzeit des Kampfmittelräumdienstes des Landes Baden-Württemberg. Und in wessen Namen exportiert Deutschland. Schließlich ist Deutschland nicht allein in seinem Munitionselend.

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Action Aufschrei- Stopp des Waffenhandels: Ammunition

In einer aktuellen Untersuchung wurden die Munitionsausfuhren des Rüstungskonzerns Rheinmetall erforscht. Demnach beliefert das Unternehmen aus Düsseldorf massiv Kriegs- und Krisenzonen sowie Länder, die die Rechte der Menschen verletzen, mit Waffen und Waffen. Rheinmetall führt beispielsweise nach wie vor große Munitionsverträge mit dem saudi-arabischen Reich durch, obwohl Saudi-Arabien eine wichtige Funktion im Jemenkrieg einnimmt, die Menschenrechtsverletzungen ignoriert und eine Vielzahl sunnitischer radikaler islamistischer Gruppierungen unterstützt, wie aus einer Pressemeldung zu der Untersuchung hervorgeht.

Auch in Bahrain, Yemen und Saudi-Arabien wurden Rheinmetall-Bomben und -Granaten bei zum Teil tödlich verlaufenden Anschlägen auf die Zivilbevölkerung verwendet. Die Ermittlungen ergaben auch, dass Rheinmetall umfangreiche Chancen zur Umgehung von Ausfuhrbeschränkungen durch im Inland produzierende Tochtergesellschaften und Joint Ventures hatte. Sollte die Zustellung aus Deutschland gesetzlich nicht möglich sein, erfolgt die Zustellung z.B. aus Italien oder Österreich.

Es ist schon merkwürdig, dass CEO Paulger auch sagt, sein Betrieb strebe ein'ethisch einwandfreies Geschäftsgebaren' an", sagt Barbara Happe, Rüstungsfinanzierungsexpertin der ebenfalls die Untersuchung veröffentlichenden Organisation urgewald. Otfried Nassauer vom Berlin Information Center for Transatlantic Security (BITS) ergänzt: "Munition ist das Hauptnahrungsmittel für den Krieg. Die Lieferung von Waffen in Konflikt- und Kriegsgebieten muss ebenso untersagt werden wie die Lieferung in Länder, die die Einhaltung der Menschenwürde missachten."

Erarbeitet wurde die Untersuchung vom Berlin Information Center for Transatlantic Security (BITS) in Zusammenarbeit mit dem Spitzenverband Critical Shareholders, der DFG-VK Baden-Württemberg, Ohne Rüstung leben, dem Rüstungs-Informationsbüro Baden-Württemberg und Urgewald.

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Und wenn die Army immer weniger Patronen erwirbt.

Früher war die Ruag-Munitionsfabrik in Thun nur für die Bundeswehr da. Das Staatsunternehmen muss sich heute auf dem lichtundurchlässigen Weltmarkt behaupten; keine leichte Aufgabe. Ein erster Einblick in die Patronenfabrik in Thun erinnerte uns ein wenig an das "Sammeln von Hülsen" während des Militärdienstes. Die goldglänzenden Munitionskomponenten befinden sich zu Hunderten in grauem Kunststoffgehäuse.

Anders als beim Auffrischungskurs in der Bundeswehr, bei dem gebrauchte Kartuschen in Säcken aus Jute eingesammelt werden, sind die in Thun angesammelten Hüllen brandneu. Das Ruag-Tochterunternehmen Ammotec - und vor allem das Thuner Stammwerk - steht vor den aktuellen Aufgaben des Verteidigungs- und Industriekonzerns:

Das Werk in Thun wurde damals erbaut, um die damals 600'000 Mann starke schweizerische Wehrmacht mit der Büchsenpatrone 90 (GP 90) auszustatten. Auch wenn der ehemalige Hauptauftraggeber VBS deutlich weniger Patronen einkauft, ist die Produktionskapazität in Thun heute deutlich größer als bei der Errichtung des Werkes 1990, da Ammotec zum einen durch Zukäufe die Wehrmacht als Großkunde für sich gewonnen hat und nun auch im Sport- und Jagdsektor auf der ganzen Welt vertreibt.

Der Munitionsexporteur ist Teil eines Exklusivkreises geworden. Es hat seinen Sitz in Genf und will den Markt für opake Waffen und Patronen beleuchten. Nach Angaben von SAS wird in über 100 Staaten hergestellt, aber viele Betriebe befriedigen in erster Linie den Bedarf der staatlichen Armee und Verwaltung und exportieren ihre Waren nicht, jedenfalls nicht amtlich.

Die wichtigsten sind die USA, gefolgt von Deutschland und der Schweiz (siehe Grafik). Ruag Ammotec's Bedeutung liegt darin, dass das Untenehmen nicht nur für die schweizerischen sondern auch für einen Teil der schweizerischen Exportaktivitäten verantwortlich ist. Im Jahr 2002 erwarb das Unterneh-men den in Deutschland ansässigen Lieferanten Dynamite Nobel und sein Kleinkaliber-Munitionsgeschäft.

Dadurch erhielt die Firma den Zugriff auf internationale Abnehmer und - dank Markennamen wie RWS, Geco, Gottweil und Norman - auf den Munitionsmarkt. Die Ammotec AG ist heute der führende Hersteller von Zivilmunition in Europa. Das Umsatzvolumen wird auf 350 bis 360 Millionen Euro beziffert.

Ruag's Aktie beträgt rund 35%. Es scheint verständlich, sich auf den zivilen Einsatz zu verlassen, um die vom militärischen Bereich freigesetzten Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Jeder mit einem Sturmgewehr ist ein potentieller Munitionskäufer. Der vermutete Vertrieb dieses Arsenals von Waffen zeigt, wo am meisten nachgesucht wird. Die weitaus meisten zivilen Waffen sind in den USA, dann in Indien, China und Deutschland.

Die Einsicht, dass der größte Absatzmarkt für Sport- und Jagdwaffen in Amerika liegt, ist jedoch kaum verkehrt. Nr. 1, Alliante ATK, hat im Jahr 2015 sein ziviles Unternehmen an ein eigenes Unternehmen, Vista Outdoor, auslagert. Die restliche Gruppe, jetzt unter dem Namen ATK für die US Army, stellt kleinkalibrige Munition her.

Das Unternehmen beliefert sie im Rahmen einer mehrjährigen Pacht von der zu den USA gehörenden Patronenfabrik Lake City Army Munitionsfabrik im Bundesstaat Missouri. Im Jahr 2014/15 erzielte das Unternehmen 1,4 Milliarden Runden und einen Gesamtumsatz von 1,7 Milliarden $ im Verteidigungssektor. Auch die beiden anderen großen Munitionshersteller in den USA sind namhafte Waffenhersteller.

Dabei gaben die Firmen Winchester und Remington Outdoor zusammen mit Vista Outdoor (Waffen- und Munitionsverkäufe 2014/15: 1,4 Milliarden Dollar) den Ausschlag. Dies macht auch deutlich, dass der Wettbewerb um die Firma Rüag auf der anderen Atlantikseite erheblich ist.

Dennoch ist Ruag Ammotec dort seit 2009 mit einer Tochtergesellschaft vertreten. Von Thun wird beispielsweise Feinmunition für die US-Marke "Prime Ammunition" geliefert. Die US National Shooting Sports Foundation geht davon aus, dass der inländische Munitionsmarkt von 2009 bis 2013 jährlich um 16% anstieg. Dank der internationalen Ausrichtung und der Ausweitung auf den Zivilmarkt konnte Ammotec den Ertrag seit 2006 signifikant ausweiten.

Das Bundeskartellamt hat beispielsweise 2005 die Übernahme der MEN Metall-Werke Élisenhütte durch das Bundeskartellamt untersagt. Nach Angaben der Kartellbehörde hätte er im nichtzivilen Sektor der kleinkalibrigen Munition in Deutschland eine "de facto Alleinstellung" gehabt. Die Behörde hinderte das Bundeswehrunternehmen daran, Exklusivlieferant von Munition zu werden. Dabei ist es auch risikoreich, dass das Untenehmen neben dem VBS nun einen zweiten Großkunden hat, die Bundeswehr, deren Aufträge dem europäischen Abwärtstrend der Rüstungsausgaben entsprechen werden.

Zudem wirkt sich der Auftragsbestand der Wehrmacht direkt auf das Werk in Thun aus. Als Deutschland kürzlich bestimmte Munitionsbestände aus Afghanistan holte, ging der Auftrag der Wehrmacht zurück. Infolgedessen arbeiten die Mitarbeiter im Werk Thun in nur noch drei statt wie bisher vier Schichte.

Vor kurzem ist das Angriffsgewehr G 36 der Wehrmacht in Deutschland in die Kritik geraten. Der Waffenhersteller Koch und seine Kollegen Koch machten die Fehler mit den Kartuschen vor. Neben Ruag beliefert dieses Unternehmen vor allem die MEN, die heute zur CBC-Gruppe in Brasilien gehört.

Offensichtlich ist die unzureichende Schussleistung aber nicht allein auf die Patronen, sondern auf das gesamte System zurückzuführen, wie die "Süddeutsche Zeitung" mitteilt. Man sagt bei uns, dass das Übel nicht Ihre eigene Waffe ist, der Rechtsstreit wird von den Richtern beigelegt. Eine weitere Gefahr der Ausfuhrstrategie ist, dass die Patronen in die falschen Händen geraten.

Dieses Verfahren stellt nach Ansicht des Unternehmens die empfindliche Balance zwischen Zusatzexporten und moralischen Belangen weitgehend her. Dies macht einen interessanten Absatzmarkt für die Marke nicht zugänglich (siehe Grafik). Die Gesellschaft darf seit Beginn des Militärkonflikts zwischen Russland und der Ukraine aufgrund von EU-Vorschriften keine Jagd- und Sportmunition mehr aus Deutschland nach Russland ausliefern.

Die Ruag Ammotec ist europäischer Marktleader im zivilen Einsatz von kleinkalibriger Munition, steht in den USA einem starken Wettbewerb gegenüber und muss bei der Suche nach weiteren Absatzmärkten vorgehen. Zunehmend wird die Büchsenpatrone 90, für die das Munitionswerk in Thun errichtet wurde, zu einem kleinen Problem.

Die Ruag Ammotec ist die dritte und rentabelste von fünf Geschäftsbereichen des schweizerischen Verteidigungs- und Industrieunternehmens Ruag. Im vergangenen Jahr erzielte sie mit einem Gesamtumsatz von CHF 334 Mio. (Ruag-Gruppe: CHF 1,8 Mrd.) eine Umsatzrendite vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) von 10,5 (6,5) Prozent. Fast die Haelfte der Einkuenfte ( "45%") stammt aus dem Munitionsverkauf an Jaeger und Schuetzen.

Mit 38% beteiligt sind Armeen (inklusive Heer und Bundeswehr) und Ämter. Rund 300 Millionen Kartuschen werden in Thun pro Jahr produziert. Die Palette erstreckt sich von Pistolen-, Trainings- und Scharfschützenpatronen bis hin zur 90er-Gewehrpatrone für die schweizerische Wehrmacht und beinhaltet auch NATO-Kaliber. Auch Ammotec liefert schadstoffarme Kartuschen (hauptsächlich mit einem geringeren Bleigehalt), von denen das schweizerische Heer noch nicht profitierte.

Größter Standort mit 1076 Beschäftigten ist Fürth in Bayern, gefolgt von den Standorten Fürth (347), Sírok in Ungarn (313), Amotfors in Schweden (195) und Tampas in den USA (17). Das Unternehmen, das nach wie vor im Eigentum des Bundes steht, litt, wie alle exportierenden Industrieunternehmen in diesem Land, unter dem hohen Frank. Alle Grundierungen kommen aus Fürth, der Großteil der Därme aus Tun.

Ungeachtet von Prozessoptimierung, Neuverhandlungen mit Zulieferern und anderen Kostensenkungen hat die Firma wie andere Industrieunternehmen ab Anfang September die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden in Thun erhöht.

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