Mimikry Beispiele

Beispiele für Mimikry

Exemplarisch für diese Art der Mimikry sind die Korallenschlangen der Gattung Micrurus und Micruroides. Bates' Mimikry: Nicht alles ist so, wie es aussieht. Die Mimikry ist ein weit verbreiteter Vorgang in der Natur: Bestimmte Tier- und Pflanzenarten haben sich darauf konzentriert, die optischen Zeichen anderer Spezies zu imitieren und damit eine "falsche Botschaft" zu auszusenden. Die Naturforscher Henry Bates und Johann Müller haben vor über 150 Jahren zwei bedeutende Formen der Mimikry beschrieben: die Mimikry von Bates und die Mimikry von Müller.

Es gibt in der freien Wildbahn viele Tiere, die weder toxisch sind noch eine andere Art haben, sich gegen Raubtiere zu verteidigen (z.B. mit einem Stich). Manche dieser Spezies haben verwirrende Farb- und Musterungen wie giftige oder ungenießbare Art. Bates' Mimikry heißt diese Taktik.

Die Überlebenschancen sind umso größer, je besser eine unbedenkliche Spezies eine solche nachahmen kann. Selbst innerhalb einer Bevölkerung haben die Personen, die den bedrohlichen Spezies visuell näher sind, einen Vorzug. Im Laufe der Zeit wird so eine schutzlose Verteidigungsform immer gleichartiger.

Eine Meisterin der batesianischen Mimikry kann man im Pazifik und im Indischen Meer finden: der schwarze Sattel-Feilenfisch. Ein Raubtier hat also die größte Schwierigkeit, zwischen diesen beiden Spezies zu differenzieren. Müllers Mimikry: Schwarze und gelbe Streifen? Sie wird Mimikry genannt, wenn nicht eine nicht-toxische Spezies eine Giftart imitiert, sondern unterschiedliche Gefahrenarten eine gemeinsame Eigenschaft haben (z.B. ein schwarz-gelbes Streifenmuster).

Die Feinde erfahren, dass das Zeichen "schwarz-gelbe Streifen" immer eine Gefahr ist, unabhängig davon, ob es in einer Wespe, in Bienen oder Hornissen auftritt. Wenn er die Sinnhaftigkeit des Alarmsignals erfährt, wird es wieder erkannt und attackiert keine gleich aussehenden Tierarten, so dass alle Tierarten mit dieser Farbgebung geschont werden.

Die schwarz-gelb gestreifte Zeichnung von Wespen und Honigbienen ist nicht nur ein gutes Beispiel für Müllers Mimikry, sondern auch für Bates' Mimikry. Die Mimikry ist daher ein auf der Imitation von Warnungen und der Irreführung von Gegnern beruhendes PhÃ?nomen. Eine solche Verteidigung gegen Feinde kann die Überlebenschancen einzelner Lebewesen verbessern.

Die nachgeahmten Spezies haben einen Vorsprung gegenüber schutzlosen Spezies, die keine Mimikry haben. "Mimikry heißt nicht "Tarnung".

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