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Eine private Sicherheits- und Militärfirma (PMC für Private Military Company oder kurz Private Military Contractors) ist ein kommerzielles Dienstleistungsunternehmen, das von einem staatlichen oder privaten Auftraggeber mit der Durchführung militärischer Arbeiten in Kriegs- oder Krisenzonen betraut wird. Das Aufgabenspektrum reicht von Einsätzen, die zum Teil eng mit direkten Kampfeinsätzen (z.B. Personen-, Konvoi- oder Objektschutz) zusammenhängen, über die Betreuung und Schulung von Militärs bis hin zur Wahrnehmung von nur indirekt mit dem Militärkampf verbundenen Tätigkeiten (z.B. Transportdienste, Lebensmittel, aber auch Luftüberwachung).

Nur mit dem Ende des Ost-West-Kriegs gab es eine vergleichbare Situation in Gestalt von privaten Sicherheits- und Militärfirmen. Dazu dürfte auch der zunehmende Outsourcingtrend in der Wirtschaft beigetragen haben, der von den Behörden verstärkt angenommen und letztlich auch auf das Militär übertragen wurde. Vor allem die Entwaffnung des ehemaligen Sowjetmilitärs (vgl. auch: Auflösung der Sowjetunion) und anderer früherer Ostblockarmeen ließ eine große Zahl von arbeitslosen Soldatinnen und Soldaten aufkommen.

Vor allem in den USA, Großbritannien, Südafrika und Israel wurden privatwirtschaftliche Firmen gegründet. Das Rechtsvakuum in mehreren zusammengebrochenen Ländern (z.B. Somalia) begünstigt diese Entwicklung. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben versucht, den Mangel an militärischer Unterstützung durch ausländische Streitkräfte durch die Beauftragung von Söldnerfirmen aufzufangen. Im Gegensatz zu lokalen Firmen, der Miliz und den lokalen Söldnern, erweisen sich solche Firmen auch als weniger korrupt und kaum mit Ethnien, Religionen oder Politikern im Gastland in Verbindung gebracht.

Vor allem die USA und andere westeuropäische Länder erkannten die Chancen dieser privaten Unternehmen im Rahmen des zweiten Golfkriegs zu Beginn der 90er Jahre und sehr zunehmend seit dem von den USA 2001 erklärten Kampf gegen den Terrorismus, der die Staatsmilitärs der Eindringlinge im Irak und in Afghanistan in hohem Maße verbindet und zum großen Teil als personalintensiver Stadtkrieg durchgeführt wird[1].

Zwischen 1994 und 2007 schlossen die USA 3.601 Verträge mit zwölf US-amerikanischen Unternehmen im Wert von 300 Mrd. USD ab. Die Hauptursache hierfür erscheint ökonomischer Art, da der Einsatz privater Unternehmen, vor allem für Sicherheitsaufgaben, weitaus günstiger ist als der Einsatz von regulären Militärs, die damit auch Personalausfälle ausgleichen.

Auch privatwirtschaftliche Unternehmen des Militärs stehen hinter den Einsätzen der UNO, vor allem bei der Erbringung von Transportdienstleistungen in Ländern der Dritten Welt. Ein Beispiel dafür ist der 1996 erfolgte Aufbau von ICI of Oregon in Haiti im Namen des US-Außenministeriums. Nach Angaben der Vereinigung der privaten Sicherheitsfirmen des Irak sind mehr als 40 nationale und internationale Sicherheitsfirmen dabei.

Bei den privaten Sicherheits- und Militärfirmen handelt es sich vor allem um Firmen aus den USA, Großbritannien oder Südafrika. Die Leistungen beinhalten taktische Einsatzberatung, Militärausbildung, Betrieb von Gefangenenlagern, Aufklärung und Erkundung sowie fachliche, organisatorische und operationelle Betreuung von Kampfeinsätzen. Von den hier geschilderten Einsatzmöglichkeiten von Zivilisten für Militäraufgaben werden vor allem die USA und in geringem Maße auch Großbritannien in vollem Maße Gebrauch machen.

Sie sind nicht unmittelbar an der Führungsorganisation ihres Kunden beteiligt, sondern nur vertraglich verpflichtet. Renommierte Firmen befolgen jedoch die geltenden ethischen Prinzipien (z.B. IPOA-Verhaltenskodex[ 3]). Die Verwendung von Militärfirmen hat für den Staat den Vorzug, weniger diplomatisches Engagement zu erzeugen und die eigenen Schäden zu verschleier.

Die Kunden sagen, der Gebrauch von Militärfirmen sei billiger als der Gebrauch der eigenen Truppen. 5 ] Ihr oder anderer Diensteanbieter für nicht kämpferische Zwecke erlaubt es, frei gewordene Truppen den Streitkräften zuzuweisen und so eine höhere Effektivität der Stammarmee zu errichten. Manche High-Tech-Waffen-, Ortungs- und Kommunikationsanlagen erfordern eine umfangreiche Ausbildung der militärischen Bediener und des Wartungspersonals.

Deshalb setzen einige Verteidigungsunternehmen im Auftrag des Staates gemeinsam mit dem Militär ein. Wenn Angestellte von Sicherheitsfirmen auf Dauer ermordet, verletzt oder beschädigt werden, kommt es für eine Politik nicht in dem Maße zu innenpolitischem Zwang, als ob dieses Los ihre eigenen Militärs oder gar Rekruten treffen würde. Der Klient kann die undeutliche Rechtslage der Sicherheitsfirmen auch als Vorteile für private Sicherheitsfirmen betrachten.

Daher ist es ein häufiger Verweis an Länder, die sich privater Militärfirmen bedienen, dass sie sich speziell mit dem internationalen Kriegsrecht befassen. Zum Beispiel wurden einige Privatjäger, die 2007 im Namen des US-Außenministeriums im Irak stationiert waren, durch ihre Anstellungsverträge und Vereinbarungen zwischen den USA und dem Irak sowohl vor internationalem Krieg als auch vor Strafverfolgung in beiden Länder bewahrt.

Dieses Leistungsvermögen wird von privaten Sicherheitsfirmen angeboten. Die Inanspruchnahme von Sicherheitsfirmen erlaubt auch den kriminalrechtlich relevanten militärischen Gewaltgebrauch (Straftaten, Morde, Kriegswaffeneinsatz ), greift aber nicht direkt auf den Kunden und seine Mitarbeiter zurück, wenn andere Firmen eingesetzt werden. Im Jahr 2006 unterzeichnete das Verteidigungsministerium der USA 48% aller Aufträge für den Kauf von Geräten und Zubehör, 13,5% für die Militärforschung und 38,5% (oder 113,4 Mrd. $) für "sonstige Dienstleistungen".

Das Sipri Peace Research Institute geht davon aus, dass die meisten Firmen, mit denen Aufträge für "andere Dienstleistungen" geschlossen wurden, Wehrdienstleistende sind. Im Vereinigten Königreich wurde der Gesamtmarkt für Militärdienstleistungen im Jahr 2005 auf 4 Mrd. GBP geschätz. Die nächstgrößten Absatzmärkte sind Deutschland (2,1 Mrd. Euro) und Australien (1,1 Mrd. Euro).

Die folgenden Gesellschaften waren im Geschäftsjahr 2006 die drei grössten Abnehmer von Aufträgen des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums in der Rubrik "Sonstige Dienstleistungen": Die KBR (ehemals Halliburton) mit knapp 6 Mrd. $ für die Bereiche IT, Instandhaltung und Überwachung von Gebäudeanlagen, Northrop Grumman mit 4,2 Mrd. $ für IT-Dienstleistungen, Instandhaltung, Service und Instandsetzung technischer Systeme, Gebäudewartung, Schulung und Kommunikation sowie L-3 Communications mit knapp 3,6 Mrd. $ für IT, Support, Instandhaltung und Instandsetzung technischer Systeme und Schulung.

Die weltweit größte Verteidigungsgruppe Boeing steht mit einem Auftragswert von fast 1,1 Mill. Zu den 30 grössten Auftragsempfängern des Ministeriums für Verteidigung gehört nur ein einziges Institut, DynCorp, das explizit auch "bewaffnete Dienste" anbietet. Das Gesamtauftragsvolumen beträgt etwas mehr als 1,4 Mrd. Dollars. Der überwiegende Teil der Firmen übernimmt vorwiegend technische Ausrüstungsaufgaben, die meist in Gebieten stattfinden, die weit räumig und zeitlich von den Kampftruppen getrennt sind.

Dies ist auch die Basis, auf der das kontroverse militärische Unternehmen Schwarzwasser Worldwide im Irak auftritt. Im Jahr 2006 erwirtschaftete die Firma einen Umsatz von 593 Mio. US-Dollar aus Aufträgen mit der USRegierung. Immer wieder wird von privaten Sicherheits- und Militärfirmen die fehlende staatliche Steuerung kritisiert, die im Verhältnis zum Militär als gering angesehen wird.

Anders als das Gewaltpotenzial des herkömmlichen militärischen Systems, das durch politisches Kontrollrecht, (internationales Kriegs-)Recht und eine Hierarchie von Befehlen begrenzt ist, ist die Verbindlichkeit dieser Firmen zu Rechenschaftspflicht und Verhaltensstandards nicht geregelt. Die Verwendung von bewaffneten Einzelpersonen steht auch in krassem Widerspruch zum staatlichen Gewaltmonopol, das zu den bedeutendsten Fundamenten des heutigen Rechtsstaates gehört. Obwohl solche Firmen mit staatlichen Genehmigungen gewalttätig werden, wenn sie im Namen des Staats agieren, haben die staatlichen Behörden deutlich weniger Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten, als dies bei den Behörden von Polizisten und Streitkräften der Fall ist.

Darüber hinaus haben privatwirtschaftliche Sicherheits- und Militärfirmen ein ökonomisches Interessengebiet an der Fortsetzung des Kriegs. Weil sie oft mit traditionellen Rüstungsfirmen in Verbindung gebracht werden, drohen ihnen die sofortigen Chancen während ihres Aufmarsches sowie die Lobby- und Finanzmacht des militärisch-industriellen Konzerns zu einer Verlängerung des Konflikts. Das klassische Image des angeheuerten Ausländers, der das Profitstreben vorantreibt, und das des typisch waffenlosen Bürgers entspricht nicht den Mitarbeitern der ersteren.

Das 1989 von der Vollversammlung der UNO angenommene Übereinkommen gegen die Anwerbung, Nutzung, Finanzierung und Schulung von Mercenaries ist auch für diese Gesellschaften nur bedingt gültig, so dass völkerrechtliche Lücken auftauchen. Das Montreux-Dokument, das im vergangenen Jahr von 17 Staaten angenommen wurde, ist ein erster intergouvernementaler Ansatz zur Konkretisierung des Rechtsstatus von privaten Sicherheits- und Militärfirmen, aber es ist kein verbindlicher internationaler Abkommen.

Der private Charakter von Sicherheits- und Militärfirmen bedroht auch Kunden, vor allem Regierungskunden, da ein militärisches Unternehmen im Gegensatz zu einer militärischen Einrichtung bankrott gehen kann. Diese staatlichen Verträge sind kein freier Absatzmarkt, sondern ein Monopolson (Monopol auf der Nachfrageseite) und ein Oligo mit einigen wenigen Spezialunternehmen auf der Angebotsseite.

Darüber hinaus ist es für Kunden aus dem besonders heiklen Militär- und Sicherheitsbereich besonders schwer, private Vertragspartner für langfristige Verträge zu tauschen, was es ihnen leichter macht, die Tarife später zu steigern. So kritisierte der US-Rechnungshof im Jahr 2005 Halliburton dafür, dass er ohne hinreichende Begründung Nachforderungen für einen Logistikauftrag im Irak in Höhe von mehr als 1,2 Mia.

DOUGLAS BROOKS / Shawn Lee Rathgeber: The Industry Role in Regulating Private Security Companies, in: Human Security Bulletin, Volume Sechs, Issue 3, Canadian Consortium on Human Security, University of British Columbia, March 2008 Christian Genz: Die Privatisierungen von Sicherheit am Beispiel der USA, Columbien und Sierra Leone, Verlagshaus Dr. Kovac, April 2009, ISBN 3-8300-4354-6.

Vom Söldner zum War: From Mercenaries to Market: The Rise and Regulation of Private Military Companies, Oxford University Press, June 2007, ISBN 0-19-922848-5 Carsten Michels/Benjamin Teutmeyer: Privatwirtschaftliche Military Companies in International Security Policy: Approaches to Classification, in: Thomas Jäger (Ed.): Die Komplexität der Kriege, Wiesbaden 2010, pp. 97-124. Rolf Uesseler: Krieg als Dienstleistung der privaten Militaryfimen die demokratische.

Die Kriegs-AGs - Über den Aufstieg privater Militärunternehmen. ISBN 3-86153-385-5 Peter W. Singer: Christoph Links Verlagshaus, Berlin; March 2006. Zweittausendeins, Frankfurt am Main; Feb. 2006 ISBN 3-86150-758-7 Chia Lehnardt: Privatwirtschaftliche Unternehmen und internationale Verantwortung: Eine Recherche aus humanitärer und menschenrechtl. Sicht. Der Sicherheitsauftragnehmer in Frei, Albert und Mangold, Hannes (Hrsg.) Der Stab der Postmoderne, Tübingen 2011, ISBN 978-3-16-150764-9.

Das ist die traditionelle Guerre des Krieges in der Zeit der militärischen Privatisierung. Der Irakkrieg und die Privatarmee (PDF; 448 kB).

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