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Lokale Nachrichten und ausführliche Berichte über das georg-melches-Stadion in Essen-Borbeck finden Sie hier. Online-Hotels in der Nähe des Georg-Melches-Stadions, Deutschland. Die Melches Tribüne in Rot-Weiss Essen steht wie kaum ein anderes Gebäude in Deutschland für den Geist des "Wunders von Bern". Live-Musikinformationen und Kontaktdaten für das Georg-Melches-Stadion: Alle Konzerte, Festivals und Veranstaltungen im Georg-Melches-Stadion. Sie suchen ein Hotel in der Nähe des Georg-Melches-Stadions in Bergeborbeck?

Der Haupttribünenbau setzt Standards.

Die Georg Melches Arena und die "Mythos Hafenstraße" Essens. Rot-Weiss hat vor 50 Jahren, am 5. 8. 1963, sein "Stadion an der Hafenstraße" nach seinem Vater Georg Melches benannt. Er hatte vor und nach dem Zweiten Weltkrieg das Olympiastadion gebaut, das als Hexen-Kessel und später auch als "Dreiviertel-Stadion" bekannt wurde. Hauptförderer ist in der Regel das Georg Melches- und das " Märchen von der Hafenstrasse " Wie nennt man heute ein Fussballstadion, und auch das neue "Stadion Essen", das einen ausgesprochen sachlichen Titel trägt, gehört der Stadtrepräsentant.

Im Jahr 1964 war das "Stadion an der Hafenstraße" jedoch noch im Besitz des Traditionsvereins Rot-Weiss Essen. Bei der Namensänderung ging es damals um die Auszeichnung von RWE-Mitbegründer, Meister und Stadionbauer Georg Melches. Vor 50 Jahren, am Montag, dem 17. Juli 1964, wurde das neue Gebäude in Georg-Melches-Stadion umgetauft.

Melches hat wie die Zuschauer auf der Tribüne, wie die Heroen auf dem Marktplatz und ihre Kämpfe dort zum "Mythos Hafenstraße" beizutragen. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg hatte er den Aufbau des "Rot-Weiß-Stadions" nach eigenen Vorstellungen vorantreibt. Der Direktor der Mine setzte auch seine Verwandten, das "Melches-System", ein, um die legendäre Mannschaft zu bilden, die 1953 den Pokalsieg und 1955 den Deutschen Meistertitel holte.

Georg Melches wurde am 24. August 1893 in Bergeborbeck/Vogelheim zur Welt gebracht. Melches wurde bei der Didier-Kogag-Hinselmann AG zum Betreiber und Bergbauleiter befördert. Die " Alten " starben am 2. Mai 1963. Der Klub eröffnete seinen Sitz als "Spiel und Sportverein Emscher" in der Vogelheimer Strasse (ab 1937: "Hafenstraße").

1938/39: Erweiterung der Anlagen zum "Rot-Weiß-Stadion". 1948: Das neue Fußballstadion mit hölzerner Tribüne ist bereit für den Einzug in die Oberliga Westen. 9. Juli 1956: Das erste Spiel mit dem Fluchtlicht wird in der GMS ausgetragen. Der geschuldete RWE veräußert die komplette Fabrik für 4.955.040 D-Mark.

Die Westernkurve wird 1994 geschlossen und abgebrochen. 20. Juni 2012: Beim letzen Stadionspiel wird Georg Melches gefeiert. Doch: "Das Olympiastadion hat uns zu Melches Zeit schon fünf gute Akteure pro Jahr gekostet", erklärt Paul Nikelski, damals Niederlassungsleiter, die finanziellen Belastungen durch Erweiterung und Unterhaltsarbeiten.

In Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund wurden vor und nach der WM 1974 mit Unterstützung von Staat und Bundesregierung neue Stadien für die Bezirksrivalen gebaut, während sich Rot-Weiss mit der Bedachung der Nordbühne weiter verschuldet hat. In ihrem 2011 erschienenen Werk "An der Hafenstraße, RWE!" beschreiben die RWE-Clubhistoriker Uwe Wick und Georg Schrepper die Historie des Georg-Melches-Stadions.

Die traurige Geschichte des Stadions begann mit dem Kauf an die Stadtverwaltung im Jahr 1975. "Wir werden Melches immer zu Dank verpflichtet sein", sagt die Band im neuen Stadtteil.

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