Magnum Kaliber

Kaliber Magnum

nicht nur deutsche Kaliber übertreffen in der Leistung die Magnumwerte. EFA-Cash Magnum Cal. Der Zusatz Magnum (Mag.) weist auf eine relativ starke Patrone hin. Sie finden bei uns bewährte Beladungen in gängigen Kalibern.

Man nennt sie auch "Combat Magnum".

Magnum Kaliber im Abwehrschießen | NORD-LICHT

Einschussloch im Lehmziegel durch. 44 Magnum Patrone von Norman mit 240 g Teilmantelgeschoss. Durch Dipl.-Ing. Manfred Ertl, vom "Internationales Waffen-Magazin" 6-7 1996 (dort unter dem Namen "Magnumkaliber im Verteidigungsschießen von 2 "; ich habe das Booklet mit Teil 1[Cernunnos] nicht. Typische Magnum-Patronen sind nicht nur in der Penetrationsleistung, sondern auch in anderen Bereichen des Zieleffekts teilweise klar über denen der Standardpatronen 9er Luger und . 45 ACP.

Zusätzlich zur Penetrationsrate, die im ersten Teil dieser kurzen Serie berücksichtigt wurde, wird insbesondere die Bewegungsenergie oft als gleichbleibende Grösse zur Beschreibung der Fähigkeit von Kugeln und Kartuschen ausgenutzt. Immerhin lässt sich die Bewegungsenergie verhältnismäßig einfach aus der Geschossgeschwindigkeit und der Geschossmasse berechnen, und beide Grössen können verhältnismässig einfach gemessen werden.

Für den Einsatz von Gewehren ist es jedoch in der Regel nicht so sehr von Interesse, welche gesamte Schussenergie ein Geschoss hat, sondern wie viel Schussenergie es an ein konkretes Target abgeben kann oder wie viel Schussenergie es noch hat. Letzterer sagt vor allem etwas über die Auswirkung eines Projektils auf den Gegenspieler nach dem Eindringen einer Abdeckung aus, oder welche Gefahr es für die Umwelt hat.

In den meisten Fällen steht jedoch die dem Target zugeführte Leistung im Vordergrund, wenn es darum geht, die Leistung einer einzelnen Kartusche zu beurteilen. Nur dieser Teil der Projektilenergie kann zur Vernichtung oder Deformation am Objekt verwendet werden. Bei der ersten Annäherung kann man auch feststellen, dass die Vernichtung oder Deformation im Target im Verhältnis zu der an das Target abgegebenen Kraft steht.

Solche Erwägungen sind z.B. die Grundlage für die neuere Sichtweise auf den Man-Stop-Effekt, bei dem die abgestrahlte Kraft einer der ausschlaggebenden Gründe ist. Unglücklicherweise ist es verhältnismäßig schwer, die Menge an abgegebener Projektilenergie an ein lebendiges Objekt auf der Grundlage theoretischer Betrachtungen vorherzusagen. Infolgedessen gibt es keinen Mangel an Bemühungen, sie durch Bombardements von Referenzmaterialien zu identifizieren.

Typisch für solche Beschussprüfungen ist die so genannte Ballistikgelatine. Der Nachteil von Gelee ist jedoch, dass die Bestimmung der Energieausbeute zum Vergleichstarget sehr zeitaufwendig ist. Wie bei biologischem Gewebematerial weist auch hier die Speiseröhre eine kurze Deformation (temporärer Wundkanal) während des Geschossdurchgangs auf, die sich sehr rasch zurückzieht, und eine permanente Deformation (permanenter Wundkanal), die nur einen Teil des Geschosseffekts wiedergibt.

Zur Berücksichtigung der gesamten Energieausbeute müssen daher besondere Maßnahmen ergriffen werden, die auch die kurzfristige Bildung der vorübergehenden Deformation einschließen. Diese Vorgehensweise basiert auf der Tatsache, dass die im Bereich des permanenten Schusskanals befindliche Geliergelatine durch die kurze Ausdehnung bei der Bildung der provisorischen Wundhohlräume kräftig gestreckt wird und somit bricht.

Wenn man den Gelatinenblock in Schnitte rechtwinklig zur Geschossbahn zerschneidet und die Länge der Spalten in den Einzelscheiben misst, kann man die an das Target abgestrahlte Energie berechnen. Obwohl sein Benehmen während des Bombardements nicht so ähnlich ist wie bei der biologischen Substanz wie bei der Speisegelatine, ist der Arbeitsaufwand bei der Bewertung der Bombardements wesentlich niedriger.

Magnum Metallpiercing, oben 9 Millimeter Luger, oben rechter, oben linker Rand . Magnum Soft Point 44. Neben Lehm und Speisegelatine wurden verschiedene andere Substanzen, vom feuchten Fernsprechbuch bis zum Tannenholz, befeuert und es wurde der Versuch unternommen, aus den entsprechenden Resultaten bestimmte Rückschlüsse zu gewinnen.

Tatsächlich sagt ein Bombardement von Lehm oder Gelee nur etwas über die Energieausbeute eines Projektils in Lehm oder Gelee aus, und nichts anderes. Es kann also durchaus sein, dass dem Geschoss eine sehr ähnliche Widerstandskraft entgegensteht wie z.B. Muskelgewebe, aber der Mensch ist nicht aus einheitlichen Muskelblöcken - oder auch nicht aus Gelierung - aufgebaut.

Darüber hinaus haben Schläge in verschiedenen Körperbereichen und Orgeln auch sehr verschiedene Effekte auf den Umfang und die Schnelligkeit einer auftretenden Unfähigkeit, die sich beim Beschuss von homogener Gelee oder Lehmblöcken nicht zeigt. Die 9 Millimeter Luger-Vollmantel-Geschosse weisen daher beim Brennen von Lehm und Speisegelatine eine vergleichsweise niedrige Energieabgabe auf, die sich auch auf Schläge in großen Muskelbereichen mit einiger Präzision überträgt.

Wenn die Kugel jedoch beim Durchdringen auf eine Rippchen oder einen noch kräftigeren Hohlknochen stößt, wirkt sie ganz anders. Eine Kugel mit umgestürztem und abgelenktem Vollmantel kann dann einen großen Teil ihrer Bewegungsenergie an den geschlagenen Gegner weitergeben und zudem eine hohe Handlungsfähigkeit bewirken. Übrigens ist der Man-Stop-Effekt nicht nur eine Abhängigkeit von mechanischen Größen wie der Energieausbeute, sondern auch eine recht komplexe Wirkungsstruktur, bei der der Ort des Treffers eine große Bedeutung hat.

Darüber hinaus spielt der Adrenalinausstoß ( "Erregungsgrad") des Betroffenen eine wichtige Rolle für die Schlagwirkung, die nicht durch Brennen auf Lehm, Speisegelatine, Seife oder ein anderes Testmedium simuliert werden kann. Weil ungeachtet der reinen physikalischen Auswirkung eines Projektils die Erkennung eines Schusses zu sehr verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten führt.

Natürlich lässt sich nichts davon durch Brennversuche an Versuchsmaterialien feststellen. Die nachfolgend dargestellten Schießversuche auf Lehm sind daher nur eine Repräsentation der Energieausbeute von Projektilen in Weichzielen und dürfen nicht unkritisch mit Man-Stop-Effekten o.ä. gleichgestellt werden. Die kleinste Schussrinne wurde von den 9 Millimeter Luger Vollmantel-Geschossen mit einem verhältnismäßig gleichbleibenden Querschnitt von ca. 5 cm hinterlassen.

Wie erwartet, lieferten die . 44 Magnum-Geschosse die meiste Leistung an das Wurfziel. Bei Schusskanälen über 12 cm Durchmesser zeigten sie die zerstörerische Kraft, die dieses Kaliber zum Einsatz aufbringen kann. Magnum mit dem spitz zulaufenden Metall-Piercing-Geschoss, das sich beim Durchdringen von Lehm nicht deformiert, wird klar, dass auch ohne flächige oder deformierende Kugeln, Magnum-Patronen aufgrund ihrer Schnelligkeit eine große Energiemenge in weiche Ziele auslösen.

Aufgrund ihrer ebenso hohen Durchschlagskraft und Energieausbeute sind Magnum-Patronen eine universelle Munition, mit der nahezu alle Voraussetzungen für die ballistische Zielleistung einer Abwehrpatrone erfüllt werden können. Aber auch die enormen ballistischen Effekte dieser Kaliber sind mit einigen Einschränkungen verbunden. Entgegen manchen Behauptungen können verhältnismäßig kleine Leute mit einem.44 Magnum-Revolver schiessen, ohne ihre Gesundheit zu schädigen, aber es macht einen großen Unterschied, ob man ab und zu einen oder zwei Schüsse abfeuert, oder ob man damit schnellere Doubles und größere Strecken schiessen will.

Starke Bewegungsenergie in Zusammenhang mit einem schwerem Geschoss bewirkt einen großen Stoß des Projektils, der sich in großen Rückstosskräften ausdrückt. Damit ist der Puls auch das dritte Merkmal, das in diesen Abgleich miteinbezogen wird. Diese Kenngröße ist besonders dann von Interesse, wenn Sie sich für die Kräfte interessieren, die ein Projektil beim Aufprall auf ein Objekt aufbringt.

Mit anderen Worten, wenn Sie wissen wollen, wie weit ein Projektil einen Treffer zurückwerfen kann, oder ob es z.B. in der Lage ist, eine Stahlscheibe umzustoßen. Nur wenn die Stahlbleche umkippen, werden Punktzahlen vergeben und eine Krafteinleitung auf das Target erforderlich. Auch wenn die Bewegungsenergie und der Schwung eines Flugkörpers aus den selben physischen Grössen, d. h. Gewicht und Geschwindigkeiten, berechnet werden, beschreibt sie doch sehr verschiedene Einwirkungen.

Die Beobachtung der Energien, also der Arbeitsfähigkeit, erlaubt Vorhersagen über die Zerstörung im Target, mit deren Unterstützung eine Aussage darüber getroffen werden kann, welche Kräfte auf das Target einwirken. Betrachtet man die beiden Kenngrößenformeln, wird klar, dass ein leichtes, schnelles Projektil eine große Bewegungsenergie haben kann, aber ein starkes Projektil ist immer von Vorteil für einen Blendeffekt, da die Geschwindigkeiten bei der Energieberechnung quadriert werden.

Die Krafteinwirkung eines Projektils auf ein Objekt lässt sich im Vergleich zur Penetrationsrate und der Energieausbeute verhältnismäßig gut vorhersehen. Wenn das Projektil klemmt oder vom Target abprallt, kann man davon ausgehen, dass es seinen gesamten Impuls, der sich ohne Probleme berechnen lässt, vollständig an das Target ausgibt. 44 -Magnum-Geschoss ist besser in der Lage, einen Pfefferstreuer umzustoßen als ein 9 Millimeter Luger-Geschoss.

Denn die Geschossgeschwindigkeit herkömmlicher Magnetpatronen liegt bei ca. 100 m/s und ihr Geschossgewicht um 50 bis 100 Prozent höher als bei den 9 mm und .45 Pistolenpatronen. Damit wird auch klar, dass Magnum-Patronen im IPSC nicht nur eine gute Faktorbewertung erzielen, sondern dass ihre Stärke in der Bombardierung von Stahltargets liegt.

Eine schnellere und schwerere Kugel sorgt für einen größeren Antrieb und damit für einen größeren Umwerfer-Effekt. Schiesst man mit einer 9er Parapistole oder einem Magnum-Revolver auf einen Pfefferpopper, erkennt und vernimmt man nur, dass die Magnum-Geschosse das Stahl-Ziel viel stärker imponieren. Dieser Umwerfer-Effekt darf unter keinen Umständen mit einem Mann-Stopp-Effekt verglichen werden, wie dies zum Teil in früheren Publikationen der Fall war, die den Antrieb und nicht die Kraft des Projektils in ihrer Rechenformel mitberücksichtigten.

Magnum-Bearbeitung, reicht nicht aus, um einen Menschen mehrere hundert Zentimeter nach rückwärts zu werfen. Das ist auch beim Schießen auf einen ein bis zwei Meter großen Teil eines aufrechten Baumstammes deutlich zu erkennen. Magnum-Geschoss, der Kofferraum wird in der Regel nicht umgeworfen, auch wenn er heller ist als ein normaler Mensch.

Den gleichen Antrieb, den die Kugel auf ihrer Fahrt mit sich nimmt, wird auch auf die Waffen abgegeben und muss vom Täter aufbereitet werden. Beim IPSC wird der günstigere Umwerfer-Effekt dann mit langsamen Schussfolgen gekauft, da ein starker Rückstoss das Gewehr weiter aus der Schussrichtung heraus trifft und es daher mehr Zeit braucht, es wieder auf das Target zu zielen.

Deshalb ist neben besonderen Magnum-Disziplinen auch der Einsatz von Magnum im IPSC begrenzt. Diese drei Kenngrößen Impulse, Energieleistung und Penetrationskraft sind zwar keine vollständige Beschreibung der Leistungen eines Munitionstyps, weisen aber darauf hin, unter welchen Aspekten die Leistungen und Wirkungen von Munitionen betrachtet und bewertet werden können.

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