Luftdruckgewehr

Luftgewehr

Luftgewehre blicken auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Neueste Nachrichten und ausführliche Berichte über Luftgewehre. Eine Luftgewehr, das keine Wünsche offen lässt. In Margareten schießen Jugendliche mit einem Luftgewehr auf Passanten. Übersicht der Schusstechniken mit dem Luftgewehr ?

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Luftdruckgewehre sind Büchsen, die ein Projektil durch die Expansion von Druckgas antrieben. Mit einem anderen als Luftgas betriebene Waffensysteme werden ebenfalls als Pressluftwaffen bezeichnet. Luftdruckgewehre haben eine viel niedrigere Leistungsfähigkeit als Kleinwaffen und sind kaum für militärische Zwecke einsetzbar. Die ältesten Zeichnungen (um 250 v. Chr.) sind die des Griechen Ktesibio von Alexandria (um 285-2222 v. Chr.), aber es gibt nur wenige Quellen.

Luftdruckgewehre wurden in den USA erst nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt, als sie in Schießständen verwendet wurden. Luftdruckgewehre wurden früher auch in kleinem Maßstab für militärische Zwecke verwendet (z.B. Girandoni Windgewehr 1780 ) und werden heute vor allem zur Bejagung von kleinen Lager- oder Ernteschädlingen, zur Vergnügung (z.B. auf Jahrmärkten) und zu Wettbewerbszwecken verwendet.

Vor der Schussabgabe wird eine kräftige Druckfeder vorgespannt, die beim Abschuss einen Hubkolben nach vorne presst (vergleichbar mit einer Luftpumpe). Der Antrieb des Geschosses erfolgt durch die vom Hubkolben bis zu 150 bar gepresst wird. Neben einer Druckfeder kann der Hubkolben auch durch ein beim Einspannen komprimiertes Luftkissen (Gasdruckfeder-System) mitangetrieben werden.

An vielen Sportwaffen dient der Schaft als Spannungshebel für die Federung (Kipp- oder Gelenklaufsysteme), bei einigen Typen ist der Spannungshebel unterhalb des Schaftes parallelgeschaltet (z.B. Räucherstäbchen HW 77). Weitere Ausführungen haben einen seitlichen Spannhahn (Seitenhähne, z.B. Haenel 312, Finwerkbau Model 300); es gab Spannhülsen, die den Belastungshebeln von Repetierbüchsen ähnelten (z.B. Haenel 310, Anschütz Model 275) und in früheren Ausführungen wurden auch Kurbelmechaniken zum Spannvorgang der Federn eingesetzt.

Sie hatten jedoch den nachteiligen Effekt, dass das Gerät beim Abschuss ca. 2-3 cm zurück lief. In diesen Anlagen wird das Druckgas über einen an der Kanone angebrachten Gasbehälter zugeführt. Die Verdichtung des Gases erfolgt entweder vor dem Schuß durch eine eingebaute Vakuumpumpe oder aus einem Außenbehälter in den Pistolendruckspeicher.

In allen Anlagen mit Druckgasspeichern wird beim Abschuss ein Schieber durch ein Schlagteil kurzzeitig betätigt, so dass Druckgas auf das Projektil einwirkt und es aus dem Rohr drückt. Bei der Schussabgabe wird das Projektil durch den Behälterinhalt getrieben. Dadurch wird eine konstante Schussleistung erreicht, weshalb dieses Verfahren auch für Streichholzwaffen (Waffen für das sportliche Schiessen mit höchster Genauigkeit, s. auch Waffenliste) angewendet wird.

Da das Nachspannen einer kräftigen Sprungfeder nicht notwendig ist und die einfache Bedienung, sind CO2-Systeme auch für Sportwaffen weit verbreitet. Druckluftsysteme umfassen Pumpen- und Verdichtungssysteme, bei denen der Luftdruck durch eine integrierte Hand-Pumpe generiert wird, und Druckluftsysteme, bei denen die Luft von aussen in einen Druckluftbehälter in der Kanone eingefüllt wird.

In der Regel wird ein Innendruckbehälter mit einer bestimmten Zahl von Pumpenhübe befüllt, aus denen für einen oder mehrere Schläge Pressluft angesaugt werden kann. So musste beispielsweise der Luftbehälter der Girandoni-Windbush (1780) mit ca. 1500 Pumpenstößen befüllt und anschließend für ca. 20 Aufnahmen mit Pressluft versorgt werden. In Kompressionsanlagen reicht eine einzelne Betätigung des Pumphebels aus, um genügend Pressluft für je einen Schlag zu produzieren.

Druckluftsysteme werden häufig für Streichholzwaffen verwendet, bei denen Pressluft aus einem externen Druckluftzylinder in einen integrierten Druckluftbehälter eingefüllt wird. Von diesem Akkumulator wird die angesaugte Pressluft über einen Reduzierer in einen kleinen Container geleitet, aus dem die Pressluft für den folgenden Schlag abfließt. Das Druckminderventil hält den Luftdruck für jeden Schuß so lange aufrecht, wie der Luftdruck im Hauptbehälter über dem am Druckminderventil festgelegten Grenzwert liegt.

Früher wurden feste Visiere und Visiere zum Richten von Luftdruckgewehren benutzt. Wenn der Schuss abgefeuert wird, fällt die Kugel in die Zehn auf das Ziel (theoretisch). Im Außenbereich werden in der Freizeit häufig Luftgewehre mit Zielfernrohren bestückt. Bei Luftdruckgewehren mit festem Schaft und getrenntem Spannbügel, wie dem HW 77, funktionieren die Ziele bestens.

Damit ist der Auspufftopf für Luftgewehre bis 7,5 J Munitionsenergie ab 18 Jahren erhältlich und kann für Luftgewehre bis 7,5 J verwendet werden. Wie auch bei Luftwaffen ohne Herstellungsgenehmigung ist der Selbstbau nach § 21 (gewerblich) oder 26 (nicht gewerblich) des Weapons Act untersagt. Dämpfer sind in Österreich nach dem Kriegswaffengesetz grundsätzlich untersagt und dürfen daher nicht an Luftgewehre angebracht werden, ungeachtet ihrer Leistungsfähigk.

Luftdruckgewehre werden in unterschiedlichen Größen hergestellt und feuern vorwiegend Projektile, sogenannte "Diabolos". Der weltgrößte kommerzielle Absatz des Kalibers beträgt zur Jahresmitte 2011.50. Die entsprechenden Gewehre kommen überwiegend aus Südkorea und werden zum Teil auch für die Bejagung verwendet. Im angelsächsischen Sprachraum sind solche Gewehre sehr beliebt. In der Regel haben die Fässer dieser Waffe keine Bewegungen, was sich aufgrund der mangelnden Verwindung nachteilig auf die Schlagleistung auswirken kann.

Federschrauben " oder "Haarschrauben" werden auch für das Schiessen in Raumdistanz auf Ziele verwendet, die einer Dartscheibe ähneln. Für diese Projektile sind herkömmliche Luftdruckgewehre nicht geeignet. Spezielle Waffensysteme werden als Bolzengewehre bezeichnet. Da der Stahlkorpus der Federschrauben die Läufe schädigen und somit die Schlaggenauigkeit verschlechtern kann, sollten Federschrauben nur von Spezialwaffen mit einer glatten (nahtlosen) Rohrbohrung abgefeuert werden.

Pressluftwaffen bis zu einer Munitionsenergie von 7,5 Joules können in Deutschland unter der Voraussetzung, dass sie den Stempel "F-in-Fünfeck" aufweisen, kostenlos an Menschen über 18 Jahre verkauft (gekauft) werden. Das betrifft nur "freie" Luftgewehre. Zur Anschaffung von Gewehren mit einer Laufenergie von mehr als 7,5 Joules, so genannten Langstrecken-Luftgewehren, ist nach dem Waffenrecht eine Kauflizenz erforderlich (siehe Waffenbesitzkarte).

Bei Luftgewehren, die vor dem 2.1.1970 oder 2.4.1991 auf dem Territorium der damaligen DDR gefertigt und in Verkehr gesetzt wurden (WaffG, Anhang II, Abs. II, Abs. II, Nr. II. 2), können diese aber auch unabhängig von ihrer Munitionsenergie oder dem Vorhandensein einer "F-in-Fünfeck"-Marke kostenlos erstanden werden.

Luftdruckgewehre mit einem Durchmesser kleiner als 6 Millimeter sind in Österreich unter den Paragraphen 45 des Weapons Act 1996 fallend und damit von vielen Vorschriften, z.B. der Berichtspflicht, befreit. Im österreichischen Bundeswaffengesetz ist keine Begrenzung der Munitionsenergie für Luftdruckgewehre vorgesehen; diese sind ab dem Alter von 18 Jahren kostenlos erhältlich. Luftdruckgewehre mit einem Durchmesser von mind. 6 Millimetern unterstehen den Vorschriften des Weapons Act 1996 und werden entsprechend ihrer Bauart in die Klassen des Weapons Act eingeteilt.

Auf dem eigenen Areal kann mit einem Luftgewehr geschossen werden, sofern sichergestellt ist, dass kein Geschoss das Areal verlassen kann. Menschen unter 18 Jahren dürfen nicht mit Luftdruckgewehren außerhalb von Schießplätzen umgehen, auch nicht unter Erwachsenen. Nach Art. 4 Abs. 1 Buchstabe ff des Weapons Act (WG) sind " Druckluft und CO 2-Waffen, die eine Laufenergie von mind. 7,5 Joules aufweisen oder durch ihr Aussehen mit realen Schusswaffen verwechselbar sind ", als Waffe anzusehen.

Bei anderen Luftgewehren handelt es sich nicht um eine Waffe und unterliegt daher keinen Vorschriften. Sie sind für jeden unter 18 Jahren erhältlich.

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