Ladebrett Selber Bauen

Bauen Sie Ihr eigenes Ladebrett

Andernfalls besorgen Sie sich einen Tisch, um einen zu bauen. Also, auch wenn eine Rotationskopfpresse vorhanden ist, wählen Sie die Methode des offenen Betriebs und, von einem Ladebrett zum anderen. Betrachtet man die Funktionsweise der Reloader, findet man schnell Ladebretter. Dazu werden die gezündeten Hülsen auf ein Ladebrett gelegt. Für die Beladung der Kartuschen gibt es Ladebretter mit Ausschnitten.

Nachladetechnik

Dennoch sollte der Betrachter bedenken, dass die Gründe, die eine wiederholbare, präzise Aufnahme erlauben, enorm sind und ich als Verfasser keine Haftung für mögliche Irrtümer uebernehme. Für die Wahl einer genauen Kartusche ist es daher immer noch notwendig, zum Munitionshandel mit Schießstand zu gehen! Ich wünsche mir, aus meiner Pistole genauere Kartuschen bauen zu können, als es die Werksmunition je sein könnte, denn ich kann alle Einflußmöglichkeiten haben.

Bei der Wahl des Hersteller und der Art der Bauteile sind mehrere Kriterien ausschlaggebend: Wie viel Munition wird pro Jahr verbraucht? Gereinigten Ärmel einführen, Geschoss platzieren, Karussell weiter drehen, nach unten hebeln, nach oben hebeln.... Bei jeder Bewegung des Hebels kommt eine fertig bearbeitete Kartusche mit einem reichen "Klon" in die Auffangwanne! Sie ist die bestverkaufte Maschine, auf die Dillon eine Langzeitgarantie gibt!

Die Steuerung, die Reinigung und das Auswerfen der gebrauchten Primer zählt. Vor der Reinigung überprüfe ich die Gehäuse selbst - ich achte auf Anhaftungen, aufgeblähte Primer, Rissbildung oder Verfärbung des Material. Gewöhnlich verwende ich selbst gekaufte und geschossene Hüllen - so weiss ich immer, wie viele Nachladungen diese Hüllen bereits abgeschlossen haben.

Damit sämtliche Abmaße, die Gehäuse, Geschoss oder Pudermenge mitbringen, so gering wie möglich gehalten werden, wird natürlich immer auf gleiche Bedingungen geachtet. D. h. alle Abmessungen der Kartusche sollten auf die Original-Kartusche gelegt werden. Nach der Reinigung der Sleeves wird die Kartusche in den Sleeve-Halter der Maschine eingesetzt, in den zuvor der Auswerferstumpf geschraubt und eingestellt wurde.

Durch eine Auf- und Abpresse wird die Kartusche von außen kalibriert und zugleich der Altprimer ausgeworfen. Als nächstes verbreitere ich den Gehäusemund mit Hilfe der Gehäuse-Öffnungsmatrix, so dass ein Geschoss, das als Test verwendet wird, 1 - 2 mm in das Gehäuse gleitet und aufrechtsteht. Dadurch wird eine schnellere Verarbeitungszeit bei der Geschossablage erreicht, da das Geschoss beim Eindrücken in das Gehäuse weitestgehend nicht gekippt wird.

Ein erweiterter Ärmelmund ist am leichtesten mit einem kleinen Einfülltrichter zu vergleichen. Die Sprengkapseln sollten nur mit Schutzbrillen eingesetzt werden, da es auch zu Entzündungen kommen kann! Die Primer können mit einem manuellen Setzwerkzeug oder einem an den meisten Belastungspressen angebrachten Gerät eingesetzt werden.

Beim Dillon 550B wird der alte Primer entfernt und der neue Primer wird in der 1. Stufe vollautomatisch eingestellt Der Primer wird sanft in den Primer des Kartuschenbodens gedrückt. Es ist darauf zu achten, dass der Primer zumindest bündig mit dem Gehäuseboden ist. Sämtliche Kartuschen werden von oben visuell überprüft - fehlende oder doppelte Ladungen können drastische Nachteile haben!

Der krönende Abschluss des Umladeprozesses ist gewissermaßen die "Hochzeit" von Koffer und Kugel. Die Kugel wird in den erweiterten Gehäusemund eingeführt und mit Hilfe der Geschosseinführungsmatrix in das Gehäuse eingedrückt. Es ist darauf zu achten, dass der Einstellstempel das Geschoss nicht zu weit in das Gehäuse eindrückt. Solch eine Kartusche muss ausgearbeitet, d.h. entleert werden.

Gewöhnlich erfolgt dies mit einem Abladehammer - eine langwierige und lästige Sache. Entscheidend für die Einstellungstiefe ist die vorgesehene OAL (Gesamtlänge der Patrone), die als wesentliches Belastungskriterium bekannt sein muss. Die Änderung der Einstellungstiefe hat einen erheblichen Einfluss auf die Entstehung und Eigenschaften des Gasdrucks! Ein ungenauer Schuss wäre immer noch die erfreulichste Konsequenz einer solchen Kartusche....

Ist die Kartusche vom Boden der Kartusche bis zur Spitze des Geschosses exakt gleich groß wie das gewünschte OAL, sollte der Gehäusemund gegen das Gewehrkugel gesetzt werden, damit es fest aufliegt. Es gibt unterschiedliche Crimparten: Friktionscrimp: Die erweiterte Hülsenmündung wird nur gegen das Projektil gedrückt, die handelsübliche Munition wird auf diese Art gekräuselt.

Rollen-Crimp: Bei einem Rollen-Crimp wird die Manschette in eine Nut am Geschoß gerollt. Jetzt ist die Kartusche bereit.... und jetzt? Schon nach wenigen Tagen oder gar nicht mehr. Folgende Einflussfaktoren sind jedoch bekannt, die den Druck des Gases, also auch die Drehzahl und letztlich die Genauigkeit maßgeblich beeinflussen: Ja!

Trotz allem: Als Nachlader tragen Sie eine große Verantwortlichkeit, da Sie Ihre Munition in der Regel auf Schießplätzen abfeuern, wo auch andere dabei sind. Die Abbildung zeigt ein Ladebrett, von dem man mehrere haben sollte, um die Arbeitsgänge visuell und örtlich abtrennen zu können. Wurde zum Beispiel das Puder befüllt, werden diese Kartuschen auf ein anderes Ladebrett gelegt.

Tip: Verladebretter können leicht selbst hergestellt werden - ein dicker Karton und ein Bohrer in Kaliber ("+5 mm") - mehr brauchen Sie nicht!

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